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Irak: Wiederaufbau des Landes kostet rund 88 Milliarden Dollar

 

Große Teile des Landes wurden durch die Dschihadistenmiliz IS zerstört und noch immer toben Aufstände im Land.

Der Wiederaufbau würde mindestens 88,2 Milliarden Dollar (knapp 72 Milliarden Euro) benötigen, sagte Planungsminister Salman al-Dschumaili beim Auftakt einer Geberkonferenz in Kuwait-Stadt. Das Land würde alleine für die Soforthilfe bereits 22 Milliarden Dollar benötigen.

Bei einer Konferenz in Kuwait wird drei Tage lang mit den Geberländern verhandelt. Unternehmen sollen in den Wiederaufbau investieren. Am wichtigsten wäre der Wohnungsbau: Rund 70.000 Häuser sind völlig zerstört, insgesamt seien knapp 140.000 Wohngebäude beschädigt worden.


WebReporter: EdenLake
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Dollar, Irak, Milliarden, Wiederaufbau
Quelle: zeit.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2018 19:44 Uhr von derlausitzer
 
+12 | -2
 
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Amerikanische Unternehmen erklären sich bestimmt bereit und fordern dann im Gegenzug nur die Ölförderlizenzen.
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12.02.2018 19:48 Uhr von stahlbesen
 
+13 | -2
 
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Mal sehen wo BER und S21 preislich enden...
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12.02.2018 20:07 Uhr von tutnix
 
+12 | -3
 
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die rechnung bitte an die usa samt ihrer koalition der willigen zustellen.
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12.02.2018 20:33 Uhr von Modellbahnfahrer
 
+8 | -1
 
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Wo sind eigentlich die ganzen Milliarden Dollar fürs Öl geblieben?
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12.02.2018 20:47 Uhr von TONY-MARRONY
 
+18 | -3
 
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Wir könnten ja anstatt Geld einen Teil unserer neuen Facharbeiter hinschicken.
Kultur und Sprachkenntnisse sind ja oft schon vorhanden.
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12.02.2018 20:49 Uhr von detluettje
 
+9 | -0
 
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Wie wir heute alle wissen, hat der Bush den Irakkrieg mittels manipulierter Beweise gerechtfertigt.

Wer Kriege anzettelt oder unterstützt, der soll auch den Wiederaufbau bezahlen.

Die USA sollten dazu verpflichtet werden mit all ihren unterstützern in diesem Krieg den Aufbau zu bezahlen.

Nebenbei: Die dämliche Uschi sollte unsere Soldaten da endlich rausholen. Deutsche Soldaten können für ihre Verbrechen zur Verantwortung gezogen werden.
Die Kriegstreiber USA leider nicht.

Die Bundeswehr sind leider zu Kriegstreibern und Mördern mutiert.
Ich darf das sagen, da ich BW-Soldaten kenn die der gleichen Meinung sind, aber auf Grund ihrer kleinen Anstellung nichts zu sagen haben.

[ nachträglich editiert von detluettje ]
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12.02.2018 21:22 Uhr von Grognard
 
+7 | -1
 
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Man hört garnichts, wieviel schon aus Deutschland in den Irak gepumpt wurde bzw
was noch folgen soll.
Oder wird versucht das unter der Decke zuhalten wie groß die "finanzielle Hilfsbereitschaft" ist ?
Wird evtl. schon über einen Flüchtlings- oder Aufbausoli hinter vorgehaltener Hand
gesprochen. Oder wird der bisherige Soli
einfach umgeleitet, schließlich haben wir uns
an den Soli doch schon gewöhnt.
Auf alle Fälle wir arbeiten anders !!!
Wir helfen für Gotteslohn, der Hoffnung das man uns "lieb" hat und für die Verbesserung der gesamten Welt.
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12.02.2018 22:51 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -1
 
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Ich glaube nicht, dass das reichen wird.
Es sind schließlich nicht "nur" Wohngebäude zerstört, sondern auch große Teile der Infrastruktur.

Mal nur so zum Vergleich: der Aufbau Ost kostete rund 300 Milliarden Euro - und das sind nur die reinen Aufbauhilfen.
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13.02.2018 07:41 Uhr von Flausenimkopf
 
+1 | -6
 
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Große Teile des Landes wurden durch die Dschihadistenmiliz IS zerstört ...

Genau ausschließlich durch Dschihadisten. Nicht durch die jahrelange Schießwühtige USA.
Ist natürlich fragwürdig, das die herren sich dann in Kuwait dazu unterhalten. Die Saudis, welche ja ebenso maßgeblich mit schuld sind sitzen bestimmt auch mit am Tisch. Könnt ich es entscheiden, würde ich fordern, dass es aus der EU keine Kohle dafür gibt. Sollen sie den irak von den Amis oder Saudis wieder aufbauen lassen.

[ nachträglich editiert von Flausenimkopf ]
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13.02.2018 09:30 Uhr von Tilt001
 
+6 | -3
 
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Islamische Länder neigen nicht zu Innovationen, die haben seit der Industrialisierung nichts erfunden, und auch unter den Nobelpreisträgern bis heute, nur ganze drei Leute, ein Physiker und zwei Chemiker in den Wissenschaften gestellt.

Die permanente Unterdrückung der Frauen und die Islamisierung kostet einfach geistige Ressourcen und prägt immer wieder neue Konflikte gegen den eigenen viel zu säkularen Staat aus.

