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Hat Umweltsünder Shell nichts dazugelernt?

Neun Umweltorganisationen stehen dem Ölgiganten Shell vor Gericht gegenüber. Shell will im Pakistaner Nationalpark Kirthar nach Öl bohren; dieser ist aber aufgrund seiner bedrohten Arten, archäologischen Stätten und Trinkwasserressourcen geschützt.

Schon zuvor war der internationale Ruf des Mineralölkonzerns angekratzt; scharfe Proteste lud er etwa wegen der Beteiligung an Menschenrechtsverletzungen in Nigeria auf sich. Kritik erzeugten auch Versuche der Zusammenarbeit mit Saddam Hussein.

Trotz eines pakistanischen Gesetzes, das den Abbau von Bodenschätzen in der Kirthar-Region verbietet, erhielt Shell eine Erlaubnis; der dortige Mineralölminister ist ehemaliges Vorstandsmitglied einer Shell-Tochtergesellschaft.


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WebReporter: Cuibono
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Umwelt
Quelle: www.observer.co.uk

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