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Oxfam-Studie: Graben zwischen Superreichen und Armen wird immer größer

 

Vor dem Treffen der wirtschaftlichen und politischen Größen beim Weltwirtschaftsforum in Davos hat die Organisation Oxfam ihre neue Studie zur Ungleichheit auf der Welt vorgestellt.

Demnach besitzen die 42 reichsten Menschen auf der Welt so viel wie die ärmere Hälfte zusammen: Der Graben zwischen Superreichen und Armen wird also immer größer.

Alle zwei Tage kommt ein neuer Milliardär dazu, so Oxfam: "Wenn wir uns nur die jüngsten Vermögenszuwächse anschauen, dann gehen 82 Prozent davon an das reichste ein Prozent. Während der Wohlstand der unteren Hälfte der Menschheit, dreieinhalb Milliarden Menschen, gar nicht gewachsen ist".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Studie, Graben, Oxfam
Quelle: bento.de

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8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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22.01.2018 10:09 Uhr von Walder67
 
+5 | -2
 
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Wie unerwartet.
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22.01.2018 10:36 Uhr von Gierin
 
+1 | -6
 
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Wo ist das Problem? Die Schere arm/reich geht zwar immer weiter auf. Allerdings steigt auch Niveau. Wer muss heutzutage aus Kostengründen zum Heizen noch selber holzen oder Kohle schaufeln? Wer kauft noch sackweise rohe Kartoffeln, statt fixfertige Pommes Frittes aus den Beutel? Wer kauft jeden morgen frische Roh - Milch, statt die teure aus dem Laden, die dafür wochenlang hält? Von den vielen elektronischen Helferlein, die wir heutzutage haben und davon, dass wir mittlerweile fast pro Person ein Auto haben, ganz zu schweigen.
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22.01.2018 10:49 Uhr von TendenzRot
 
+8 | -1
 
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@Gierin

Die Studie bezieht sich auf die Ungleichheit in der Welt, nicht auf Deutschland. Wir in Deutschland jammern sicherlich auf einem extrem hohen Niveau. Es gibt jedoch genug Ecken auf dieser Welt da kauft man weder frische noch teure Milch, da reichts noch nicht einmal für Wasser.
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22.01.2018 12:48 Uhr von Gierin
 
+0 | -2
 
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@TendenzRot
Ja, da hast Du näturlich schon recht.
Aber ich finde man sollte schon z.B. reiche Deutsche mit armen Deutschen oder reiche Nordamerikaner mit armen Nordamerikanern vergleichen und nicht die ganze Welt.
Die Hälfte der Milliardäre lebt in China und in den USA. Der Reichtum der Ölscheichs ist geradezu sprichwörtlich. Und in Europa gibt es auch einige schwerreiche Konzerne, die mehr oder weniger in Privatbesitz sind. Wenn man die jetzt mit einem Land wie Simbabwe vergleicht ist ja wohl klar, dass "der Graben immer grösser wird"!
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22.01.2018 16:18 Uhr von hurg
 
+4 | -0
 
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das Reiche reicher werden wollen, verstehe ich etwas.
aber das die meisten Volksvertreter das unterstützen, unsere auch, ist eigentlich schon kriminell.
oder sind das gar keine Volksvertreter?
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22.01.2018 18:55 Uhr von Jammm
 
+2 | -0
 
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Verwundert einen im Kapitalismus nicht. Da muss es immer mehr sein. Firmen wollen ja auch immer mehr Gewinn. Konstanter Gewinn ist nicht genug. Jedes Jahr muss es mehr Gewinn sein. Und das Geld muss anderen nunmal weg genommen werden.

[ nachträglich editiert von Jammm ]
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22.01.2018 20:37 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+0 | -3
 
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Ist in Deutschland kein Wunder.

Das Steuerrecht erlaubt es, daß Einzelunternehmen mit dem maximal Steuersatz in eine Zinseszinsfalle geleitet werden, so bald nur eine Nachforderung des Amtes fällig wird, ganz gleich wie Berechtigt diese ist und der Einzelunternehmer diese aus seinem Gewinn bestreiten muß.

Bsp. Jährliche Arbeitsleistung eines Einzelunternehmers mit ca. 70.000,-

Erhällt dieser Unternehmer, der möglicherweise einen Umsatz von 350.000,- hat nun durch irgend eine Steuerprüfung eine Nachzahlungsforderung, weil man ihm entweder eine Ausgabe als Privat ummünzt oder einfach nur, weil jemand die Fahrtenbücher schlampig geführt hat etc. so kann diese leicht bei 100.000,- Euro liegen, wenn dabei zwei oder drei Jahre zusammen gefaßt gefordert werden. Ganz gleich ob das nun ok ist oder nicht.

Die Nachforderung jedoch muß der Einzelunternehmer dann aus seinem Gewinn bezahlen und weil er meist durch seine bisherige Leistung feste Ausgaben besitzt. Bsp. 25.000,- Steuern, 5.000,- Krankenkasse, 20.000 Miete oder Finanzierung seines Häuschens, 20.000 Lebenshaltungskosten. Dann hat er also plötzlich das dazu zu verdienen, da er ja sonst ohne Haus, ohne Nahrungsmittel etc. ist.

