01.02.18 15:11 Uhr
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Studie: Ohne echte Not in die Notaufnahme

Aus einer Studie der Techniker Krankenkasse geht hervor, dass in den vergangenen zehn Jahren nur sechs von zehn Menschen echte Notfälle im Krankenhaus waren. Der Rest hätte besser zum Hausarzt gehen sollen.

Viele Menschen können offenbar nur schwer einschätzen, ob ein Notfall vorliege oder nicht, sagte der Chef der Techniker Krankenkasse, Jens Baas.

Bei unklaren Beschwerden ist es ratsam, den Hausarzt aufzusuchen. Nicht immer sei die Notaufnahme einer Klinik der richtige Ansprechpartner.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Studie, Not, Notaufnahme
Quelle: t-online.de

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28 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.02.2018 15:31 Uhr von Eule99
 
+13 | -6
 
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Wenn man so einfach einen Termin bekommen würde beim Hausarzt
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01.02.2018 15:33 Uhr von 17-Jahr-graues-Haar
 
+15 | -3
 
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Bei einem Arbeitsunfall "egal wie harmlos", ist es bei uns in der Firma pflicht ins Krankenhaus zu gehen und nicht zum Hausarzt.
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01.02.2018 16:01 Uhr von rubberduck09
 
+8 | -3
 
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Erstens kann man es nicht abschätzen ob z.B. die abartigen Schmerzen auf Brusthöhe ein Notfall sind oder nicht und

Zweitens meinen die ernsthaft es ist eine gute Idee dass jemand der echt heftige Schmerzen hat warum auch immer und sich die dummerweise Freitag Nachmittag zugezogen hat bis Montag Mittag warten soll weils doch nicht soooo dringend ist?

Wir reden hier von Menschen, nicht von Autos!
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01.02.2018 16:28 Uhr von Feinripptraeger
 
+3 | -13
 
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01.02.2018 17:39 Uhr von werner.sc
 
+21 | -0
 
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@Feinrippträger

Freie Arztwahl? Nein.
Bei einem Arbeitsunfall mußt du zu einer Notaufnahme oder zu einem sogenannten Durchgangsarzt. Das ist ein Chirurg der für diese Tätigkeit zugelassen ist. Anderenfalls wird der Arbeitsunfall nicht anerkannt und der Unfall läuft als Privatunfall.
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01.02.2018 18:28 Uhr von Wildcard61
 
+1 | -9
 
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Arbeitsunfall: Entweder kommt der RTW der Werkfeuerwehr und bringt Dich ins nächste Krankenhaus, oder es kommt sofort ein Hubschrauber und ab in die nächste Spezialklinik.
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01.02.2018 19:01 Uhr von Petaa
 
+7 | -0
 
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Aus diesem Grund wurde bei uns direkt neben der Notaufnahme eine Bereitschaftspraxis eröffnet, die erst abends öffnet und morgens schließt sowie an Feiertagen, Sonntagen usw. 24h besetzt ist. Die hat also dann offen wenn die restlichen Ärtze zu sind. Was kein offentlicher Notfall ist muss sich erst dort melden. Seitdem ist die Situation dort wieder deutlich entpannter.
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01.02.2018 19:07 Uhr von Joyrider
 
+9 | -0
 
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@17-Jahr-graues-Haar:
Krankenhaus klar, warum nicht. Notaufnahme? Nur wenn es dafür einen echten Grund gibt.
Für Arbeitsunfälle gibt es Durchgangsärzte oder zB die B-A-D - Zentren.

@rubberduck09: bei heftigen Schmerzen ist das ja gar keine Frage... aber ich denke mal darum geht es der Studie der TKK auch gar nicht. Ich bin beruflich öfter in Krankenhäusern unterwegs... da sitzen Menschen mittags mit verstauchten Fingern oder Schnittwunden (wo ich mir nur ein Pflaster draufklebne würde) in der Notaufnahme und beschäftigen unnötig das eh meist überlastete Personal.
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01.02.2018 19:35 Uhr von Feinripptraeger
 
+1 | -9
 
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Zitat: "Bei einem Arbeitsunfall mußt du zu einer Notaufnahme oder zu einem sogenannten Durchgangsarzt. Das ist ein Chirurg der für diese Tätigkeit zugelassen ist. Anderenfalls wird der Arbeitsunfall nicht anerkannt und der Unfall läuft als Privatunfall".

Das schliesst ja nicht aus, dass du dir den Arzt aussuchen kannst. Dass du mit einer Unfallverletzung am Bein nicht zum Augenarzt gehst, ist doch klar.

Man kann dir aber nicht vorschreiben einen bestimmten Arzt oder eine bestimmte Institution aufzusuchen.

