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Arbeitsmarkt: Deutsche Bahn sucht 19.000 neue Mitarbeiter

 

Die Deutsche Bahn will in diesem Jahr 19.000 neue Mitarbeiter einstellen.

Darunter seien rund 1.000 Lokführer und Lokführer-Auszubildende, sagte der neue Personalvorstand Seiler. Beim Nachwuchs sei man auf der Suche nach 4.000 Azubis und dual Studierenden.

Gründe für die Neuanstellungen seien das Wachstum und der digitale Ausbau des Konzerns. Zudem gingen viele Beschäftigte in den Ruhestand.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Bahn, Deutsche, Mitarbeiter, Deutsche Bahn, Arbeitsmarkt
Quelle: spiegel.de

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14 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.01.2018 23:51 Uhr von Atze2
 
+10 | -2
 
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wen es interessiert:

Angestellter in den genannten Tarifen

1400 brutto als Azubi zum Lokführer
1900 brutto als Lokführer Anfangsgehalt
Verbeamtung: nope

Und versuch mal mit dem Gehalt z. B. in München eine Wohnung zu bezahlen. Die werden die 19.000 auch noch in 2 Jahren suchen.
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29.01.2018 00:21 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+2 | -5
 
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@Atze2

Nun ich glaube es gibt Friseusen, die würden durchaus statt ihrem Gehalt auch das mit den 1900 nehmen, wenn sie dafür geeignet sind. Also Urteile nicht so schnell. Es gibt Leute, die damit zurecht kommen und wenn die Bahn sie frei transportiert, dann können sie durchaus irgend wo am Land leben, wo die Wohnung eben nur 400,- Kostet, denn wenn sie im Zug unterwegs sind, dann reisen sie wohl auf Firmenkosten und haben abends ein Hotelzimmer. Das ist glaube ich nicht so schlecht. Das einzige was vielleicht ein Problem darstellt ist Familie bei einem solchen Job. Aber möglicherweise kann man die Lok fahren und jemand anderes den Zug betreuen und siehe da man ist täglich sogar beim Arbeiten irgend wie doch zusammen und hat abends ein Hotelzimmer zusammen.
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29.01.2018 01:40 Uhr von stahlbesen
 
+8 | -1
 
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Ein würdiger Arbeitgeber für die neuen Fachkräfte...umsonst nutzen dürfen sie ihn ja sowieso...warum nicht direkt selber fahren!
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29.01.2018 03:13 Uhr von Wildcard61
 
+9 | -1
 
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Geil , da hab Ich ja jetzt mehr Abzüge als ein Lokführer Brutto.
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29.01.2018 04:31 Uhr von bigpapa
 
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@ ungetrackt-erwischt

Nix gegen Friseure, aber wenn die einen Fehler machen, läuft jemand mit "bunten" Haaren herum.

Wenn ein Lokführer ein Fehler macht gibt es Tote. Und die Ausbildung ist auch etwas härter.

Und wenn man sieht was Piloten verdienen, finde ich das Gehalt ziemlich schwach.

Gruß

BIGPAPA
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29.01.2018 04:37 Uhr von a.maier
 
+5 | -1
 
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@Atze2....."und wenn die Bahn sie frei transportiert"... Die Zeiten des "Freifahrens" sind lange vorbei. Heute ist alles versteuert. Als "Geldwerte Arbeitgeberleistung". Es ist immer noch günstiger als ein normales Ticket aber nicht mehr Kostenlos. Wo das Personal zu finden sein soll kann ich mir auch nicht vorstellen. Die Anforderungen wurden schon minimiert aber bei dem Gehalt, 3 Schichtdienst, Sa, So Feiertag arbeit werden sich nicht viele finden. Auch die Friseusin würde es sich überlegen das Familienleben für dieses Gehalt aufzugeben.
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29.01.2018 04:43 Uhr von Tilt001
 
+7 | -1
 
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Lokführer ist nicht unbedingt ein Traumjob, die haben das mit der Toilette bis heute nicht gelöst...
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29.01.2018 07:01 Uhr von Brit2
 
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Vermutlich alles kurzzeitig befristet und von Anfang an per Vertrag so gestellt, dass man diejenigen problemlos jederzeit wieder kündigen kann ohne Abfindung etc. KEIN Unternehmen würde es sich weltweit leisten können, mal eben 19.000 neue Jobs anzubieten. Das wäre bereits exotisch und suspekt, hätte die Zahl eine Null weniger.
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29.01.2018 07:54 Uhr von Atze2
 
+1 | -2
 
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@a.maier

"@Atze2....."und wenn die Bahn sie frei transportiert"."

das kommt nicht von mir sondern vom User ´ungetrackt-erwischt´

Und wie bigpapa schon erwähnte, nen Lokführer mit Friseusen zu vergleichen ist gelinde gesagt Bullshit.

Ne Friseuse hat kein 3-Schicht-System, ne Friseuse versaut vielleicht mal die Frisur.

Klar sind wir uns einig das Friseusen (auch die männlichen) unterbezahlt sind. Aber: Friseusen bekommen (unversteuertes) Trinkgeld. Das bekommt ein Lokführer nicht. Friseusen können abends oder am Wochenende "schwarz" Haare schneiden, eine Lokführer kann das nicht.

In der Summe ist ein Lokführer wohl (rein vom Verdienst gesehen) schlechter gestellt als eine Friseuse. Die Arbeitsstunden pro Woche dürften sich die Waage halten.
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29.01.2018 09:10 Uhr von werner.sc
 
+5 | -1
 
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@ungetrackt

"...und wenn die Bahn sie frei transportiert, dann können sie durchaus irgend wo am Land leben,..."

