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Studie: Deutsche Lehrer arbeiten im Durchschnitt 48 Stunden und 18 Minuten

 

Lehrer haben angeblich viel Freizeit und einen frühen Feierabend: Wie falsch dieses Klischee ist, zeigt eine aktuelle Studie der Georg-August-Universität in Göttingen im Auftrag der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft (GEW) und der Max-Traeger-Stiftung.

Im Durchschnitt arbeiten Lehrer in Deutschland demnach 48 Stunden und 18 Minuten.

"Es fehlen Erholungsmöglichkeiten in den Schulpausen, die Sieben-Tage-Woche ist in der Schulzeit quasi obligatorisch und die Entgrenzung der Arbeitszeit ist fast die Regel", kritisieren die Studienleiter.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Deutsche, Lehrer, Durchschnitt
Quelle: spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.01.2018 16:52 Uhr von 24slash7
 
+6 | -9
 
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Muahahahaah
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29.01.2018 16:56 Uhr von Me007
 
+10 | -6
 
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Traue keiner Studie die du nicht selber gefälscht hast.
Habe vor Wochen einem Nachbarn geholfen bei den Hausaufgaben,(Technische Mathematik ) warum weil ich auch an der Schule war vor 20 Jahren und beim selben Lehrer.
Der benutzt immer noch die selben Arbeisblätter und die selben Klausuren wie zu meiner Zeit.
Der arbeitet bestimmt keine 30 Stunden die Woche im Durchschnitt.
Wie überall es gibt motivierte Menschen und welche die einfachnichts machen und damit durchkommen.
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29.01.2018 17:31 Uhr von Jammm
 
+10 | -2
 
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Tja. Man könnte ja mehr Lehrer einstellen, aber das Geld wird ja lieber woanders verbraten.

@Me007
Hier geht es um den Durchschnitt. Das bedeutet, dass es welche gibt die mehr arbeiten, und welche die weniger arbeiten.

[ nachträglich editiert von Jammm ]
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29.01.2018 17:32 Uhr von TbMoD
 
+6 | -7
 
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der extrem viele Urlaub ist da defintiv nicht mit eingerechnet
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29.01.2018 17:59 Uhr von feuerlocke
 
+3 | -10
 
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Bei den Lehrern hat die Stunde doch nur 45 Minuten !
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29.01.2018 18:33 Uhr von brochterbeck
 
+1 | -9
 
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Länger ! Weil wie heisst es so schön ? Tagsüber bin ich Lehrer und den Rest des Tages habe ich Recht. Ausserdem müssen noch An und Abfahrt mit eingerechnet werden. Nur so erklären sich die vielen Oberlehrer auf der Strasse.
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29.01.2018 18:52 Uhr von Marco Werner
 
+3 | -0
 
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@Me007
Wenn sich am Unterrichtsstoff seit damals nichts geändert hat,gibts ja auch eigentlich keinen Grund, irgendwas beim Material zu ändern. Problematischer wird das schon bei Fächern,die einem technischen Fortschritt unterliegen. Ich durfte 2012 während einer kurzen Arbeitslosigkeit mal eine "Fortbildung" zu IT-Themen mitmachen,wo wir uns allen Ernstes Unterrichtsmaterialien reinziehen durften, nach denen 3,5"-Disketten ein zukunftsträchtiges Speichermedium seien.
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29.01.2018 20:16 Uhr von TheRoadrunner
 
+5 | -0
 
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Unter der Schulzeit kann ich mir gut vorstellen, dass das hinkommt. Inklusive der Schulferien eher nicht, denn ich gehe schon davon aus, dass Lehrer dann deutlich weniger arbeiten.

Ich habe mal an einem College als Dozent gearbeitet. Die normale Belastung waren 12-15 Wochenstunden zu 50 Minuten. Da habe ich mich zugegebenermaßen nicht überarbeitet. Wenn ich aber bedenke, dass Gymnasiallehrer 25 Wochenstunden haben und teils deutlich größere Klassen (= mehr Korrekturaufwand), dann ist das in 40 Stunden nicht zu schaffen, wenn man vorbereitet in die Klasse geht und auch mal Unterlagen erstellt oder zumindest aktualisiert.
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29.01.2018 20:29 Uhr von Joeiiii
 
+3 | -5
 
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Das mag für die allermotiviertesten Lehrer gelten, die sich (noch) wirklich ins Zeug legen. Lehrer tun gerne so, als müßten sie zig Stunden dafür aufwenden, um den Unterricht vorzubereiten. Mal ehrlich: Wer glaubt denn ernsthaft, daß ständig alles neu gemacht wird? Natürlich werden Arbeitsunterlagen mehrmals verwendet bzw. im Fach Mathematik entsprechend abgeändert. Ein paar Zahlen und Variablen ändern und schon hat man eine völlig neue Aufgabe. Und die muß man nicht mal mehr auf Richtigkeit überprüfen, denn dafür gibt es entsprechende Programme. Notfalls kann man das mit Excel machen.

