23.01.18 10:59 Uhr
 3.743
 

Für Programmiersprache C++: Facebook führt neue Zeiteinheit Flick ein

 

Facebook hat nun auch eine eigene Zeiteinheit namens Flick.

Diese soll die neue Messgröße in der Programmiersprache C++ werden, wo bislang Nanosekunden verwendet wurden.

Ein Flick entspricht 1/705600000 einer Sekunde, man erhofft sich mit der neuen Einheit Frames besser synchronisieren zu können, was vor allem bei visuellen Computereffekten wichtig ist.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Facebook, Programmiersprache
Quelle: derstandard.at

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Smart TVs von Samsung und TCL sind leicht zu hacken
Landgericht Berlin: Facebook verstößt gegen Datenschutz
Google Chrome wird zukünftig vielen SSL-Seiten das Vertrauen entziehen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
23.01.2018 11:34 Uhr von TendenzRot
 
+2 | -4
 
ANZEIGEN
> Diese soll die neue Messgröße in der
> Programmiersprache C++ werden, wo bislang
> Nanosekunden verwendet wurden.

Selten so einen Unfug gelesen. Seit wann gibt es einen Zusammenhang zwischen Zeit und Programmiersprache?
Kommentar ansehen
23.01.2018 12:24 Uhr von tulex
 
+0 | -3
 
ANZEIGEN
Seit wann gibt es einen Zusammenhang zwischen Zeit und Programmiersprache?


Dieser Zusammenhang besteht in diesem Fall darin, dass die Definition fest in der API verankert ist, damit man die Einheit nutzen kann, ohne jedes Mal selber die Definition implementieren zu müssen. Natürlich könnte man das auch in anderen Sprachen wie Java oder so tun, aber C++ ist die erste Programmiersprache die es implementiert.
Kommentar ansehen
23.01.2018 13:21 Uhr von Mauzen
 
+5 | -0
 
ANZEIGEN
"einführen" hört sich immer so groß an, eigentlich ists nur ein header auf github. Eine "eigene Zeiteinheit" ist auch eher Quatsch.
Kommentar ansehen
23.01.2018 13:35 Uhr von TendenzRot
 
+4 | -0
 
ANZEIGEN
> Dieser Zusammenhang besteht in diesem Fall darin, dass
> die Definition fest in der API verankert ist

Quark. Das ist lediglich ein schnöder Header mit ein paar vordefinierten Umrechnungen.
Kommentar ansehen
24.01.2018 09:24 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
Ich bin für die Einführung der Sternzeit :)
Kommentar ansehen
04.02.2018 06:20 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Na, dann ist doch alles klar. Wer davor nicht Rechnen konnte hat es jetzt einfacher Frames zu synchrinisieren, weil jetzt die Zeiteinheit sinniger auf die Frames einklinkt.

Für mich hört sich das ganze ein wenig so an, als würde die Community der Programmierer langsam blöder werden und man jetzt die Zeiteinheit für die aktuellen Frameraten anpassen, weil dann weniger komplizierte Umrechnungen erfolgen müssen und somit diese Programmierer nicht mehr überfordert werden.

Das Problem einer solchen Definition ist jedoch, daß die Frameraten eh völliger Quatsch und veraltete überbleibsel der Röhrenbildschirme sind und man die nur beibehält, weil sich die gesamte Industrie so was von Tunnelblickend vorwärts bewegt.

Generell wird es jetzt schon in diversen Geräten intern anders gehandhabt und es ist nur eine Frage der Zeit wann sich folglich die Frameraten verändern oder sie sogar abgeschafft werden, da sie das ganze unflexibel gestalten.

Wenn man es sinnig gestalten wollte, dann müßte man nur Änderungen der Bilder verarbeiten und diesen einen Zeitstempel verpassen, ab wann sie passieren dürfen und bis wann sie passieren müssen, damit ein Bildwiedergabegerät sich ihrer ordentlich annehmen kann.

Der Vorteil ist eine derartige Verminderung der Daten, daß oft der ganze Rechenaufwand für Frames völlig obsolete wird, daß Taktraten wie sie jetzt notwendig sind dann überflüssig werden und vor allem, daß selbst in normalen Wiedergaben genauere und kürzere Bewegungszeiten abgebildet werden könnten, da die Prozessoren sich auf weniger Änderungen konzentrieren könnten, diese jedoch dadurch in kürzerer Zeit abtun könnten. Ein solches System kann dann dafür sogar 1000 frames wiedergeben, so fern es eben nur kleine Änderungen des Gesamtbildes darstellt.

und es würde nicht mal mehr interessieren wie viele frames dann etwa hat, weil die Geschwindigkeit weit über dem liegen würde, was wahrgenommen wird.

Die eingesparte Rechenleistung hätte Energietechnische Vorteile und wenn man bedenkt wie manche Anzeige funktioniert, auch den Vorteil, daß ganz anders verfahren werden könnte. Aktuell gibt es kaum noch Bildwiedergabe geräte, die eine Ganze Seite updaten müssen um das Bild zu verändern. Nimmt man zum Bsp. die DLP Projektionstechnologie, so hat man da Spiegel, die laufend geschwenkt werden und das nicht in der Framefrequenz, sondern in einer für den Aktuellen Helligkeitsgrat günstigen verteilungsfrequenz. Theoretisch muß man keinem einzelnen Punkt der sich nicht ändert extra mitteilen, daß er sich nicht ändert, folglich auch nicht berechnen, wie diese Frequenz nun sein muß, denn man kann sie einfach weiter laufen lassen, bis der Punkt sich mal verändert.
Ähnlich dazu ist dann ein LCD zu sehen, und je nach dem wie die Helligkeit eines OLED gesteuert wird, ob über eine Impulsmodulation oder über den Strom, ist es dort genauso.

Im Falle der LCD ist sogar das drehen der Moleküle so oder so schon immer ein Problem, das sehr langsam von statten geht, weshalb diese meist bei einer Reaktionszeit von mindestens 4ms liegen. Hier ist die Wiedergabe von Frames eh fraglich.

Also wird das ganze jetzt so definiert und betoniert und dann möglicherweise wieder abgeschafft, weil entweder der Teiler ein ganz anderer wird, der dann zu neuen Frameraten paßt oder man sich völlig anpaßt und Frames über Board gehen. Bin mal gespannt wie lange das noch dauert.

Das prekäre daran ist, daß es ja bei der Übertragung schon Formate gibt, die ähnlich verfahren sind. (mpeg oder divx) Es wäre also ein leichtes hier Verfahren zu entwickeln, die Bildwiedergaben die weit präziser sind als das was wir bislang kennen und zugleich sogar noch die Datenmengen dafür um ein vielfaches verringern könnten, ohne dabei nur irgend wie etwas an Qualität einzubußen. Eher umgekehrt, man könnte dann Dinge wiedergeben, die vorher undenkbar gewesen wären, weil plötzlich ganz andere Rechenleistungen zur Verfügung stünden.

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?