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Dänemark: Sozialdemokraten wollen Recht auf Asyl abschaffen

 

Mette Frederiksen, Chefin der dänischen Sozialdemokraten, möchte für Dänemark und letztlich auch für Europa das Recht auf Asyl abschaffen. Es soll für Nicht-EU-Bürger nicht mehr möglich sein, Asyl in Dänemark zu fordern.

Dafür möchte man in Nordafrika Flüchtlingslager betreiben. Asylanten, die nach Dänemark gelangen, sollen dann in eines dieser Lager gebracht werden. Die UNO solle Anlaufstelle für Flüchtlinge in Nahost und Afrika werden. Dadurch können auch Tote auf dem Mittelmeer verhindert werden.

Großes Erstaunen löst die Forderung der Sozialdemokraten nicht aus. Die dänische Volkspartei (DF) nimmt den Vorschlag auf, möchte nicht bis zur nächsten Wahl warten, sondern das Asylverfahren jetzt schon ändern.


WebReporter: sunny.crockett
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Recht, Dänemark, Asyl
Quelle: luzernerzeitung.ch

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2018 14:03 Uhr von 24slash7
 
+20 | -2
 
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Wow die "Sozialdemokraten" ...
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12.02.2018 14:09 Uhr von stahlbesen
 
+45 | -8
 
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Die einzige Möglichkeit die Flüchtlingsproblematik human zu lösen....

[ nachträglich editiert von stahlbesen ]
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12.02.2018 14:11 Uhr von Walder67
 
+4 | -9
 
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@slash

Wieso darf so ein Vorschlag nicht von Sozialdemokraten kommen?
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12.02.2018 14:11 Uhr von Salomon111
 
+40 | -4
 
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Mit der Idee könnten die Sozialdemokraten hier auch wieder punkten.
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12.02.2018 14:16 Uhr von Tomo85
 
+3 | -5
 
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Das Problem beim Recht ist, dass ein Anspruch erhoben werden kann.

Jedes Land sollte dies aber nach Ressourcen regeln.
Hat ein Land Ressourcen übrig -> ok
Hat es diese nicht übrig -> sorry

Ebenso kann dann rational eine Risikobewertung des Antragsstellers erfolgen.
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12.02.2018 14:18 Uhr von sunny.crockett
 
+34 | -4
 
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Ist auch interessant, dass sowas in der deutschen Presse gar nicht gemeldet wird. Nicht dass da noch im Nachbarland Deutschland irgendwelche ähnliche Ideen gefordert werden, das wäre dann nicht regierungskonform.
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12.02.2018 14:32 Uhr von dillschwaiger
 
+8 | -3
 
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Mit so einem Vorschlag wäre die Nahles in Dschland bei Neuwahlen absolute Alleinherrscherin.
Jetzt nochmal umzufallen wäre doch für die SPD überhaupt kein Problem,darin hat sie Übung.

[ nachträglich editiert von dillschwaiger ]
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12.02.2018 14:40 Uhr von zocs
 
+8 | -2
 
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Nun, wollen und können, sind 2 Paar Schuhe ....
Abwarten.
Ich behaupte aber, sie haben das Recht dazu, sonst wäre es kein souveräner Staat.
Aber ich vermisse auch den Ausdruck "Grenzen", denn warum sollen Menschen erst in das Land kommen um es dann auf Staatskosten wieder nach Afrika zu verfrachten ??!?!?!?
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12.02.2018 15:42 Uhr von derlausitzer
 
+11 | -2
 
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Sind die dänischen Sozialdemokraten nun fremdenfeindliche Rechte oder Sozialdemokraten.
Wenn die dänischen Sozialdemokraten Sozialdemokraten sind, was sind dann die deutschen Sozialdemokraten?
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12.02.2018 15:58 Uhr von CrixD
 
+17 | -2
 
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@derlausitzer

"Wenn die dänischen Sozialdemokraten Sozialdemokraten sind, was sind dann die deutschen Sozialdemokraten?"

- Machgeile Kleptomanen?
- Wendehälse?
- Lügner?
- Verräter an der sozialen Idee?
- Bügelhalter der Mächtigen?
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12.02.2018 16:47 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -20
 
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12.02.2018 16:49 Uhr von Pavlov
 
+1 | -18
 
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12.02.2018 17:09 Uhr von derlausitzer
 
+13 | -1
 
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"welches der Nordafrrikanischen Länder will schon gerne exterritoriale Lager im Land dulden?"

