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Warum Koalabären-Weibchen fremdgehen

Bei einer Gruppe Koalas wurden Vaterschaftstests mit erstaunlichem Ergebnis durchgeführt: 45 Prozent der Jungtiere stammen von umherwandernden Männchen. Gerade mal die Hälfte von den eigentlichen Revierpartner.

Männliche Koalas bilden 2 Gruppen: Sogennante Nachtschwärmer ohne festes Revier und dominante Tiere, welche sich mit benachbarten Weibchen paaren. Die Weibchen profitieren zwar von den dominanten Männchen, paaren sich aber auch gerne mit Streunern.

"Es ist von Vorteil, wenn das Weibchen zeitweise die Abwechslung sucht, und sich mit möglichst vielen Männchen paart", meint ein Forscher. Da es Fälle von Inzucht gibt, vermischen Die Weibchen ihre DNA mit "Fremden" um gesunden Nachwuchs zu zeugen.


WebReporter: badben
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Weibchen, Koala
Quelle: www.wissenschaft.de

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