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Altenpflege: Pfleger leisteten 2016 mehr als neun Millionen Überstunden

 

Altenpfleger haben 2016 mehr als neun Millionen Überstunden geleistet, davon war über ein Drittel unbezahlt, wie aus einer Antwort der Bundesregierung hervorgeht.

Insgesamt wurden rund 900 Millionen Gesamtstunden in der Altenpflege geleistet. Ein "trauriges Resultat der Großen Koalition der letzten Jahre", wie eine Bundestagsabgeordnete sagte.

Im neuen Koalitionsvertrag haben sich Union und SPD darauf geeinigt, 8.000 neue Stellen in der Pflege zu schaffen.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Pfleger, Überstunden, Altenpflege
Quelle: n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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08.02.2018 19:32 Uhr von derlausitzer
 
+13 | -10
 
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Je größer der Machtbereich, bei möglichst kleinen Verantwortungsbereich, desto höher das Gehalt.
Je größer der Verantwortungsbereich, bei möglichst kleinen Machtbereich, desto niedriger das Gehalt.
Ich weiß - ist etwas abstrakt, die Richtung stimmt aber.
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09.02.2018 09:04 Uhr von Walder67
 
+7 | -2
 
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Wie lange ist das Pflegesystem für Pfleger und Patienten schon eine absolute Katastrophe? Wie lange schaut die Politik bereits zu? Zu lange.

Aber Deutschland wählt sich gerne alle 4 Jahre weiter in den Brunnen.
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09.02.2018 14:29 Uhr von Hallominator
 
+4 | -0
 
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Ich glaube nicht, dass sich da "wirklich" was ändert.
Die neuen Stellen in der Pflege können nur besetzt werden, wenn auch neue Pflegeheime etc. gebaut werden.
Denn die Betreiber bleiben natürlich beim absoluten Minimum an Personal, weil kostet ja Geld.

Und das Pflegepersonal lässt es ja mit sich machen.
Es mag ihnen gegenüber zwar unfair sein, weil sie sich ja immerhin den Arsch aufreißen, um den Laden irgendwie am Laufen zu halten, aber eben solange die sich derart ausnutzen lassen, wird sich auch nie etwas ändern, weil es ja irgendwie läuft. Dementsprechend besteht also kein Bedarf für weitere Stellen im eigenen Haus. Genau so rechnet sich das. Die schlecht bezahlten Überstunden ersetzen mehre volle Stellen.
Gerade wenn die Überstunden mit dem sogenannten Ampelsystem konfrontiert werden, werden rote Ampeln immer stumpf ignoriert, sowohl vom Arbeitgeber als auch vom Arbeitnehmer. Obwohl die rote Ampel tatsächlich, und das ist kein Scherz, bedeutet, dass diese Person nicht einmal dann einspringen darf, wenn wirklich ein Notfall eintritt und sonst einfach keine Fachkraft im ganzen Haus da ist.
Aber die Arbeitnehmer sind oft nicht Arschloch genug, um sich daran zu halten, während die Arbeitgeber ihre gierigen Hände reiben und, ebenfalls kein Scherz, noch Personal wegrationalisieren.
Und das restliche Pflegepersonal schuftet noch mehr. Und. Lässt. Es. Mit. Sich. Machen. Verdammt.

Unterm Strich geht es leider auf die Kappe von sowohl den Pflegern als auch den Betreibern, dass der unschöne Status quo beibehalten wird.
Großer Plan der GroKo? Verpufft. Da gehe ich jede Wette ein.

Von den Gewinnen bezahle ich 1000 Pflegern die Jahresration harten Alkohol, um das zu ertragen.
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09.02.2018 17:34 Uhr von Gimpel1952
 
+3 | -0
 
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Was für ein Pflegemolloch in diesem Land,obwohl die Wirtschaft brummt wie noch nie. Alles nur ein Versagen des Gesundheitsministers, dessen Aufgabe es ist diesen Albtraum abzustellen. Das fängt bei der sekundenzählende Pflegearbeit an und hört auf bei der schlechten Bezahlung. Pfui Teufel Deutschland .Bist du hier ein alter Sack ,wirst behandelt wie ein altes Wrack.
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09.02.2018 18:28 Uhr von Lucianus
 
+1 | -2
 
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Wir haben über 1 Million Pflegekräfte in Deutschland. Das bedeutet das jeder einzelne 9 Überstunden im Jahr 2016 gemacht hat.
Ich weiss deren Job ist anstrengend und unterbezahlt .. aber sich wegen 9 Überstunden im Jahr jetzt so aufzuregen ... wovon ganze 3 unbezahlt sind finde ich jetzt schon etwas überzogen.
Da waren die runtergebrochenen Stunden der Polizei schon deutlich mehr.

Ich will damit auf keinen Fall sagen das nicht etwas getan werden sollte, aber sicher nicht wegen dieser "gewaltigen" Überstunden, sondern eher wegen dem Gehalt und der Arbeitszeiten an für sich.
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10.02.2018 05:03 Uhr von seth0s
 
+2 | -1
 
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"...haben sich Union und SPD darauf geeinigt, 8.000 neue Stellen in der Pflege zu schaffen"

Brauchen die nicht, die Stellen sind da, es will nur keiner machen.

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