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Von der Donnerbüchse zum Adenovirus- Neue Wege in der Krebstherapie

Die konventionelle Krebstherapie könnte man mit dem Schuß einer Donnerbüchse vergleichen, bei dem alles zerstört wird was nach einer Krebszelle aussieht. Daß es auch anders geht zeigt die University of California.

Mit einem veränderten Adenovirus Onyx-015 werden die Krebszellen infiziert, gesunde Zellen bleiben verschont. Der Virus wurde genetisch so verändert, daß er nur Zellen angreift, die ein mutiertes p53-Gen (auch Wächter des Erbguts genannt) enthalten.

Das p53-Gen enthält einen Reparaturmechanismus, der sich bei Störungen selbst aktiviert. Ist eine Reparatur nicht möglich löst es die Selbstzerstörung der Zelle ein. Die Erfolge bei Behandlung mit Onyx-015 sind vielversprechend.


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WebReporter: Yoda_Lady
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Krebs
Quelle: www.welt.de

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