Ich beziehe mich mal auf Lokführer:
Ja es gibt ein Mitarbeiterticket, aber meines Wissens gilt das nur für bahneigene Regionalbahnlinien, bei anderen Verkehrsunternehmen muß man zahlen. Und taucht auf der Lohnsteuerkarte auf, wird dann bei der Entfernungspauschale mit verrechnet.

Aber bei 1 Uhr Nachts Feierabend oder 3 Uhr Dienstbeginn hilft dir das nichts, da fährt nichts. Also mit Auto fahren, ein Parkplatz in Dienststellennähe in Großstädten zu finden ist Mangelware, interressiert den Arbeitgeber aber nicht wirklich.

Dazu kommen der Schichtdienst, familienfeindliche Arbeitszeiten, Arbeiten am Wochenende, nur jedes dritte Wochenende frei.
Wenn man viele Jahre bei ist, kann das Brutto-Gehalt eines Lokführers auf 3000 Euro steigen, aber ein Ausgleich für den Schichtdienst und die Arbeitsbedingungen ist das nicht.

Lokführer war mal ein ein angesehender Job, aber aktuell nicht mehr lukrativ.

[ nachträglich editiert von werner.sc ]
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29.01.2018 10:04 Uhr von Uschi85
 
+3 | -1
 
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Die Deutsche Bahn soll mal lieber die Nebenstrecken wieder befahren und nicht sagen sie können sich das nicht leisten. Es wird immer mit Kosten gerechtfertigt. Im Kaiserreich ging es auch. Da hat man an die Anbindung der Dörfer gedacht. Aus gutem Grund.
Wenn die 19.000 Mitarbeiter bezahlen können, dann können die auch die kleinen Dörfer anfahren. Ansonsten ist das alles nur Heuchelei. DIe Bahn wird immer teurer und die Leistung die dahinter steht immer kleiner. Typisch raffgierige Kapitalistenärsche.
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29.01.2018 10:05 Uhr von Uschi85
 
+3 | -1
 
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@ungetrackt-erwischt
Wie gesagt, die Dorfanbindung wird immer kleiner. Da darf sich das arme Schwein dann auch noch Benzin kaufen für sein Auto, wofür er noch Steuern zahlen darf :)
Leistung fürs Volk? Gibts kaum noch...
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29.01.2018 16:42 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -0
 
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@Uschi: da die Dörfler aber auch trotz Bahnanbindung Auto fahren im Gegensatz zu Kaisers Zeiten lohnt es sich halt nicht mehr

schau einfach mal in manche Überlandlinien, die fahren manchmal für einen Passagier mit einem Bus der für 40-50 ausgelegt ist, bei einem Ticketpreis von vielleicht 5 € davon soll dann der Bus und der Fahrer bezahlt werden

ein Zug wird noch teurer als ein Bus, aber du willst in jedem Dorf einen Haltepunkt haben, weil vielleicht 1x im Monat da jemand ab- oder hinfahren möchte

mach dich mal schlau, was ein einzelner Bahnhalt kostet und überleg dir dann ob du die Kosten täglich 10-20x aufbringen möchtest bei der Wahrscheinlichkeit, dass der Halt 1x in der Woche für 1-2 Passagiere gebraucht wird

oder ob du dann doch Kapitalistenarsch bist und dir den Halt sparst
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30.01.2018 04:22 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+1 | -0
 
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@det_var_icke_mig

ich glaube die Probleme kommen alle zusammen. Nun die Bahn worde privatisiert - was ich für einen Fehler halte, denn die alte Bahn hatte den Zweck dem Volk zu dienen und nicht nur dem eigenen Geldbeutel.
Heute kommt es schon mal vor, daß ein Zug gar nicht fährt obwohl er im Fahrplan steht, nur weil zu wenig Reservierungen vorhanden sind da ist es dann auch kein Wunder, daß jeder ein Auto braucht. Ich habe übrigens eine Idee für den Personentransport, die falls sie umgesetzt würde tatsächlich diese Probleme lösen würde. Allerdings würde sie die Bahn zum größten Teil obsolete machen, weil sie die einfach ablösen könnte und zugleich das Auto und das Flugzeug mit.

Das würde vor allem kostengünstiger sein als jedes andere Fortbewegungsmittel und zugleich redundant, weil selbst bei Ausfall eines Teiles man immer noch mit einem kleinen Zeitlichen Umweg am Ziel an käme und man praktisch nicht mehr darüber nachdenken müßte, wann man los fahren möchte, weil man praktisch kaum warten muß.

@bigpapa
es ist eine Frage was der Lokführer zu tun hat und so weit ich weiß nimmt die Technik fast jede Gefahr raus. So daß es kaum eine Gefahr gibt und ich glaube nicht, daß die Friseuse, die das machen dürfte sich schlechter damit verdingen würde. Außerdem war das nur ein Beispiel. Es gibt genügend andere schlecht bezahlte Jobs, die möglicherweise Leute auswerfen, die mit dem Gehalt zufrieden sind. Nur wer mehr bekommt ohne was dafür zu tun, wird es nicht machen. Das ist nicht häufig und folglich gibt es einige Leute, die mit dem Geld zufrieden sein könnten. Das Familienproblem ist das einzige, das ich wirklich auch sehe. Nur wie gesagt, der Lokführer könnte was mit dem Zugführer haben und dann wäre es wieder ok.

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