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Haaranalysen verläßlich wie Kaffeesatzlesen?

Sharon Seidel von den kalifornischen Gesundheitsbehörden nahm von sich selbst sechs Haarproben und schickte sie an sechs verschiedene Labors zur Analyse.
Des Ergebnis war erschreckend: Sie hatte Diabetis, Herzbeschwerden und Gemütsstörungen.

Das wirkliche Problem: Tatsächlich ist Sharon Seidel kerngesund - dieses Ergebnis lieferte ihr aber keins der Labore.
"Haare sind nicht flüssig, sondern müssen mit Säuren aufgelöst werden. Hier sind Verunreinigungen die Regel", so Seidel.

Blut- oder Urinproben sind dagegen wesentlich einfacher und sicherer. "Einfach ausgedrückt: Gemessen an der derzeitigen Technik sind Haaranalysen einfach ungenau", konstatiert Seidel.


WebReporter: Girassol
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Kaffee
Quelle: my.webmd.com

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