Und auch das Märchen mit den Fortbildungen ist Mist. In anderen Berufszweigen bildet man sich auch fort. Das ist nix, was allein den Lehrern vorbehalten ist. Ich weiß nicht wie es in Deutschland ist, aber bei uns in Österreich sind es 15 Stunden. Wohlgemerkt 15 Stunden pro JAHR!!!!
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29.01.2018 22:50 Uhr von findus-cat
 
+5 | -1
 
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Ihr seht immer nur die 45 min, die die Lehrer vor der Klasse stehen. Die wenigsten denken an die Unterichtsvorbereitung, die Korrekturarbeiten, die Elternversammlungen, die Schulfeste, die Lehrerversammlungen, Fortbildungen, Elterngespräche.

40h kommen locker zusammen. Ja es gibt Lehrer die viel machen und Lehrer die weniger machen. Motivierte und unmotivierte. Das gibt es in Euren Berufen auch. Oder warum schreiben so viele auch zu normalen Arbeitszeiten ins Forum? Alles Schüler, Hartzer und Schichtarbeiter? Wohl kaum.

Ehrlich gesagt kann ich nicht verstehen, wie manche Leute so auf den Lehrerberuf herum hacken. Das ist einer der wichtigsten Berufe überhaupt. Sie schimpfen immer über die Lehrer und legen gleichzeitig die volle Verantwortung für das Fortkommen ihrer Bälger in sie und jammern herum wenn schlechte Noten kommen, weil sie nicht verstehen, dass ihre Kinder zu nicht geringem Anteil durch ihre eigene Erziehung in der Schule frei drehen.

[ nachträglich editiert von findus-cat ]
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29.01.2018 23:21 Uhr von Fomas
 
+3 | -0
 
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Ihr habt alle keine Ahnung, wie schlecht es den Lehrern tatsächlich geht. Es stimmt wirklich. Klar, wenn man nun Sport und Kunst als Fächer hat, mag es nicht zutreffen, aber sobald auch nur ein Korrekturfach dabei ist (z.B. Deutsch, Englisch), ist es vorbei mit der Freizeit.
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30.01.2018 03:37 Uhr von Steven_der_Weise
 
+0 | -2
 
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Da erstaunt es doch ein wenig, das es in der Immobilienbranche nur 3 Berufsgruppen gibt die als Mieter verpönt sind Rechtsanwälte. bestimmte Beamte und Lehrer, die letzten beiden weil sie zuviel Zeit haben um zu nerven oder klagen.
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30.01.2018 08:33 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+0 | -2
 
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Zugegeben: Einfach haben es Lehrer nicht, da Eltern und Kinder immer bekloppter werden und die Rechte des Lehrers gegen Null gehen, aber 48 Stunden? In der Woche? Muhahaha!

Der oben angeführte Gymnasiallehrer mit 25 Wochenstunden arbeitet also knapp 19 Zeitstunden in der Klasse. Was macht er in den knapp 30 weiteren Stunden?
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30.01.2018 08:39 Uhr von Fanille
 
+2 | -1
 
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theoretisch kommt das schon hin.
Schaut mal sich mal so einen Stundenplan an.
Und dann sind die Lehrer verpflichtet sich auf den Unterricht vorzubereiten und nachzubereiten zB Korrekturen.
Diese Pflicht kann man keinen Lehrer nehmen und es wird jeder abstreiten, dass er die Unterlagen aus den Vorjahr 1:1 übernimmt. Also geben die unmotivierten Lehrbeamten natürlich auch diese Zeit an - da sie ja dazu verpflichtet sind.
Bereitet man einmal ein Seminar oder einen Fortbildungskurs vor, weiß man wie viel arbeit das insgesamt ist. Pro Stunde Vortrag sind das mindestens 3 Stunden Vorbereitungszeit. Ein Folgeseminar zum Gleichen Thema reduziert die Vorbereitung auf ein Minimum - aber dennoch noch immer mindestens 1:1 als Vorbereitung wenn man im Thema top ist. Ansonsten ist es kaum möglich einen professionellen Vortrag oder Seminar abzuhalten.
Ich kenne auch solche Lehrer die sich den Arsch aufreißen und alles mögliche tun und solche Lehrer die in der 5. Klasse sagen - da liegen Bücher sucht euch ein Thema aus und jeder Schüler / Schülerin hält 2 Referate pro Jahr - also quasi nichtmal mehr unterrichten.

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