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18'000 Urangeschosse prasselten auf Bosnien

Balkansoldat Rudi M. schliesst nicht aus, dass noch weitere Schweizer Soldaten an Blutkrebs erkranken werden. "Wenn wir frei hatten, fuhren wir mit dem Jeep durchs Land und suchten Trophäen". Die Soldaten nannten das Runinentourismus.

Anfänglich durfte solche Munition offiziell aus Bosnien herausgeschafft werden. Später verboten dies die Franzosen, die den Airport Sarajewo kontrollierten. Die Schweizer Soldaten tricksten aber ihre französischen Kollegen aus.

Und so gelangten weiterhin Munitionsteile als Kriegstrophäen illegal in die Schweiz. Die Soldaten wurden gemäss Rudi M. nicht vor den Gefahren der Uran-Munition gewarnt, nur vor Sprengfallen und Minen.


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WebReporter: zhop
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bosnien
Quelle: www.sonntagsblick.ch

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