Nun für 100.000 Euro zusätzlichen Netto verdienst müßte er jedoch die Steuer gleich mit verdienen - nehmen wir an, diese wird erst im folgenden Jahr fällig und er verdient nun die 100.000,- Euro dazu. Dann bezahlt er den Maximalen Steuersatz auf dieses Geld und auf seinen Verbrauch. Dieses Zusätzliche Steuer Geld also 45.000,- möglicherweise auf die 100.000,- noch ein Zinssatz von 10% also noch 10.000,- und der Differenzsteuersatz kommen oben drauf auf die Forderung des Finanzamts Geschäzt 7.000,- weil von 35% auf 45%.

also folgen im Folge Jahr zusätzliche Steuerabgaben von 62.000,- Euro, was nicht ganz der Arbeitsleistung des Betroffenen entspricht, womit also der Betroffene es in ein paar Jahren Schaffen kann von der Schuld runter zu kommen, falls er wie ein Leibeigener dazu in der Lage ist seine Leistung wirklich auf das mehr als doppelte zu erhöhen. Sonst ist der Mann natürlich gleich platt.

Ist die Forderung geringer so besteht dennoch die Verzinsung der Forderung mit dem Steuersatz als Zinseszins Rechnung. Folglich hat Besitzer der Einzelfirma so etwas wie eine Leibeigenschaft gegenüber dem Staat.

Bei einer GmbH ist das ganze dann bei 25% weil da ist es Körperschaftssteuer und der Staat kann nicht mehr voll auf den Mann durchgreifen. Deshalb ist es sinnvoll gleich diese Kosten auf sich zu nehmen, denn die Zinseszins Verzinsung mit dem hohen Steuersatz ist nicht gerade lustig. Mich erinnert das an einen Revolutionsgrund, weil Rechnen wir das mal nach, dann kommt beim Staat sogar noch die Mehrwertsteuer zusätzlich an. Also Wird er Einzelverdiener richtig zur Kasse gebeten.

Wer weiß ob auf solch einem Zinseszins Weg nicht Firmen wie Schlecker etc mutwillig vernichtet wurden oder versehentlich und die letzten Reste, die dort dann zu retten versucht wurden hat sich das Finanzamt dann mit der Aberkennung von Leistungen geangelt.

Möglich ist das sehr wohl. Denn kein Mensch rechnet sich diese Steuerverzinsung aus und bemerkt dabei, daß Wucher betrieben wird.

Das Perfide ist, daß der Unternehmer am Anfang in jedem Fall mit einer Verminderung der Kosten versuchen wird den Gewinn zu maximieren. Bsp. geringere Löhne, keine Nebenausgaben mehr etc. Nur ist die Frage ob dabei bemerkt wird, daß die Steuerforderung sich selbst per Zinseszins vermehrt, denn lag sie bei ca. 2,2 fachem Jahresertrag, dann wird der Betrag Jährlich sogar größer. Ein Unternehmen, daß gewisse Substanz hat wird dann noch einige Zeit Kredite haben bevor es vom Fiskus erledigt wird und dem Unternehmer wird man Mißwirtschaft vorwerfen, weil er ja nicht genügend Verdient hat. Das alles mit einer Steuernachzahlung iniziiert wurde, diese unbezahlbar wurde, weil sie sich selbst verzinste interessiert keinen mehr denn offensichtlich war ja alles korrekt. Nur schade, daß Banken solche Zinsen nicht nehmen dürfen, eigentlich ungerecht. Der Staat darf es und meist wird noch Zins auf Verspätung hinzugerechnet.
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22.01.2018 20:37 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+0 | -3
 
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Es gibt noch die Andere Variante:

Man hat eine Gewinnverschiebung. Also eben die Durchschnittsleistung nicht am Stück sondern durch irgend welche Vorgänge eben im Jahr eins ein paar Tausend Euro aus dem Jahr 2. Der Effekt ist daß man dabei mehr Steueraufkommen hat als der Angestellte und siehe da diese Forderung dann ebenso verzinst wird. Wenn es Dumm läuft verschiebt sich schon mal ein Jahresgewinn, das erledigt dann oftmals die Betroffenen Einzelunternehmen. Naja, der Staat sorgt für die seinen und zwar jene die Arbeiten so, daß sie immer Arbeiten müssen. Wer das mal begriffen hat sieht in Geldern des Staates Heelerware! und in Steuergeldern Raub.

Wobei es den Staat nicht juckt ob er einen Menschen zu Tode Hungert. Ohne Bargeld würde es vielen schon so gegangen sein. Nun mit 20 wäre ich der Revolutionsführer gegen diese Verbrechen geworden. Heute weiß ich nicht ob ich die Situation in die mich der Staat selbst gebracht hat überlebe und muß mir also keine Gedanken machen, wie ich hierfür meinen Stolz und meine Ehre für einen Freien Menschen zum Einsatz bringen kann. Das einzige was ich tun kann ist zu hoffen, daß Parteien wie die FDP welche die Steuern senken, und vereinfachen wollen dies eines Tages tun, damit derartige Verwegene Verbrechen nicht mehr getätigt werden und das schlimmer ist im Steuersumpf verstecken sich auch solche Menschen, die die Steuerbetrügereien wirklich betreiben, nur heute ist es so unverständlich geschaffen, was, wie eizuhalten, zu zahlen etc. ist, daß jeder Steuerberater Fehler macht. Also der Bürger keine Chance hat diese nicht zu machen.

Ob dies wohl aus dem oben berechneten Grund und reiner Absicht erfolgt.

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