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Documenta 11 - politisch und globalisiert und entfernt sich von Kassel

Wie SN bereits berichtete, will der diesmalige Leiter Enwezor aus Nigeria für die Documenta 2002 neue Wege gehen, die er am Donnerstag etwas genauer erläuterte. Es wird nicht nur um Kunst und Kassel gehen, sondern sie wird politisch und global.

Bereits im März 2001 beginnt sie in Wien mit der Plattform "Demokratie als unvollendeter Prozess". Als weitere Themen folgen "Justiz im Übergang", "Kreolität" und "Unter Belagerung". Kassel ist mit seiner klassischen Ausstellung nur der letzte Ort.

Vorher kommen noch die Plattformen nach London, Berlin, Johannisburg, Kinshasa, Lagos und Neu-Delhi. Enwezors ahmt damit die wirtschaftliche Globalisierung nach, der sich die Kunst nicht mehr entziehen kann. Er will interdisziplinäre Vernetzung.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kasse, Kassel
Quelle: www2.tagesspiegel.de

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