25.01.18 11:07 Uhr
 2.482
 

Stammwerk Rüsselsheim: Opel tauscht Leiharbeiter durch Mitarbeiter aus Polen aus

 

Der Autobauer Opel wird im Rahmen seiner Sanierungspläne in seinem Stammwerk Rüsselsheim Leiharbeiter durch neue Mitarbeiter aus dem polnischen Standort Gliwice ersetzen.

Da das dortige Werk derzeit nur schwach ausgelastet sei, werden diese 250 Mitarbeiter für sechs Monate vorübergehend in Rüsselsheim eingesetzt, so ein Konzernsprecher.

Die Rüsselsheimer Leiharbeiter zeigten sich über die kurzfristigen Kündigungen entrüstet.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Mitarbeiter, Opel, Polen, Rüsselsheim, Leiharbeiter
Quelle: t-online.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Baden-Württemberg: Schlachthof, der McDonald`s belieferte, quälte Tiere
Bundesbank-Studie: Sicher, anonym, schnell verfügbar - Deutsche wollen Barzahlung
ALDI plant Zusammenlegung der Filialen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

17 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
25.01.2018 11:57 Uhr von Kabawicht
 
+7 | -2
 
ANZEIGEN
Ja genau so haben wir uns Demokratie vorgestellt.
Kommentar ansehen
25.01.2018 12:05 Uhr von meisenfdazu
 
+9 | -2
 
ANZEIGEN
Wahrscheinlich hätte man lieber die neu zugereisten Facharbeiter genommen. Die wären noch billiger gewesen. Aber die Neubürger sind noch nicht so weit. Da muss man halt kurzfristig umdisponieren.

[ nachträglich editiert von meisenfdazu ]
Kommentar ansehen
25.01.2018 12:09 Uhr von Testboy_008
 
+9 | -6
 
ANZEIGEN
Einerseits ist es bescheiden für die Leihkräfte, andererseits sind Festangestellteim Vorteil, das Hemd sitzt halt enger als die Jacke.
Das Leihkräfte keinen krisenfesten Job haben, damit muss jeder rechnen, auch wenn er/sie schon Jahre im Betrieb wursteln...

@Kabawicht

Das hat nichts mit Demokratie zu tun...

[ nachträglich editiert von Testboy_008 ]
Kommentar ansehen
25.01.2018 12:56 Uhr von dozi100
 
+1 | -6
 
ANZEIGEN
waren die Leiharbeiter von deutschen vermittelte Polen und sind jetzt direkt vermittelte polnische Leiharbeiter...oder wie geht das.
Kommentar ansehen
25.01.2018 13:02 Uhr von Kabawicht
 
+9 | -4
 
ANZEIGEN
@Testboy_008 es hat was mit Agenda 2010 zu tun und es dient eben nicht zum wohle des Volkes.

Ihr habt alle Agenda 2010 Politiker gewählt, jetzt bitte nicht jammern.
Kommentar ansehen
25.01.2018 13:16 Uhr von steffen1707
 
+4 | -3
 
ANZEIGEN
Die Leiharbeitnehmer haben doch auf Verträge, es ist das Problem des "Verleihers" wenn er seine Mitarbeiter nicht unter bekommt. D.h. in der Regel sitzen die nicht gleich auf der Straße, haben sogar Anspruch auf Fortzahlung des Gehalts, selbst wenn der Verleiher keinen Kunden findet wo er Ihn unter bringen kann.
Kommentar ansehen
25.01.2018 13:23 Uhr von luivonder
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Opel-Leiharbeiter vor Entlassung: "Wie ein Stück Vieh"
http://www.hessenschau.de/...
Kommentar ansehen
25.01.2018 13:37 Uhr von Rechtschreiber
 
+6 | -1
 
ANZEIGEN
luivonder:

Ich kann den Link nicht ansehen, weil dieser Scheißhaufen von Internetseite den ganzen Bildschirm mit unnötiger Scheiße zubetoniert....
Kommentar ansehen
25.01.2018 13:39 Uhr von CommanderRitchie
 
+3 | -1
 
ANZEIGEN
@ steffen1707

Ja mei... natürlich muss "der Verleiher" für Lohnfortzahlung sorgen... allerdings sind dessen Zahlungen auf dauer immer von ausreichend Verträgen abhängig !!
Im Zweifelsfall macht die Leiharbeitsbude dicht... und wird später unter anderem Inhaber-Namen wieder neu eröffnet... so einfach ist das !!
Es geht doch in erster Linie um die gängige Praxis von befristeten Verträgen, ausgedehnte Leiharbeitszeiten über Jahre in Betrieben, ungleiche Bezahlung in den Betrieben... und die Arbeiter müssen mehreren Chefs dienen...

Soziale Absicherung auf dauer ?? Fehlanzeige
Vernünftige Bezahlung ?? Fehlanzeige
Absicherung für die Rente ?? Fehlanzeige
Familienplanung ?? Fehlanzeige

Leiharbeit ist nix weiter als moderne Sklaverei !!

Und weil die Leiharbeiter wohl noch zu teuer sind... holt man sich Hungerlöhner aus schwachen EU-Mitgliedsstaaten... die Kosten noch viel weniger !!