Du hast die Wahl!
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01.02.2018 20:16 Uhr von werner.sc
 
+7 | -0
 
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@Wildcard

Beispiel Arbeitsunfall:
Verkäuferin im Schuhgeschäft stürzt und verstaucht sich den kleinen Finger.
Oder: Wegeunfall Sturz und verstauchtes Handgelenk. Zählt auch als Arbeitsunfall.

Kommt jetzt der RTW der Werksfeuerwehr oder ein Hubschrauber? Warum wird bei einem Arbeitsunfall von einer Katastrophe ausgegangen?


@Feinripp

Du hast die Wahl in ein Krankenhaus oder zu einem Durchgangsarzt deiner Wahl zu gehen. Aber Durchgangsärzte gibt es nicht so viele. Da hast du dann die Wahl aus deiner Stadt in die nächste Stadt zu fahren.
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01.02.2018 20:40 Uhr von actionboy
 
+3 | -1
 
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Dafür ist der Gesetzgeber aber mitverantwortlich, wenn es z.B. um das Arzneimittelgesetz und Arzneimittelmissbrauch geht.

Hauptsache erst mal schön IBU 400 aus der Apotheke kaufen oder nach Omas Hausmittel von 1900 suchen weil sich der Termin beim (Haus) Arzt oder Orthopäden hinzieht, sich "als Erwachsener" gleich 2 davon einwerfen wenn man sich z.B. das Knie verdreht oder gerammt hat, eh schon ahnt dass ein möglicher Meniskus und oder Kreuzbandschaden vorliegt,

Mit Glück oder Schleimerei am Telefon bekommt man dann nach einer Woche einen Termin und darf dann noch einmal 4 Wochen auf einen MRT Termin warten.

Da kann ich schon verstehen, dass manche Menschen gleich zur Notaufnahme gehen, und mit einem Rezept für eine Großpackung IBU 800 (100Stk.) wieder rauskommen (wollen).
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01.02.2018 21:12 Uhr von werner.sc
 
+5 | -1
 
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@actionboy

Sorry, dein Beispiel hinkt.
"...wenn man sich z.B. das Knie verdreht oder gerammt hat..."
Da mache ich keinen Termin, da gehe ich zur nächsten Chirurgie und setze mich ins Wartezimmer. Da bin ich dann Schmerzpatient und die müssen mich rannehmen. Die haben dann auch eine Radiologie in der Nähe.
Die Notaufnahme im Krankenhaus ist genau so voll , da hast du dieselben Wartezeiten.

Bei der Thema in der News geht es darum, das viele in die Notaufnahme gehen, die eigentlich nur einen Schnupfen, Husten oder Heiserkeit haben. Es geht um Krankheiten, die bei dem Hausarzt besser aufgehoben sind.

[ nachträglich editiert von werner.sc ]
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01.02.2018 21:43 Uhr von tvpit
 
+4 | -0
 
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Als mich mein Nachbar nach einem Herzinfarkt ins KH gefahren hatte zog ich noch meine Versichertenkarte durch und kippte danach um- Herzstillstand.
Er berichtete mir später,das Notfallteam hätte während der Wiederbelebung gesagt:
,,Nun haben wir wirklich einen Notfall!"
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01.02.2018 21:47 Uhr von Wildcard61
 
+2 | -0
 
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@Werner Ich arbeite nicht im Schuhgeschäft, sondern in der Chemie. Bei uns sieht das halt etwas anders aus.
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02.02.2018 01:43 Uhr von Hanna_1985
 
+6 | -0
 
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Man muss hier tatsächlich aber auch die Situation einbeziehen, in der sich manche Menschen befinden.

In unserem Fall: Ländlicher Raum. Treten Deine Beschwerden nicht innerhalb der "normalen Arztöffnungszeiten" auf (also bitte nicht Mittwochs nachmittags krank werden, da haben ALLE zu) - dann musst Du zum Bereitschaftshausarzt.

Jetzt kommt der lustige Witz. Als Bewohner einer Großgemeinde mit fast 4.000 Einwohnern fährst Du dann 20 km bis zum Arzt. Wenn Du nicht viel hast, verschreibt er Dir Medikamente... Fährst Du nochmal 15 - 20 km zur Bereitschaft habenden Apotheke. Und dann wieder nach Hause. Bist krank, gefühlt Stunden unterwegs.

Das Krankenhaus ist 12 km weit weg... Also... Wie entscheide ich mich...
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02.02.2018 07:14 Uhr von nilpeerd
 
+3 | -0
 
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Versorgung nach Arbeitsunfällen ist ein schlechtes Beispiel. Für eine Anerkennung als Arbeitsunfall ist in Deutschland das Aufsuchen eines Durchgangsarztes zwanghaft erforderlich. Zeitlich befristete Ausnahme ist eine so schwere und/oder lebensbedrohliche Verletzung dass zunächst das nächste geeignete Krankenhaus aufgesucht werden muss. Das bedeutet dass auch Krankenhäuser im Ausland aufgesucht werden müssen, wie beispielsweise an der Schweizer Grenze auch das Universitätsspital in Basel per Hubschrauber oder Notarztwagen aufgesucht werden darf.

