14.02.18 16:03 Uhr
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Sachgrundlose Befristung - Sozialministerium der SPD dabei weit vorne

 

In den Koalitionsverhandlungen hat die SPD die Ungerechtigkeit von sachgrundlos befristeten Arbeitsverträgen angeprangert und in der Vertrag Verbesserungen eingebracht.

Wie jetzt aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine FDP-Anfrage hervorgeht, beschäftigt die Regierung selbst viele Mitarbeiter mit diesen befristeten Verträgen.

Mit 13,7 Prozent sachgrundlos befristeten Verträgen ist ausgerechnet das SPD-Sozialministerium führend, bei Verteidigungsministerium, Finanzministerium und Umweltministerium liegt die Quote unter einem Prozent. "Glaubwürdigkeit sieht anders aus", sagt eine FDP-Abgeordnete.


WebReporter: sunny.crockett
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD
Quelle: n-tv.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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14.02.2018 16:19 Uhr von Modellbahnfahrer
 
+21 | -2
 
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""Glaubwürdigkeit sieht anders aus", sagt eine FDP-Abgeordnete."

Glaubwürdigkeit der Politik(-erInnen) ?????

Hahaha, der war gut...
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14.02.2018 16:28 Uhr von detluettje
 
+17 | -1
 
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Was will man von dieser Volks-Verräterin schon erwarten.
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14.02.2018 16:57 Uhr von T¡ppfehler
 
+12 | -1
 
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Für befristete Regierungsmitarbeiterverträge wird es eine Ausnahmeregelung geben.
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14.02.2018 17:47 Uhr von hurg
 
+8 | -1
 
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die haben sich mal die Partei der kleinen Leute genannt.
heute kennen sie die gar nicht mehr.

jetzt Neuwahlen, dann kämpfen sie um die 5%.
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14.02.2018 18:03 Uhr von Pavlov
 
+9 | -2
 
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@hurg

"jetzt Neuwahlen, dann kämpfen sie um die 5%. "

DAS wohl kaum, aber sie kriegt zumindest die wohlverdiente Klatsche
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14.02.2018 18:15 Uhr von OO88
 
+3 | -1
 
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Am liebsten wäre ihnen wohl sogar Verwandte für min 100 Jahre einzustellen und bei vorzeitiger Entlassung die 100 Jahre ausbezahlt bekommen.
Es geht um die Gelder vom Staat und nich um ihr eigenes.
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14.02.2018 18:18 Uhr von Fishkopp
 
+10 | -0
 
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Tja und da zeigt sich das die SPD das Wort Sozial in ihrer Abkürzung getrost streichen kann. Wenn man es genau nimmt sind es nur noch rot lackierte Schwarze. Es geht nur noch um Pöstchen und darum an der Macht zu bleiben, das zeichnet für mich keine soziale Partei mehr aus.

Auch Inhaltlich ist die SPD komplett vom Kurs abgekommen. Ihr wichtigster Punkt scheint sowas wie Familiennachzug von Flüchtlingen zu sein und irgendwie vergessen sie Politik für Menschen zu machen die in diesem Land leben und das schon länger. Punkte wie eine altersgerechte Pflege von älteren Menschen scheint der SPD egal zu sein oder das man heutzutage Vollzeit arbeitet um dann zum Amt zu rennen um aufzustocken ist auch normal für eine SPD. Von Lohndumping und Leiharbeitsfirmen die Sklavenverträge aufsetzen redet auch niemand. Wir haben im Land genug Probleme die wir angehen sollten und müssten bevor wir versuchen dem Rest der Welt zu helfen ! Denn sonst sehen wir bald aus wie der traurige Rest der Welt.

[ nachträglich editiert von Fishkopp ]
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14.02.2018 18:28 Uhr von Hein_denkt_dazu
 
+4 | -2
 
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@ hurg
statt Neuwahlen könnte man auch einfach den Wählerauftrag erfüllen und sich eben um die zu klärenden Punkte streiten statt sich eine Mehrheitsregierung zu basteln um auf den Sesseln zu bleiben. Wenn es jetzt zu Neuwahlen kommt schneidet die FDP wahrscheinlich noch relativ gut ab, nachdem die SPD sich nun selbst begraben hat und Merkel die CDU selbst mit der Unterstützung der CSU keinen anständigen Stand erreicht hat. (Ja CDU und CSU sind an sich 2 Parteien mit eigenen Programmen die nur zur Wahl zusammen gehören wollen) Somit würden wir wahrscheinlich von der Tierschutzpartei regiert werden :D Nein, ernsthaft, ich persönlich glaube nicht an Wahlen. Ich wähle zwar ( nur für den Fall das ich mich irre) aber denke wenn Wahlen hier etwas verändern und den mächtigen unbequem werden könnten, wären sie verboten.
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14.02.2018 18:47 Uhr von doncazadore
 
+5 | -2
 
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frau nahles hat in ihrer amtszeit bereits hintertürchen für leih- und zeitarbeitsverträge offen gelassen und die sind auch im koalitionsvertrag nicht ausgeräumt, die sachgrundlose befristung wird bei aller entrüstung nach außen also weiter
möglich sein.
die hohe prozentzahl im spd-eigenen ministerium macht erneut den widerspruch der spd zwischen wahlkampf und tatsächlichem einsatz für soziale gerechtigkeit deutlich.
wenn man dabei noch bedenkt, die spd erfand die agenda 2010 in regierungsverantwortung mit den grünen und war von 2005 - 2009 und von 2013 an in einer regierungskoalition mit der cdu, wird das noch deutlicher.

für die zunehmende soziale ungerechtigkeit in diesen zeiträumen war sie wesentlich mitverantwortlich.
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14.02.2018 19:28 Uhr von Dilaudid
 
+4 | -0
 
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Nur noch ANahles von der SPD, besser kann man sich eigentlich nicht selbst zerlegen...
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14.02.2018 19:35 Uhr von 24slash7
 
+2 | -0
 
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Eine "sachgrundlose" Befristung gibt es eigentlich garnicht...
Der Sachgrund wird nur meist nicht explizit im Arbeitsvertrag erwähnt....
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14.02.2018 20:26 Uhr von hellboy13
 
+0 | -0
 
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666 und alles ist gesagt und es wird auch so folgen.
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14.02.2018 22:06 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+1 | -0
 
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Das eine Faschistische Partei sich anmaßt den Arbeitsmarkt regulieren zu wollen finde ich nicht schön, weil man sieht ja wie sie darüber denken. Ich reguliere euch damit es mir besser geht- oder?
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15.02.2018 06:01 Uhr von det_var_icke_mig
 
+0 | -4
 
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jep und Andrea Nahles ist persönlich schuld daran ...

die hat mit jedem einzelnen ihrer Mitarbeiter im Ministerium persönlich gesprochen und die Arbeitsverträge ausgehandelt

macht ja schließlich jeder Minister so, wenn er berufen wird, den kompletten Mitarbeiterstab erstmal austauschen

kann es sein, dass ihr noch nie ein Ministerium von innen gesehen habt?

das Sozialministerium hat mehrere hundert Mitarbeiter, die der jeweilige Sozialminister erbt, die nicht ausgetauscht werden, egal welcher Partei der jeweilige gerade angehört

bis auf ein paar Anweisungen was die Personalstärke angeht, haben die Minister ausschließlich Mitspracherecht bei den Staatssekretären, die 1. immer befristet sind und 2. ebenfalls z.T. mitvererbt werden

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