Und ja... wie ein Vor-Kommentator schon erwähnt hat... Die Unternehmen waren ganz versessen auf die Flüchtlinge weil die gehofft haben, dass die hier für billig Geld arbeiten würden... keine Ahnung von Arbeitnehmerrechten, keine nervenden Gewerkschaften... und so einige haben sich hier schon das Unternehmerische Paradies ausgemalt....

Bald ist es soweit... dann finanzieren wir die ganze Welt mit unseren Steuern... bis wir irgendwann feststellen... das ja gar nicht mehr genug deutsche Arbeitnehmer vorhanden sind um diesen ganzen Irrsinn zwischen Gewinnmaximierung der Unternehmen und die Sehnsucht der ganzen Welt auf Wohlstand zu finanzieren !!

Also.... steffen1707 .... nicht so tun, als wenn das alles nur halb so schlimm wäre....

Denke dran... die Welt ist schlecht... und wird immer schlechter... aber bestimmt nicht besser !!

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
Kommentar ansehen
25.01.2018 14:29 Uhr von Tomo85
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
"Wir werden alle von Europa profitieren."
Kommentar ansehen
25.01.2018 14:30 Uhr von erdengott
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Warum sollte Opel Leiharbeiter weiterbeschäftigen während deren Festangestellte woanders bezahlt zu Hause sitzen würden?
Wir haben angeblich unglaublichen Arbeitskräftemangel, die Verleihfirma müsste seit Bekanntwerden von potentiellen Arbeitgebern bestürmt werden.
Kommentar ansehen
25.01.2018 16:57 Uhr von Leichenvater
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
ein weiteres Zeichen was hier in Deutschland vor sich geht, würden Polnische Arbeiter in Polen ausgetauscht gegen Fremde. ich möchte mir nicht ausmalen was die Polen machen, sagen würden.

Aber mit uns kann man nein macht man alles.
Wo sind jetzt nun unsere Politiker
Kommentar ansehen
25.01.2018 19:57 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
... und ich rate einfach mal, dass für diese Mitarbeiter nicht der Mindestlohn, ganz zu schweigen vom Tariflohn gilt...

@ CommanderRitchie
Na, sind ? und ! auf deiner Tastatur mal wieder kaputt?
Kommentar ansehen
25.01.2018 20:10 Uhr von ami01
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Ich war auch leihmensch. Da gab es letztes Jahr doch ein spannendes Gesetz: 18 Monate sollten demnach das maximum für einen leiharbeiter beim gleichen Kunden sein. Danach übernehmen oder weg. Das war ja auch eigentlich der Sinn von leiharbeit. Wenn man Festangestellte hat ist es doch völlig normal diese zuerst zu beschäftigen.
Kommentar ansehen
25.01.2018 20:24 Uhr von Berlin0r
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
Da es anscheinend die wenigsten hier verstehen.
Diese Polen sind Opel-Festangestellte und somit haben sie ein Anrecht auf Beschäftigung in egal welchem Land in dem Opel vertreten ist und ja Gleiches gilt auch für Deutsche von zb VW, Audi, BMW, Benz wenn diese in den Werken in Deutschland keine Beschäftigung hätten und in ein Werk ins Ausland kämen.
Festangestellte Werksangehörige kommen nunmal vor Leiharbeitern und das ist auch gut so, denn das sind wenigstens sehr sichere Jobs.
Abschließend bleibt noch zu sagen das die Polen dort jetzt mehr verdienen als die Leiharbeiter.
Setzt euch mal mit Leiharbeitern und Festangestellten in Fahrzeug-Werken auseinander bevor ihr anfängt drauf los zu schimpfen. Es gibt abgesehen vom öffentlichen Dienst kaum sicherere Jobs, sofern man festangestellt ist natürlich.

[ nachträglich editiert von Berlin0r ]
Kommentar ansehen
25.01.2018 20:34 Uhr von bambam73b
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
JAJA so wird das Volk verarscht. DANKE. Jetzt sind schon UNTERBEZAHLTE deutsch Leiharbeiter zu teuer. EU weiter so. Ihr bekommt DE noch platt.
Kommentar ansehen
26.01.2018 09:17 Uhr von Testboy_008
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Leiharbeiter bekommen in der M&E Industrie in der Regel einen Branchenzuschlag, der in der letzten Stufe (nach 9 Monaten) zu einem Entgelt von ca. 90% der Festkräfte führt. Dafür gibt es einen Tarifvertrag.

Zum anderen gehe ich einmal davon aus, das der BR ind Rüsselsheim darauf achten wird, das die polnischen Kollegen wohl mind. auch diesen Wert erreichen.

@ami01
Das Gesetz hat eine Öffnungsklausel, die Leihfristen von 48 Monaten zulassen, insofern die Parteien im Betrieb, der Betriebsrat und der Arbeitgeber sowas aushandeln. Das Aushandeln ist ein Kann und kein Muss. In unserem Betrieb laufen derartige Verhandlungen und es wird für den Betrieb nicht billig, 48 Monate zu bekommen.

Refresh |<-- <-   1-17/17   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?