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Wenn Kinder in den Himmel wachsen

Manche Eltern haben das Problem, daß ihre Sprösslinge in den Himmel zu wachsen scheinen und suchen dagegen ärztliche Unterstützung. 94 % der Kinder bewegen sich in der Norm, jeweils 3 % sind entweder zu klein oder zu groß.

Erst mit 10 oder 12 Jahren kann man mit einer Messung der Wachstumfugen an den Knochen der Hand abschätzen, wie groß das Kind wird. Mehr als 1,95 m bei Männern und 1,85 m bei Frauen treten eigentlich nur bei einem besonderen Chromosomen-Schaden auf.

Eine Hormonbehandlung sollte erst mit einsetzender Pubertät beginnen, weil damit ein natürlicher Prozeß verstärkt wird. Jungen erhalten Testesteron, Nebenwirkung u.U. Akne, und Mädchen Östrogen, daß wie die Pille wirkt. Dauerschäden sind unbekannt.


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WebReporter: Lindwurm
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Himmel
Quelle: archiv.berliner-morgenpost.de

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