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Hornblower: Intel akkumulieren

Der weltgrößte Chiphersteller Intel ist seit Jahren eines der Basisinvestments im Technologiesektor. In den vergangenen Monaten allerdings bangten Investoren neuen Meldungen entgegen. Vor dem Hintergrund der erwarteten deutlichen Konjunkturabschwächung in den USA und eines absteigenden Halbleiterzyklus wurden zum Jahresanfang von Anlegern Hiobsbotschaften erwartet. Ergebnisse und Ausblick fielen indes gemischt aus. Beim Umsatz und Gewinn im vierten Quartal konnte Intel eine Punktlandung hinsichtlich der Konsensusschätzungen hinlegen. Im vierten Quartal steigerte Intel den Gewinn je Aktie – ohne außerordentliche Aufwendungen – gegenüber dem Vorjahr um 12% auf 38 Cents je Aktie. Die nach einer Gewinnwarnung korrigierten durchschnittlichen Analysten-Erwartungen konnten damit um einen Cent übertroffen werden. Der Umsatz stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 6% auf 8,7 Mrd. USD. Damit waren die Erlöse etwa so groß wie im dritten Quartal, was im Rahmen der Konsensusschätzungen lag. Im Gesamtjahr 2000 wurde der Umsatz um 15 % auf 33,7 Mrd. USD gesteigert. Der Gewinn einschließlich Akquisitionskosten erhöhte sich um 44% auf 1,51 USD je Aktie. Im vergangenen Jahr wurden durch Intel 16 Unternehmen. übernommen. Allerdings warnte Intel, der Umsatz im ersten Quartal 2001 werde verglichen mit dem Schlussquartal 2000 voraussichtlich um 15 Prozent zurückgehen. Nach einem schwachen ersten Halbjahr rechnet Intel aber bereits im zweiten Halbjahr 2001 mit einer Belebung des Geschäfts. Dementsprechend fällt auch das durch Intel angestrebte Investionsvolumen überraschend hoch aus. Nach unserer Einschätzung hat die Wall-Street bei Intel mit dem Kursabsturz von 75 auf 30 Dollar übertrieben, so dass Investoren mit einer Anfangsposition einsteigen und gegebenenfalls bei Schwäche nachkaufen sollten.


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WebReporter: finance-online.de
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Intel
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