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GEMA in der Kritik: Beim Deutschen Musikautoren-Preis kaum Frauen nominiert

Eigentlich sollte man annehmen, dass die Gleichberechtigung zwischen Männern und Frauen im Jahr 2018 schon Fortschritte gemacht hat. In der Musikindustrie zum Beispiel zeigt sich aber, dass man davon noch weit entfernt ist.

Denn die GEMA hat für den diesjährigen Deutschen Musikautoren-Preis, der am 15. März stattfindet, fast nur Männer nominiert. Weniger als fünf Prozent der Nominierten sind Frauen - genauer gesagt gibt es nur eine Frau.

Mit dieser Entscheidung löste die Organisation nun einen Shitstorm aus. Die GEMA postete die Liste der Nominierten auf ihrer Facebook-Seite, woraufhin viele User ihr Unverständnis äußerten. Viele schrieben, dass in der Branche einiges schief läuft.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Entertainment
Schlagworte: Preis, Kritik, GEMA
Quelle: musikexpress.de

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17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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12.02.2018 12:53 Uhr von One of three
 
+38 | -1
 
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Vielleicht - aber nur vielleicht - ist es ja so dass für dieses Jahr nicht genug weibliche "Musikautorinnen" nominiert wurden weil es nur wenig nominierungswürdige Leistungen aus dieser Ecke gab?

Ist wohl so ähnlich wie bei den Nominierungen zum "Tor des Monats"..
Mal sehen wann die übliche Klientel dort anfängt herumzuheulen..
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12.02.2018 13:22 Uhr von daiden
 
+16 | -1
 
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Vollkommen lächerlich, wie immer! Wie schon gesagt wurde, vielleicht gab es einfach nichts nominierungswürdiges?!
Diese ganze Debatte ist an Scheinheiligkeit nicht mehr zu überbieten, es existiert schon lange Gleichberechtigung. Was diese ´Feministinnen´ fordern ist nichts anderes als eine Sonderstellung aufgrund ihres Geschlechts, was nebenbei purer Sexismus ist. Egal ob Frauenquote, Saunaabende für Frauen, Frauenparkplätze und so weiter und so fort. Alles Sexismus, weil einseitig!
Nebenbei gestern auf dem Karneval in Braunschweig waren auf den Männertoiletten mehr Frauen als Männer! So rum ist das natürlich vollkommen in Ordnung aber wehe es würde sich auch nur ein Mann auf die Frauentoilette wagen...
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12.02.2018 14:06 Uhr von Walder67
 
+8 | -0
 
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Braucht man eigentlich nichts dazu zu sagen, oder?

Alleine von dem Fakt, dass wenige Frauen nominiert wurden, kann man nicht einfach darauf schliessen, dass hier absichtlich diskriminiert wird.
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12.02.2018 14:28 Uhr von Leichenvater
 
+7 | -1
 
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eine Frage mal für unsere Frauen.

Das nächste mal werden nur noch Frauen bevorzugt und nominiert, dann können alle Preise Frauen verliehen werden.

Als nächstes werden alle Märchenhelden zu Heldinnen.
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12.02.2018 15:01 Uhr von stekemest
 
+9 | -0
 
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Eigentlich sollte man annehmen, dass die Besten nominiert werden, und wenn das halt mehr Männer als Frauen sind, dann ist es eben so. Probleme damit haben nur Quotenfanatiker und ideologisch Verwirrte.
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12.02.2018 15:07 Uhr von Uschi85
 
+3 | -1
 
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Diese faschistoidie Zwangsscheiße.
Wenn fast keine Frau dabei ist, wird das seine Gründe haben. Vielleicht sind die Mädels einfach zu schlecht? Wer weiß.

Man sollte die Quote abschaffen, und Leute nach ihren Fähigkeiten auswählen. Also wie gut man etwas kann. In der heutigen Zeit muss man nix mehr können, Hauptsache ist, man ist gut im Jammern und auf Diskriminierung pochen.
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12.02.2018 16:02 Uhr von Mauzen
 
+4 | -2
 
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Wen interessiert denn so ein dämlicher gema-Preis?

Und davon abgesehen, "Preis-würdige" Musik gibts ohnehin kaum aus Deutschland, und wenn dann vor allem von Männern, weil Frauen eben seltener Musik machen, und häufig ihre Musik auch nicht selbst schreiben. Knapp 10% der charts sind wirklich von Frauen, und das nur international. 5% ist entsprechend also ein absolut erwartbarer Wert. Aber wen interessiert schon Logik für Grundschüler, wenn man auch einfach rumschreien kann, wie sehr die Frauen da benachteiligt werden.
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12.02.2018 16:21 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+4 | -0
 
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Die Gema ist doch der Verein, den die Nazis gegründet haben. Wieso gibt es den heute noch?