[ nachträglich editiert von nilpeerd ]
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02.02.2018 09:51 Uhr von Feinripptraeger
 
+0 | -8
 
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@nilpeerd,

du MUSST garnichts. Kein Mensch kann dich zu etwas zwingen, noch kann dir jemand etwas vorschreiben.

Du wirst aus EIGENEM Interesse den Ort aufsuchen, wo dir Hilfe zuteil wird.

Die Wahl liegt bei DIR.
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02.02.2018 10:31 Uhr von werner.sc
 
+5 | -0
 
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@Feinripptraeger

Genauso wie der Gesetzgeber dir eine freie Arztwahl garantiert kann er auch deine freie Arztwahl einschränken. Und im Fall eines Arbeitsunfalls ist das Aufsuchen eines Durchgangsarztes vorgeschrieben.
Selbstverständlich musst du nicht zum Durchgangsarzt, aber dann wird dir die Unfallkasse aber den Arbeitsunfall nicht anerkennen. Mit allen medizinischen und finanziellen Folgen.
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02.02.2018 15:24 Uhr von nilpeerd
 
+3 | -0
 
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@werner....

Vielen Dank für Ihre fachlich komplett korrekte Erwiederung auf den Beitrag des @feinrippträgers.

[ nachträglich editiert von nilpeerd ]
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02.02.2018 17:23 Uhr von Fishkopp
 
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"Selbstverständlich musst du nicht zum Durchgangsarzt, aber dann wird dir die Unfallkasse aber den Arbeitsunfall nicht anerkennen. Mit allen medizinischen und finanziellen Folgen. "

Es geht nicht um eine Unfallkasse sondern um die Berufsgenossenschaft. Wenn aus einem Unfall der bei der Arbeit passiert ist gesundheitliche Folgeschäden ergehen bezahlt das ohne Wenn und Aber dein Leben lang die BG. Wenn du auf dein komisches Recht der freien Arztwahl selbst entscheidest dann bezahlt dir dein lebenlang keiner deine daraus eventuell folgenden Probleme. Hier kommt ein Versicherungstechnischer Aspekt zum tragen.

Aber bezüglich des Threads kann ich das voll und ganz nachvollziehen. Es gibt soviele Bremsbirnen im Land und viele davon rennen sofort in eine Notaufnahme wenn sie sich auf den Finger gehauen haben, ich würde erst dahin rennen wenn der Finger a) Matsch ist b) ab ist. Für alles andere ist ein Hausarzt da. Und wenn euer Hausarzt keinen Bock oder Zeit hat greifft die freie Arztwahl, geht zu einem anderem Hausarzt.
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02.02.2018 20:05 Uhr von DmCcaster
 
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Also wenn ich die Hälfte der Kommentare hier lese dann bekomm ich einen Lachanfall.
Man merkt direkt das ihr keine Ahnung habt, was für "Notfälle" ins Krankenhaus kommen.
Es kommen oft genug Leute die z.B. Schmerzen im Fuß haben, weil ihnen vor 4 Wochen ein.... "Schuh" auf den Fuß gefallen ist. Die denken man sollte das vielleicht mal abklären, sowas fällt einem natürlich um Sonntag Nachts um 3 Uhr ein ( da kommt man natürlich auch direkt dran )
Man sieht natürlich kein Hämatom, keine Schwellung, im Röntgenbild kann man nach 4 Wochen auch keinen Bruch mehr erkennen ( da solcher in der Regel nach 4 Wochen verheilt ist) falls einer überhaupt da war...
Therapie... Nehmen sie eine Ibu ein...
Unfälle die vor 4 Wochen geschehen sind, SIND KEINE NOTFÄLLE!
Und gerade sowas ist keine Seltenheit in Krankenhäuser!
Genauso, dass mitten in der Nacht jemand kommt der seit 8 Wochen Kopfschmerzen hat, in seinem zweiten Satz erwähnt, dass er am kommenden morgen um 10 Uhr ein Termin bei seinem Facharzt hat, aber es nicht mehr aushält, keine Schmerztbl einnimmt aber jegliche Stationäre behandlung ablehnt.

Und wenn ihr Leute euch mal richtig informiert, es gibt immer in der Nähe einen Ärztlichen Notdienst, also einen Hausarzt der in Bereitschaft zur Verfügung steht, nur muss man eben im Internet oder Amtsblatt nachsehen welcher das ist und wo dieser zu finden ist. Zu diesem man gehen kann, wenn der eigene Hausarzt zu hat. ( Gibt es übrigends auch für Apotheken )
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03.02.2018 12:48 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ 17-Jahr-graues-Haar
"Bei einem Arbeitsunfall "egal wie harmlos", ist es bei uns in der Firma pflicht ins Krankenhaus zu gehen und nicht zum Hausarzt."
Dafür gibt´s doch eigentlich Durchgangsärzte?

