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Hornblower Tagestipp: Deutsche Telekom

Die Deutsche Telekom hat enttäuschende vorläufige Zahlen für das Geschäftsjahr 2000 vorgelegt. Mit einem Nettogewinn von 7,4 Mrd. Euro blieb der Bonner Telekomriese deutlich unter der (niedrigen) Erwartung von 8,5 Mrd. Euro. Dieser scheinbar explosionsartige Gewinnanstieg im Vergleich zu plus 1,25 Mrd. Euro im Vorjahr ist fast vollständig auf Sondereffekte durch den Verkauf der Beteiligungen wie Global One und Wind zurückzuführen. Ohne die Verkäufe wäre ein Nettoverlust von 1,7 Mrd. Euro entstanden.

Besonders schwach ist das vierte Quartal gelaufen, in dem die Deutsche Telekom einen Verlust von rund einer Milliarde Euro verbuchte. Finanzierungskosten für Akquisitionen, den Mobilfunk und der hohe Zinsaufwand belasteten. Dabei muss man sich erste über die Verfassung des operativen Geschäfts des Ex-Monopolisten Sorgen machen. Der Konzernumsatz konnte auf den ersten Blick befriedigend um 15% auf 40,9 Mrd. Euro gesteigert werden, wobei es aber der Erweiterung des Konsolidierungskreises um Umsatzträger wie debis, die Slowenische Telekom und Club Internet bedurfte. Um diese Anteile bereinigt enttäuschte die Wachstumsrate von 6%. Bedenklich ist auch die erhebliche Ausweitung der Nettoverschuldung auf 56,4 Mrd. Euro.

Andererseits profitiert die Telekom in Erwartung eines weiter hohen Investitionsbedarfs und eines vermutlich enttäuschenden Emissionserlöses aus dem Börsengang der Tochter T-Mobil von einer Umkehr des Zinstrends. Da wir für den Telekomsektor insgesamt positiv gestimmt sind und von technischer Seite kein hohes Verlustpotenzial erwarten, raten wir zum akkumulieren der T-Aktie. Akkumulieren


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Deutsch, Telekom
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