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Krankenhäuser - Ärzte drohen mit Dienst nach Vorschrift

Deutschlands Krankenhausärzte sind sauer. Nach einem normalen Arbeitstag müssen sie häufiger noch 16 Stunden Dienstbereitschaft hinterherschieben. Die wird allerdings nicht als Arbeitszeit anerkannt. Selbst der Europäische Gerichtshof hält das nicht für korrekt.

Der Marburger Bund will jetzt schnellstens Änderungen. Die Standersorganisation deutscher Mediziner droht hierbei sogar mit "Kampfmaßnahmen". Ihre Waffe: ein Dienst nach Vorschrift. Für eine Änderung der Zustände wären 15.000 neue Arbeitsstellen notwendig, die 2 Mrd. DM kosten würden.

Die Krankenhäuser begehen einen Rechtsbruch, weil sie die Bereitschaft sogar als Ruhezeit anerkennen. Der Marburger Bund fordert die 48-Stunden-Woche, einen zügigen Ausgleich der Überstunden und maximal 12 Stunden Bereitschaft am Stück.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Arzt, Krank, Dienst, Vorschrift
Quelle: www.sueddeutsche.de

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