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Förderungen für Agrarwirtschaft: Weniger EU-Gelder für Bauern

Deutsche Bauern und Regionen werden ab 2021 weniger Geld aus Brüssel bekommen.

Es wird keinen Kahlschlag geben, wie einige befürchten. Aber auch in Deutschland werden sich Landwirte und Regionen auf finanzielle Kürzungen einstellen müssen, sagte EU-Haushaltskommissar Oettinger.

Entsprechende Fördertöpfe sollen um jeweils fünf bis zehn Prozent gekürzt werden.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, Gelder
Quelle: zdf.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.02.2018 09:17 Uhr von det_var_icke_mig
 
+8 | -15
 
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na dann unsere ganzen Nationalisten vor und einheimische Produkte gekauft

ach ne, an der Kasse hört ja der Nationalismus auf, da gilt nur billig
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04.02.2018 09:26 Uhr von feuerlocke
 
+15 | -2
 
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Dann ist ja wieder mehr Geld in der Kasse für die eigene Diäten .....
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04.02.2018 09:57 Uhr von det_var_icke_mig
 
+8 | -4
 
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@feuerlocke: wie kommst darauf?

zum einen werden die Einzahlungen von GB weg fallen
zum anderen helfen die Subventionen eh nur dazu Überproduktionen und unrentable Produktionen aufrecht zu erhalten

denn auf Qualität oder Herkunft wird in Dtl schon lange nicht mehr geachtet
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04.02.2018 10:27 Uhr von det_var_icke_mig
 
+4 | -5
 
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@FrauWinter: " Einkommenenssteuer für die Reichen auf 50% dann reicht das Geld wieder. "

klingt gut, aber wie definierst du "reich"

und warum Einkommenssteuer, wer viel oder verantwortungsvoll arbeitet soll auch gut verdienen

wenn dann eher Kapitalertragssteuer erhöhen ...
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04.02.2018 10:28 Uhr von bingobanga
 
+8 | -1
 
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@ det_var_icke_mig

"denn auf Qualität oder Herkunft wird in Dtl schon lange nicht mehr geachtet"

Du meinst dass die EU auf Qualität achtet?
Ha ha ha, die kleinen Bauern gehen alle vor die Hunde und das ist egal ob es um Milchbauern oder andere geht.
Jeder möchte überleben, aber viele gaben schon auf.
Der Plan der EU sieht nur Massenproduktion vor, und nicht irgendein kleinen Bauer.
Wie soll ein kleiner Milchbauer überleben wenn er von der EU gesagt bekommt wie viel Milch seine Kühe geben dürfen? Eine Kuh ist keine Maschine die man abstellen kann, entweder gib sie Milch oder nicht. Bei eine wie Du sagst "Überproduktion" werden die Bauern mit Strafen belegt, und um diese zu umgehen wird die Milch oft entsorgt.
Frische Milch von der Kuh, hat ca. 7-10% Fettanteil, ist sehr gesund aber leider nicht lange haltbar. Die meisten Menschen wollen Milch die halbes Jahr hält....deswegen wird aus 1 Liter Kuhmilch, 10 Liter irgendetwas gemacht was dann als haltbare Milch mit 1,2 % Fettanteil im Laden verkauft.
Das was wir im Geschäft als Milch kaufen, hat mit echte Milch nichts zu tun.
Das gleiche ist mit Fleisch, egal ob Rind oder Schwein.

Die Welt ist eine Wegwerfgesellschaft geworden, aber die dicke Rechnung kommt irgendwann in der Zukunft.
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04.02.2018 10:50 Uhr von detluettje
 
+9 | -0
 
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Wenn die in Frankreich auch kürzen, dann rollen Köpfe.

Subventionen:
Subventionen werden von Staaten und der EU bezahlt um unrentable Waren günstig auf den Markt zu bringen.
Dazu zählt nicht nur der heimische Markt, sondern auch der der Entwicklungsländer.
Polnische subventionierte Eier werden z.B. in Afrika verkauft.(der Russe will sie ja nicht mehr)
Afrikanische Familien werden ihre Eier jetzt nicht mehr los und haben Probleme ihre Eier zu verkaufen.
In der EU verdient der Unternehmer auf Steuerzahlerkosten sich eine goldene Nase.
In Afrika verhungern so nach und nach die Kleinbauern.

Subventionen sind wie Sanktionen, sie dienen nur der Knechtschaft.
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04.02.2018 10:52 Uhr von det_var_icke_mig
 
+5 | -3
 
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@Bingo: "Du meinst dass die EU auf Qualität achtet?"

wen interessiert die EU wen DU einkaufen gehst?

