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Singapur: 33.000 Euro pro Kfz-Zulassung

 

Singapur hat ein Zulassungsverbot verhängt. Ab Februar dürfen keine weiteren privaten Pkw mehr zugelassen werden. Die einzige Ausnahme besteht darin, dass zuvor ein Fahrzeug abgemeldet worden sein muss, damit man ein neues anmelden darf.

Allerdings muss eine amtliche Zulassungsberechtigung dann ersteigert werden. So kostet ein Zertifikat, das einem Fahrzeugbesitzer die Befugnis erteilt, sein Auto anzumelden, bis zu 33.000 Euro. Hinzu kommen Kosten für Anschaffung und Steuern.

In Singapur kommen auf 5,6 Millionen Menschen zwar lediglich 575.353 Fahrzeuge, dafür ist die Fläche der Metropole relativ gering. Aktuell sind zwölf Prozent der Gesamtfläche mit Straßen bebaut. Die neue Regelung zur Kfz-Zulassung gilt erstmal bis 2021.


WebReporter: Ghost1
Rubrik:   Auto
Schlagworte: Euro, Zulassung, Singapur, Kfz
Quelle: autozeitung.de

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7 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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30.01.2018 13:20 Uhr von Richard86
 
+5 | -1
 
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Singapur ist von der Fläche kleiner als Berlin.

Falls ein guter ÖPNV vorhanden ist, können die meisten Bewohner doch sicherlich ohne eigenes Auto gut auskommen.
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30.01.2018 16:22 Uhr von Fanille
 
+2 | -0
 
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ja können Sie auch.
Aber das es in Singapur nicht so günstig ist ein Auto anzumelden war immer schon. Auch die Versteigerung ist nichts neues.
Zuvor gab es eben nur eine Beschränkung pro Monat.
Und die Tankflüchtlinge (jene Personen die ins Ausland fahren billig tanken) werden bei der Grenze zur Kassa gebeten, ist der Tank nicht mindestens 3/4 voll. Geht ja auch einfach wenn es nur eine Straße über die Grenze gibt.
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30.01.2018 16:33 Uhr von Steven_der_Weise
 
+1 | -1
 
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Da werden dann wohl Scheinfirmenneugründungen einen Boom erleben.
Gab es so eine Forderung nicht auch schon bei uns von den Reichen?
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30.01.2018 19:43 Uhr von NordHorst
 
+4 | -0
 
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@ Richard86

"Falls ein guter ÖPNV vorhanden ist, können die meisten Bewohner doch sicherlich ohne eigenes Auto gut auskommen."

Ist. Pünktlich, sauber, sehr freundliche Mitarbeiter und billig.
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30.01.2018 21:20 Uhr von Faceplant
 
+5 | -0
 
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Im Grunde genommen gibt es fast überall auf der Welt zuverlässige und funktionierende öffentliche Nahverkehrsnetze, außer in Deutschland.
In Singapur, Shanghai, Hong Kong, Peking, Tokyo, usw. haben die U-Bahnhöfe Ticketschleusen, so wird Schwarzfahren vorgebeugt, und an den Bahnsteigen gibt es Schiebetüren, damit die Klimaanlagen effektiver arbeiten können und niemand auf das Gleisbett fällt.
In ostasiatischen Ländern gibt es keinen Vandalismus, keine gesprengten Ticketautomaten, keine angekokelten Sitze, keine zerkratzten Scheiben, keine Kriminalität.
Warum? Weil Menschen in diesen Ländern von Kindesalter an Respekt gegenüber Autoritäten beigebracht wird und weil es zum Teil sehr harte Strafen für Respektlosigkeiten wie Vandalismus gibt.
Jedes Mal, wenn ich Deutschland im Vergleich mit diesen Ländern/Städten sehe, frage ich mich, wie es nur so weit kommen konnte und warum das von so vielen Menschen gewollt wird.
Die Hauptverantwortung für die Zustände in diesem Land tragen gehirngewaschene, linksverstrahlte Gutmenschen und deren Schlägertrupps.
Aber der deutsche Michel will das anscheinend so.
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31.01.2018 16:01 Uhr von Rechtschreiber
 
+0 | -0
 
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@Faceplant: Respekt gegenüber Autoritäten heißt blinder Gehorsam. Das hatten wir schonmal und ist gott sei dank lange Geschichte!

Was ihre Obrigkeitshörigkeit ihnen eingebracht hat, sieht man an dieser lupenreinen Demokratie in China und Nordkorea. Letzteres ist nebenbei auch sehr sehr sehr sauber!
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01.02.2018 12:55 Uhr von Tek-Dealer
 
+0 | -0
 
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Ist das neu?

War 2016 das letzte Mal in Singapur.
Da war das auch schon so. 50000 S$ hieß es damals.

Und, ja, die Infrastruktur für den Öffentlichen Nahverkehr ist top.

Dabei fällt mir ein, die Disziplin, die dort herrscht würde so machen in diesem Land mal gut tun.

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