Alles was sonst gut war hat man doch selbst auch beseitigt. Sprich gute Wissensbildende Maßnahmen bei der Förderung von Schülern etc.

Nur wenn es ums Geld geht, dann haben alle klamme Finger und packen sich die Taschen voll und wie viele Kreative gibt es. Denke hinter Ich und ich steckt eine Frau, Helene Fischer ist ebenso eine Frau. Mir sind oft schon Leute unter gekommen, die weiblich und richtig gut sind. Ok, man weiß nicht immer ob sie selbst die Lieder schreiben oder ob manche das Aussehen mit bringen und gefördert werden, weil sie sich verkaufen. Nur einige Musikerinnen waren wirklich gut und schreiben auch selbst Songs. Wundert mich, daß man das da nicht Honoriert.
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12.02.2018 16:39 Uhr von olegarch
 
+2 | -2
 
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Das Künstlerdasein war schon immer riskant.
Frauen ziehen es irgendwann vor, in sichere Berufe zu gehen, da sie verantwortungsvoll an Familienplanung denken.
Demnach gibt es natürlich auch bei der GEMA merh Männer als Frauen und demzufolge ist der Verteilungsschlüssel die Nominierungen entsprechend.

Zudem gibt es auch wunderbare Beweise von Frauenpower ohne an Quoten zu denken:

Helene Fischer
Andrea Berg
Beatrice Egli
Katy Perry
Hayley Williams
Taylor Swift
....
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12.02.2018 16:48 Uhr von dch
 
+0 | -0
 
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vielleicht hat aber auch nicht jede Frau die was über die Liebe trällert das Talent Songs zu schreiben wie etwa eine Linda Perry?
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12.02.2018 17:24 Uhr von mr. wolf
 
+3 | -0
 
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Bald kommt außer Frauen und Behinderten Quote, noch Flüchtlingsquote dazu :)
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12.02.2018 18:33 Uhr von Max97
 
+3 | -2
 
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Wenn man 10 Personen Nominiert und von denen sind neun Männer und eine Frau ist, soll man nun vier Frauen nehmen, die scheiße sind, nur damit die Quote stimmt.
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12.02.2018 20:15 Uhr von TendenzRot
 
+1 | -0
 
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@ ungetrackt-erwischt

> Die Gema ist doch der Verein, den die Nazis gegründet
> haben.

Ist das so? Die GEMA wurde 1915 gegründet. Soweit ich weiß, tobte zu dieser Zeit noch der erste Weltkrieg.
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12.02.2018 20:25 Uhr von TendenzRot
 
+1 | -0
 
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@olegarch

> Zudem gibt es auch wunderbare Beweise von
> Frauenpower ohne an Quoten zu denken:
> ...

Es geht um den Musikautoren-Preis. Helene Fischer z.B. hat keines ihrer Lieder selbst geschrieben. Und das dort nicht an Quoten gedacht wird, halte ich auch für eine sehr gewagte These.
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12.02.2018 21:08 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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@TendenzRot

Danke für die Information.

Ich hab mal nach gegoogelt. Mein Mißverständnis fußte in der Ummodulierung der Gema am 28.September 1933.

Tatsächlich ist die GEMA wohl schon 1903 gegründet worden.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]
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12.02.2018 22:54 Uhr von Steven_der_Weise
 
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Warum sollte es in dem bereich anders als im Frauenfußball sein wer will das schon sehen oder hören, findet euch endlich damit ab das Frauen eben nicht für alle Jobs geeignet sind (Ausnahmen gibt es natürlich immer)
Und genau das Verhältnis wird in dieser News wiedergespiegelt.
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13.02.2018 15:08 Uhr von Frankone
 
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GEMA, das ist die Abkürzung für Kulturvernichter!
Die kommen gleich unmittelbar nach der GEZ.

Erpressen von Gebühren, das ist das Einzige was die noch können!
Die wirklichen Urheber bekommen davon den geringsten Teil ab.
Das können wir als Musiker selbst nachvollziehen!

Wer sich dafür interessiert, sollte sich mal den Jahresbericht der GEMA zu Gemüte führen.

5% der GEMA-Mitglieder ("Ordentliche"-so heißt das bei denen), bekommen über 60% der Einnahmen.

Glück AUf!

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