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Reemtsma-Prozess: Zweifelhafte Reue von Drach

Heute hat der Reemtsma-Entführer Thomas Drach erstmals Reue für sein Verbrechen gezeigt; für "die Stunden der Angst und des Terrors", die es für Jan-Philipp Reemtsma und seine Familie bedeutet hätte, gebe es keine Entschuldigung.

Ein ganz eigenes Verständnis Drachs von Ursache und Wirkung wurde jedoch in seinen weiteren Stellungnahmen deutlich. So sagte er aus, die Polizei habe das Entführungsopfer durch ihr Vorgehen "mehrfach in Lebensgefahr gebracht".

Auch die Reemtsma-Familie kommt nicht ungeschoren davon: Durch ihr Verhalten bei Telefonaten habe sie die Entführung unnötig in die Länge gezogen. Drach verdanke sein Leben schließlich allein "dem besonnenen Vorgehen seiner Entführer".


WebReporter: Cuibono
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Prozess, Zweifel, Reue
Quelle: www.icn4u.de

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