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Rechtsextremismus: Muss die Gubener Gedenkstätte umziehen?

Auch zwei Jahre später kommt Farid Guendoul, der im Februar 1999 von Rechtsextremen zu Tode gehetzt wurde, nicht zur Ruhe. Nachdem die ihm gewidmete Gedenkstätte bereits sieben mal geschändet wurde, werden politische Auseinandersetzungen lauter.

Rolf Wischnath, Generalsuperintendent des Aktionsbündnisses gegen Gewalt, Rechtsextremismus und Fremdenfeindlichkeit, sprach sich dafür aus, das Mahnmal aus dem Stadtteil Obersprucke zu entfernen und in Nähe des Rathauses wieder aufzustellen.

Die in Guben lebenden Asylbewerber dagegen wollen das Mahnmal auf ihrem eigenen Gelände unterbringen - ihnen erscheint jede Schändung als eine Störung der Totenruhe. Andere Gubener Bürger wollen es ganz entfernt sehen, sagt Bürgermeister Hain.


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WebReporter: Cuibono
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Recht, Remis, Rechtsextremismus, Gedenk, Gedenkstätte, Guben
Quelle: www2.tagesspiegel.de

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