DU sollst auf Qualität achten
DU sollst auf die Herkunft achten

und nicht immer nur in den Geldbeutel schauen ob du nicht irgendwo die Butter für 1 Cent billiger bekommst

der Verbraucher entscheidet was er sich in den Wagen legt, nicht die EU

"Wie soll ein kleiner Milchbauer überleben wenn er von der EU gesagt bekommt wie viel Milch seine Kühe geben dürfen?"

auch hier was interessiert die EU wenn der seine Milch im Hofladen verkaufen kann?

dann eben nicht für 79 Cent den Liter sondern vielleicht für den "echten" Preis von 2€ der Liter

dazu müsstest du dich aber wieder zum Bauern bewegen und nicht mehr in den Supermarkt gehen

"Das was wir im Geschäft als Milch kaufen, hat mit echte Milch nichts zu tun."

an wem liegts denn? am Verbraucher und nicht an der EU!

in Schweden wird die H-Milch ausschließlich von Lidl vertrieben, alle anderen Läden haben nicht homogenisierte Milch mit kurzer Haltbarkeit, aber was viel wichtiger ist: Herkunft Schweden, alles was nicht aus Schweden kommt liegt wie Blei in den Regalen und wird ausschließlich über den Preis vertrieben, weil jeder der das Geld hat lokale Produkte kauft

das Schweineschnitzel aus DTL beim Lidl kostet die HÄLFTE von dem was das schwedische Schnitzel bei den Supermärkten kostet und trotzdem kannst du beim Lidl IMMER Schnitzel kaufen, während es bei den anderen auch schonmal alle ist, warum? weil die Verbraucher auf Herkunft und Qualität achten und Qualität kostet eben
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04.02.2018 11:24 Uhr von derlausitzer
 
+4 | -2
 
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Als ich vor ca. 3 Jahren auf Montage war, hatte ich ein privates Pensionszimmer bei einer älteren, alleinstehenden Frau. Auf deren Grundstück stand ein prächtiger Kirschbaum voller Süsskirschen.
Da sie diese nicht mehr pflücken konnte, hat sie in der Gemeinde angeboten, daß wer mochte, sich Kirschen pflücken konnte. Nicht einer kam, weil im Discounter hat man ja weniger Arbeit, und so viel kostet das ja auch nicht.
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04.02.2018 11:26 Uhr von detluettje
 
+7 | -0
 
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@icke...:Teilweise liegen Sie richtig.
Aber nur teilweise.

Der mündige Bürger in Deutschland achtet schon auf Herkunft und Qualität.
Leider können nicht alle Bürger dieses Landes sich 1 Kg Schweinefleisch für 20€/Kg leisten und MÜSSEN billig kaufen.

Zu den EU-Vorgaben:
Schweine, Rinder und Vogelvieh dürfen kein Fett mehr haben.
Angeblich weil es der Bürger nicht möchte.
Der Bürger geht aber zu MC Kotz und Würgerking und mal etwas saftiges Fleisch zu bekommen.
Gerade die Bürger feiern wegen ihren hohen Fettanteil ein Come Back.

Die EU sagt ist nicht erwünscht.
Aber der Käufer, der die Schnautze voll hat von Lightfoot und Vegetarier/Veganerkram, der hat das Nachsehen.
(@Veganer/Vegitarier: nicht bös gemeint)

Wir können in Deutschland nur essen, was wir uns leisten können und was die EU erlaubt.
Da ich es mir leisten kann mich beim Essen nicht bevormunden zu lassen, verdienen die Landwirte in meiner Umgebung auch ihr gutes Geld.
Die Armen sind arm drann!
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04.02.2018 11:37 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -5
 
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@detluettje: "Leider können nicht alle Bürger dieses Landes sich 1 Kg Schweinefleisch für 20€/Kg leisten und MÜSSEN billig kaufen."

teilweise richtig ^^

wer es sich nicht leisten kann täglich ein Schnitzel zu futtern soltle es auch nicht tun, da liegt auch einer der vielen Hasen im Pfeffer

es wird zuviel Fleisch konsumiert, weil es so billig ist

normal sagt man max 1/4 des Tellers sollte Fleisch sein, der Rest Sättigungsbeilage und Gemüse, schaut man aber auf die Teller der Bürger, kann man froh sein, wenn es sich drittelt, meist ist es eher so, dass die Hälfte Fleisch ist und 1/4 Sättigungsbeilage und 1/4 Gemüse

und das TÄGLICH, folgt man den Ernährungsempfehlungen reichen 500g Fleisch und Wurstwaren für die Woche und da sind wir dann bei einem Kilopreis von 20,-€ bei gerade mal 10,-€

da aber die meisten es nichtmal gebacken kriegen auch nur einen vegetarischen Tag in der Woche einzulegen komen sie natürlich mit 500g nicht aus und landen irgendwo zwischen 1-2 Kg die Woche (in der Grillsaison gerne noch mehr) und dann sind die besagten 20,-€ schon wieder ziemlich heftig

schau mal in diverse Low-Budget Kochbücher was man alles schönes zaubern kann ohne allzu tief in die Tasche zu greifen

kleines Beispiel: Spaghetti Bolognese immer wieder ein Klassiker, dur das billige Hackfleisch auch recht preiswert, aber probier mal die Tomatensoße statt mit Fleisch mit Sellerie zu machen, verdammt lecker und noch preiswerter, selbst wenn du echte Tomaten einschmorst und nicht fertige nimmst
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04.02.2018 11:39 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@derlausitzer: korrekt, die Leute gehen lieber zum Diskounter als sich selber die Hände schmutzig zu machen, dabei ist selber machen billiger

ich hab noch selbstgekochte Marmelade viel besser als die "aromatisierte Grütze" die als Marmelade verkauft wird
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04.02.2018 11:56 Uhr von bingobanga
 
