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Betrug durch Pflegemafia: Lange Haftstrafen für neun Angeklagte

 

Das Landgericht Düsseldorf hat im Prozess um systematischen Betrug durch Pflegedienste mehrjährige Haftstrafen gegen neun Angeklagte verhängt.

"Alle haben sich, so gut es ging, die Taschen vollgestopft!, sagte der Vorsitzende Richter. Die Angeklagten, die zumeist aus Russland oder der Ukraine stammen, hatten systematisch Leistungen abgerechnet, aber nicht erbracht. Ärzte, Pfleger und Patienten wurden bestochen, damit sie schwiegen.

Der Schaden für die Sozialkassen liegt bei rund 8,5 Millionen Euro.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Betrug
Quelle: n-tv.de

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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05.02.2018 16:26 Uhr von T¡ppfehler
 
+11 | -0
 
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@DerSchwarzseher
Wie ist Dein Kommentar in Bezug auf die News zu verstehen?
Dass es zusätzlichen hohen Bedarf bei der Pflege in Deutschland gibt, ist leider wahr, aber die Täter haben Leistungen abgerechnet, die nicht erbracht wurden. Damit wurde das viel zu knappe Budget für die Pflege noch weiter verknappt und steht jetzt den wirklich Pflegebedürftigen nicht mehr zur Verfügung.
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05.02.2018 16:39 Uhr von Biblio
 
+7 | -0
 
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So ist das, wenn der monatliche Höchstsatz für pflegende Familienangehörige 750,-€ und der für PflegeFIRMEN aber 1700 + dies + das beträgt.
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05.02.2018 23:10 Uhr von paulpaul
 
+0 | -3
 
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@Biblio

Was ist denn wie? Du schreibst aus purer Unwissenheit absoluten Müll.
Eine Pflegeeinrichtung muss Personal vorhalten, Sachgegenstände vorhalten, Fahrzeuge bezahlen, Weiterbildungen finanzieren, Dokumentationspflichten nachkommen, 50 % Sozialbeiträge abführen, 100 % Beiträge für gesetzliche Berufsgenossenschaft entrichten, 100% IHK Beiträge, 100% Berufsverbände bezahlen, Mitarbeiter im Krankheitsfall bezahlen, Abrechnung und Buchhaltung, Hygienekosten z.b. Literweise Desinfektionsmittel usw...... soll ich weiter machen?

Das Alles muss ein Bezieher von Pflegegeld NICHT machen. Pflegegeld ist auch nicht steuerpflichtig, heisst Brutto=Netto. Aber die vom Pflegebedürftigen benannte Pflegeperson, für deren Leistung das Pflegegeld ausbezahlt wird, ist zusätzlich Kranken-, Unfall- und Rentenversichert. Na sieh mal an.
Zudem wird Pflegegeld IMMER ohne weitere Prüfung zum Monatsanfang ausbezahlt, egal ob die Person wirklich gepflegt wurde oder nicht. Eine Pflegeeinrichtung muss es minutiös nachweisen und bekommt ( ohne Betrug ) nur das ausgezahlt, was auch erbracht wurde.

Also, erst Hirn einschalten und dann schreiben.
VG, ein Pflegedienstleiter
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06.02.2018 09:36 Uhr von dagi
 
+1 | -0
 
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das zeigt wieder das sich kriminallität in deutschland lohnt !! 8,5 millionen und dafür 7 jahre knast macht 1,2 mil. im jahr ! wo kann man das sonst verdienen, außer in der politik ! grins !!
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06.02.2018 10:55 Uhr von Biblio
 
+2 | -2
 
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@paulpaul

Ich hab echt keine Lust mit Halbhirnen wie dir zu diskutieren.

Setz mal die 30 min für den täglichen PflegeAufwand eines Pflegedienstes gegen die 24 Stunden, die zB. die Ehefrau des an Alzheimer erkrankten Patienten für die Pflege aufwendet. Und dann sag mir nochmal, dass die Beträge gerechtfertigt und korrekt kalkuliert sind.

Ich verachte Menschen wie dich, die die Dinge von ihrer eigenen Warte aus betrachten, aber unfähig sind, andere Perspektiven einzunehmen und dann auch noch meinen, MIR erzählen zu können, was Phase ist.



[ nachträglich editiert von Biblio ]
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07.02.2018 08:13 Uhr von paulpaul
 
+0 | -0
 
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@Biblio
Ja die Beträge sind gerechtfertigt. Die PV wurde nie dafür geschaffen, die täglichen Pflegeaufwendungen zu 100 % zu finanzieren. Das ist genau das Konzept um den Beitrag niedrig zu halten. Es gibt auch sowas wie eine moralische Verpflichtung des Ehe- oder Lebenspartners.

Und wenn Du hier 30 Minuten als fiktive Zeit einsetzt, würde ein Pflegedienst nie auf die von Dir o.g. 1700 Euro kommen, es sei denn er bescheisst.
Mir ist sehr wohl bewusst was es heisst, z.B. einen Alzheimer-Patienten zu pflegen. Das ist dann aber so und könnte man auch als Schicksal bezeichnen, vor dem niemand gewappnet ist. Und Geld macht die Sache auch nicht besser.
Tatsache ist und bleibt aber, dass Pflegeeinrichtungen einen Großteil der Einnahmen für betriebliche Nebenkosten aufwenden müssen und noch nichtmal als Lohn/Gehalt einsetzen können. Und genau darum geht es in diesem Disput. Es gibt für Pflegeeinrichtungen betriebliche Aufwendungen, die Privatpersonen einfach nicht haben und deshalb bekommen Pflegeeinrichtungen mehr Geld. Nicht mehr und nicht weniger habe ich dargestellt.

Das rechtfertigt natürlich nicht den Betrug. Aber das ist den Kassen seit Jahren bekannt gewesen und es wurde jahrelang nichts unternommen.

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