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Musik, die ins Blut geht - Physiker klärt sie auf

Jazz ist der Rhytmus, der ins Blut gehen soll. Dies versuchte nun ein schwedischer Physiker aufzuklären. Es ist Anders Friberg von dem Technischen Institut in Stockholm.

Er hat durch Analysen von historischen Aufnahmen herausgefunden, was einen guten Swing-Künstler ausmacht. Es ist die Art, wie er die Achtelnoten spielt. Diese Note sollte in einem Verhältnis von 2 zu 1 gespielt werden.

Die Schlagzeuger halten sich an diese Vereinbarung, nur die Solisten (Klarinette oder Trompete) nicht. Sie hängen hinter dem Schlagzeuger, eine Weile hinterher. Sie machen dies gefühlsmäßig und nicht bewußt. Das macht den Jazz aus.


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WebReporter: Günter Bilstein
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Musik, Blut, Physik, Physiker
Quelle: www.welt.de

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