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@ det_var_icke_mig

Bis vor 5 Jahren habe ich meine Milch nur beim Bauer gekauft, leider hat er sein Hof aufgegeben.
Nicht jeder Bauer hat die Möglichkeit einen Hofladen zu betreiben, und wenn die Leute so kommen ist das auch nur ein Tropfen auf dem heißem Stein.
Leider war das der einziger Bauer bei mir in der Umgebung.

"an wem liegts denn? am Verbraucher und nicht an der EU!"

Da liegst du falsch, die EU macht Vorgaben weil angeblich der Verbraucher es so will. Alles Blödsinn, wenn die Leute wüssten was sie in dem Essen vorgesetzt bekommen dann würden sie es wahrscheinlich nicht anrühren.

"Herkunft Schweden, alles was nicht aus Schweden kommt liegt wie Blei in den Regalen und wird ausschließlich über den Preis vertrieben, weil jeder der das Geld hat lokale Produkte kauft"

Ich bezweifle es dass in Schweden nur Produkte aus Schweden gekauft werden, sonst könnten die Geschäfte nicht funktionieren.
Weil jeder der das Geld hat....da sind wir schon wieder beim lieben Geld....nicht jeder hat das Geld, auch in Schweden nicht!

Ich kaufe mein Fleisch und Aufschnitt ausschließlich beim Metzger meines Vertrauen...kein Lidl, Real oder sonst wo.

Kennst du eine richtige Milch?
Früher war die Milch nach 2 Tagen sauer, und man konnte sie entweder zum Weißkäse verarbeiten oder wegschütten.
Die heutige Milch wird nicht sauer, sie verfault!
Liegt wohl an all den gesunden Sachen die dort beigemischt werden.
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04.02.2018 12:15 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@bingo: "Ich bezweifle es dass in Schweden nur Produkte aus Schweden gekauft werden,"

das brauchst du nicht zu bezweifeln, klar kauft man auch Produkte aus anderen Ländern, aber die schwedischen sind halt mehr

noch ein kleines Beispiel: zur Zeit kommen die Tomaten aus Holland und Spanien, Gurken fast ausschließlich aus Spanien (weswegen ich zur Zeit keine Gurken kaufe) wenn sie dann wieder Saison in Schweden sind, verschwinden die Importe und werden durch die teureren Einheimischen ersetzt, manchmal bleiben die Importe auch, aber dann kauft sie keiner, weil einheimisch einfach besser schmeckt

letztes Jahr haben sie dann auch mal erklärt warum schwedische Äpfel besser sind als Importe: sie sind frische Ernte und nicht die konservierte vom letzten Jahr wie die Importe, man schmeckt den Unterschied

"Kennst du eine richtige Milch?" jup

"Früher war die Milch nach 2 Tagen sauer, und man konnte sie entweder zum Weißkäse verarbeiten oder wegschütten."

durch die Kühlkette hält sich die schwedische etwas länger aber die wird auch eher sauer als Schimmel, eben weil sie nicht haltbar gemacht wurde

"Liegt wohl an all den gesunden Sachen die dort beigemischt werden. "

da wird nichts beigemischt, da wird tot gemacht, Stichwort "ultrahocherhitzt"
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04.02.2018 20:02 Uhr von shadow#
 
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@ derlausitzer
Das liegt vielleicht daran, dass die Einheimischen im Gegensatz zu dir zumindest minimal Ahnung vom Kirschenanbau haben: ohne Pestizidbehandlung sind die Dinger zu fast 100% von Würmern befallen.
Aber selbst wenn die Kirschen ok wären, wären sie das gesundheitliche Risiko nicht wert, mit einer Leiter auf den Baum zu steigen.
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04.02.2018 20:11 Uhr von derlausitzer
 
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@Oberschlaumeier shadow#,
ich hab auch Kirschbäume mit guten Erträgen und mit wenig Maden (keine Würmer) und ohne Pestzide.
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04.02.2018 20:23 Uhr von Joeiiii
 
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Dann sollte man die Förderungen denen zahlen, die sie dringend brauchen und nicht einem Multimilliardenkonzern wie Nestlé oder dem britischen Königshaus.

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