@ rubberduck09
"Zweitens meinen die ernsthaft es ist eine gute Idee dass jemand der echt heftige Schmerzen hat warum auch immer und sich die dummerweise Freitag Nachmittag zugezogen hat bis Montag Mittag warten soll weils doch nicht soooo dringend ist?"
Genau dafür gibt es einen ärztlichen Bereitschaftsdienst.
https://www.116117info.de/...

@ Feinripptraeger
"Völliger Unsinn, jeder Mensch hat die freie Arztwahl!"
Man hat auch freie Wahl des Arbeitgebers und kann durch bewusste Missachtung seiner Vorschriften dafür sorgen, dass man sich einen
neuen suchen darf.
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03.02.2018 19:51 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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Da gibt es zwei Probleme.

Woher soll ein Bürger ohne Medizinisches Wissen seine Lage einschätzen können, denn er fühlt sich unwohl und kommt dann eben dort hin. Herr A kommt zu spät und schafft es nicht mehr bis ins Krankenhaus, weil sein Herzinfarkt ihn umhaut und Herr B hat zum ersten mal im Leben Halzweh und meint daran sterben zu können.

Wären diese Menschen Ärzte, dann würden sie einfach selbst die Diagnose stellen.

und zweitens, wohin sollen die Menschen sonst gehen?

Was ich mir hier als Frage stelle ist, Bezahlen die Kassen diese Arbeit nicht? Weil dann könnte ich das noch verstehen, sonst sehe ich es ganz einfach die Arbeit wird bezahlt und sie ist notwendig und der Arzt kann entscheiden wie wichtig die Behandlung ist - In der Notaufnahme wie beim Hausarzt.
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03.02.2018 23:33 Uhr von TheRoadrunner
 
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@ ungetrackt-erwischt
"Woher soll ein Bürger ohne Medizinisches Wissen seine Lage einschätzen können"
Gesunder Menschenverstand sollte in 90% der Fälle ausreichen.

"denn er fühlt sich unwohl und kommt dann eben dort hin."
Es gibt auch einen ärztlichen Bereitschaftsdienst. Der ist genau für Fälle gedacht, bei denen man zu den Öffnungszeiten einer Praxis dorthin und nicht ins Krankenhaus gehen würde.
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04.02.2018 10:54 Uhr von DmCcaster
 
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@ ungetrackt-erwischt
"Woher soll ein Bürger ohne Medizinisches Wissen "

Wie schon gesagt, etwas das seit über 4 Wochen bestand hat, sollte jedem klar sein, dass es kein Notfall ist.

Zudem sind Krankenhäuser nicht dafür gedacht, um eine ambulante Versorgung, sondern um eine Stationäre Behandlung zu gewährleisten.

"und zweitens, wohin sollen die Menschen sonst gehen? "

Wie schon geschrieben es gibt immer einen Hausärztlichen Notdienst, also einen Hausarzt der auch am Wochenende zur Verfügung steht, man muss sich nur informieren wo dieser zu finden ist. Wenn dieser Arzt der
Annahme ist. das man ins Krankenhaus gehen soll, dann überweißt er einen dafür.

"Was ich mir hier als Frage stelle ist, Bezahlen die Kassen diese Arbeit nicht?"

Nein eben nicht! Vieles was unnötig kommt, den Fuß verstaucht, das schon vor ein paar Tagen ( in der Zeit man zum Facharzt hätte gehen können ) wird eben nicht adäquat bezahlt.
Einfaches Bsp.
Jemand der Mittwochs nur den Fuß verstaucht hat und Samstags nachts ins Krankenhaus kommt. ( sowas ist kein Notfall, zudem er dafür auch nicht stationär aufgenommen wird / und traurigerweiße keine Seltenheit)
Die Krankenkassen sehen nur, verstauchter Fuß nach DRG bekommt das Krankenhaus eine Vergütung von 32€.
Nur für das Fachpersonal, sprich Ärzte, Pflegepersonal, Röntgen, aufwand, Materialkosten, vielleicht noch einen Salbenverband etc. hat das Haus kosten für diesen einen Pat. von 76€
Was zeigt uns das? So unnötige nicht-Notfälle, sind nicht nur eine lästige Belastung für das Personal, da diese ihre Energie für sowas verbrauchen ( in vielen Häusern gibt es Nachts in den Notfallambulanzen 24 Stunden Dienste )
Zudem bringt man die Häuser auch in finanzelle Schwierigkeiten, den auf lange sicht, ist die Notambulanz für sämtliche Krankenhäuser ein Minusgeschäft.

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