Dass diese Länder überhaupt überleben liegt wirklich nur am Öl.

Da ist im Grunde also auch nichts aufzubauen, der Fehler der diese Staaten regelmäßig zerlegt, liegt einfach im System, in der Religion verankert!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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13.02.2018 10:16 Uhr von detluettje
 
+4 | -2
 
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@Tilt:
Schauen Sie sich doch mal Fotos aus den Ländern Irak und Syrien an.
Aber welche die vor 25 Jahren gemacht wurden.
Dann werden sie erkenn, dass ihre Aussage Müll ist.

Leider sind es unsere ReGIERungen und Großkonzerne die mit ihrer wirtschafts und finanzpolitik dafür sorgen, dass diese Länder nie mit dem Arxxx an die Wand kommen.

Die Kollonialzeiten sind nicht vorbei, die Mittel der Unterdrückung nur andere.
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13.02.2018 11:52 Uhr von Tilt001
 
+0 | -0
 
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Diese Länder waren auch schon vor 25 Jahren kleptokratische Diktaturen bzw. Stammesgebundene Minderheitenregime. Dieses Konzept aus der Kolonialzeit hat bis heute überlebt.

Wo eine Diktatur funktioniert spielt sich die Gewalt aber nur unsichtbar ab, nämlich in den Gefängnissen und Todeslagern. Die in Syrien sind ja auch gut dokumentiert, Stichwort: "Codename Cäsar", in den 80er aber auch schon das Massaker von Hama mit zehntausenden Toten.

Das ist genau die falsche Antwort auf die Islamisten und Kleriker weil damit auch das ganze Volk unterdrückt wird!

Was diese Länder brauchen ist einfach mehr Demokratie, die entsteht aber nicht beim Kaffeekränzchen mit Merkel, dafür müssen die bestehenden Regime auch immer geschlagen werden!

Zum Islamisten werden Muslime ja überhaupt erst, wenn jedes Vertrauen in die Demokratie auch verloren ist!

Dummerweise tut genau unsere Regierung aber auch alles dafür, die liefern Panzer an Erdogan, Panzer an die Saudis, aber auch die internationalen Sanktionen gegen Russland werden unterlaufen durch die Gasimporte. Dazu kommt die Unterstützung der vollkommen illegitimen Gegenregierung in Libyen, in Tripolis.

Das durch unsere Lobbyisten und Medien praktisch ausgerottete Demokratieverständnis, ersetzt nur noch durch blanken und verlogenen Pazifismus und Willkommenskultur, ist es was die Welt destabilisiert!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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13.02.2018 12:55 Uhr von uwele2
 
+0 | -0
 
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Wie kann es sein dass das billiger sein soll als der Bu des Berliner Flughafen?
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13.02.2018 13:36 Uhr von Chiccio
 
+1 | -0
 
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ich wette Mutti und co buttern da Milliarden rein......
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13.02.2018 14:00 Uhr von Tomo85
 
+0 | -1
 
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Wenn man nen Böller in nen haufen Scheiße steckt bleibt auch danach nur Scheiße übrig.

Gut, sie hat sich verteilt (genau wie die Iraker), aber da richtet man den haufen Scheiße doch nicht wieder her, das lässt man so.

Ernsthaft:
Das Beste für den Irak wäre vermutlich wenn sich da einige Jahrzehnte erstmal keiner einmischt und "helfen" will.

Damit wären die glaub ich schon zufrieden und besser beraten. Denen wurde schon genug "geholfen" und der Irak ausreichend "befriedet".
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13.02.2018 14:13 Uhr von doncazadore
 
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@tilt001
"Zum Islamisten werden Muslime ja überhaupt erst, wenn jedes Vertrauen in die Demokratie auch verloren ist! "
eher wohl umgekehrt.
zu demokraten werden muslime mehrheitlich erst, wenn das vertrauen in die ihnen von imamen vorgebetete undemokratische auslegung ihres glaubens verloren ist.
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14.02.2018 16:29 Uhr von Leichenvater
 
+1 | -0
 
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Schickt bitte die Rechnung an,
. USA
. UK
denn die waren es trotz bedenken in den Irak eingefallen weil ja der Ami (Lobby) das fette Geld witterten.
Da sie ja bis jetzt noch nicht das gefunden haben was einen Einmarsch Rechtfertigt sollten sollen auch diese Kriegstreiber die Zeche bezahlen.

Denn es geht immer nach dem Verursacherprinzip
wie die Mächte es mit uns machten.
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14.02.2018 17:18 Uhr von Dr_Simi
 
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88 Mrd. sind schon eine Hausnummer, aber im Verhältnis mit der geografischen Größe des Irak klingen sie schon fast wie ein Schnäppchen.
Liegt wohl daran, dass es in teilen des Landes schon vor dem IS ausgesehen hat wie auf einer Müllhalde, da ist teilweise nicht mehr viel kaputtzumachen gewesen.
Trotzdem sollten die "Geberländer" vorzugsweise aus der Region kommen, da diese reich genug sind. Da wären z. B. Kuwait, Saudi Arabien, die VAE und nicht zu vergessen die große und mächtige Türkei,
Die Türkei redet aber leider nicht mehr von ihrer Größe und Macht, sobald es ans bezahlen geht, dann ist man gern wieder "Der kranke Mann am Bosporus".

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