Weil die es nicht wollen, sollen die europäischen Länder solche Lager dulden?
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12.02.2018 17:41 Uhr von brochterbeck
 
+6 | -3
 
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Mit solchen Vorschlägen unserer sogenannten "SPD" wäre Schulz heute Kanzler und das mit einer bequemen Mehrheit . Dann lieber einen Wettbewerb wer der EUste von allen ist und auf die Schnauze fallen.
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12.02.2018 17:45 Uhr von brochterbeck
 
+3 | -3
 
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@det
Es gibt bereits exterritoriale Gebiete in Nordafrika.
Man müsste nur die richtige Bevölkerung von Ceuta und Mellila grosszügig entschädigen , das wäre immer noch billiger als alles andere und hätte gleichzeitig ein weiteres Problem gelöst.
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12.02.2018 18:32 Uhr von Danymator
 
+11 | -1
 
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Hört sich sehr vernünftig an.
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12.02.2018 20:05 Uhr von TONY-MARRONY
 
+4 | -2
 
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Hier in Deutschland dreht sich die CDU auf links und in Dänemark machen die linken einen Ruck nach rechts.
Wir leben wahrlich in seltsamen Zeiten.
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12.02.2018 20:10 Uhr von Front777
 
+4 | -3
 
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@ Salomon111 Mit der Idee könnten die Sozialdemokraten hier auch wieder punkten.

Du hast Recht, jedoch haben die Dänen den Krieg nicht verloren, bei uns bestimmen noch die Siegermächte was DL darf oder nicht darf.
Was meinst Du warum es keinen Friedensvertrag gibt.

Es sollte erst gar nicht so weit kommen, an den Grenzen kann man komischerweise niemanden überprüfen. Bei Volksfesten aber schon, da werden extrem lange Menschenschlangen in Kauf genommen, z.B. Oktoberfest.Hauptsche es sind erstmal "alle" im Land.
Wer sowas anordnet???

Unverständlich!!!

[ nachträglich editiert von Front777 ]
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12.02.2018 20:29 Uhr von derlausitzer
 
+9 | -0
 
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"in Dänemark machen die linken einen Ruck nach rechts"

Warum soll das rechts sein, wenn man seine Grenzen, seine Bevölkerung schützt?
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12.02.2018 21:05 Uhr von Grognard
 
+3 | -0
 
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Hört sich beim ersten Mal vernünftig an,
aber wäre das ( auch in Deutschland )
umsetztbar ?
Würden da deutsche Politiker, welche wir wählten
unsere Interessen zuvertreten, denn umdenken.
Politiker wollen anscheinend die Welt in und durch Deutschland verbessern. Dieser Weltbeglückungs-
wahn ist immernoch weit verbreitet, vielleicht da die Erhöhung und Zahlung von Diäten immernoch sichergestellt ist und Führungsfehler und - schwächen leicht vertuscht und vergessen werden.
Wir Wähler sollten mal die Politker konsequenter
bei ihren Aussagen beim Wort nehmen und bereit sein auch längerfristiger und gründlicher abzustrafen.
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12.02.2018 23:03 Uhr von Steven_der_Weise
 
+6 | -0
 
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Die Dänen sind zwar etwas langsam aber schlau, die haben sich wie die Briten nicht völlig von dem EU Karnevalszirkus abhängig gemacht.
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12.02.2018 23:28 Uhr von 24slash7
 
+0 | -1
 
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Sind in Dänemark demnächst Wahlen?
Loooooool
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13.02.2018 08:03 Uhr von 1Beamy1
 
+4 | -0
 
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Interessant wird sein, sollte ein solches Gesetz kommen, wie schnell es von der EU gekippt wird. Kämen die Dähnen damit durch, würden (fast) alle Staaten in der EU nachziehen.
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13.02.2018 09:47 Uhr von erdengott
 
+2 | -0
 
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"Ist auch interessant, dass sowas in der deutschen Presse gar nicht gemeldet wird."
In der deutsch Medienlandschaft wird in Bezug auf die nordeuropäischen Ländern gern der toleranter und besonders weltoffene Mythos geflegt. Warum auch immer.
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13.02.2018 14:07 Uhr von NinoSiegburg
 
+1 | -0
 
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