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Sportgeschäft fordert von Österreicher 1.200 Euro nach Negativ-Online-Bewertung

Ein österreichisches Sportgeschäft hat einem 24-Jährigen einen Anwaltsbrief geschickt, nachdem dieser den Laden mit einer negativen 1-Stern-Bewertung auf Google versehen hat.

Darin forderte man den Öberösterreicher auf, 1.200 Euro Schadensersatz für die Negativ-Online-Bewertung zu bezahlen und drohte ihm mit einer Klage.

Der Mann wurde aufgefordert die schlechte Bewertung zu löschen, weil diese geschäftsschädigend sei. An seine Adresse kam der Anwalt, indem seine Mitarbeiterin sich mit ihm auf Facebook anfreundete.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Euro, Online, Bewertung, Österreicher, Negativ, Sportgeschäft
Quelle: derstandard.at

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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16.01.2018 11:24 Uhr von feuerlocke
 
+26 | -2
 
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Ich drücke dem 24 jährigen ganz fest die Daumen !!!!
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16.01.2018 11:29 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+28 | -2
 
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Wenn die Bewertung gerechtfertigt war, hat er doch nichts zu befürchten.
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16.01.2018 12:31 Uhr von TheRoadrunner
 
+19 | -3
 
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Wenn ich mir Google- oder auch Hotelbewertungen ansehe, nehme ich Negativbewertungen nur dann ernst, wenn sie eine für mich nachvollziehbare Begründung enthalten.
Als Extrembeispiel habe ich mal eine schlechte Bewertung für ein Hotel gesehen mit der Begründung, dass da eine Packung Gummibärchen auf dem Kopfkissen lag. Ich mag ja auch keine Gummibärchen, käme aber nie auf die Idee, ein Hotel *deswegen* schlecht zu bewerten.
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16.01.2018 12:34 Uhr von Bobbelix60
 
+7 | -1
 
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Grundsätzlich finde ich eine 1*-Wertung recht heftig und ist zu 90% auch falsch, aber eine Schadensersatzklage dagegen anzustreben ist bescheuert. Mit dieser Einstellung zu seinen Kunden hat der Öberösterreicher ( :-) @Autor: wo liegt denn das?) wohl eine korrekte Wertung abgegeben.
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16.01.2018 12:43 Uhr von rubberduck09
 
+13 | -0
 
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Der Ladeninhaber hat wohl auch noch nie was vom Streissand-Effekt gehört....

Die 1200 Euro ´Schaden´ hat er mit der Aktion jetzt jedenfalls vervielfacht.
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16.01.2018 12:50 Uhr von Gierin
 
+2 | -0
 
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Manchmal hat das Personal im Geschäft einfach einen schlechten Tag oder es läuft alles schief, was sonst nie schief geht. Andererseits gibt es auch Kunden, denen man es nie recht machen kann. Allein schon aus diesen Gründen erwarte ich grundsätzlich, dass ein Geschäft sich auch mal eine schlechte Bewertung einfängt. Deshalb werde ich sogar Misstrauisch, wenn es kein einzige schlechte Bewertung hat. (Natürlich nur ab einer aussagekräftigen Anzahl abgegebener Bewertungen)
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16.01.2018 13:49 Uhr von Power-Fox
 
+8 | -0
 
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"An seine Adresse kam der Anwalt, indem seine Mitarbeiterin sich mit ihm auf Facebook anfreundete."

A) wer hat den bitte seine Adresse bei facebook eingetragen
B) er freundet sich mit einer wildfremden bei facebook an

*facepalm*
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16.01.2018 14:37 Uhr von Mauzen
 
+6 | -0
 
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Normalerweise reagiert man auf solche Bewertungen, indem man als Besitzer nachfragt, und die Kritik widerlegt, oder Besserung verspricht.
Dagegen zu klagen ist Quatsch.
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16.01.2018 15:29 Uhr von ScienceNews
 
+3 | -0
 
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Mauzen: Das hat der Ladenbesitzer ja getan (steht in der Quelle).

Problematisch finde ich, dass hier aufgrund eines Sterns auf Facebook geklagt wird - einen negativen Text hat der Typ ja nicht geschrieben. Das bedeutet also das man sich auf gar keinen Fall verklicken darf (was beim scrollen mit dem Smartphone durchaus passieren kann).
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16.01.2018 15:56 Uhr von floflop
 
+1 | -18
 
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16.01.2018 16:37 Uhr von Frank_Tempus
 
+1 | -0
 
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Naja,

wenn man nur zensierte Kommentare zuläßt, kann einem das nicht Schaden.
So hat es ein Krauter gemacht, bei dem ich den Onlineshop betreut habe.
Und damit es nicht zu gut aussieht, wurden auch mal ein paar nette negative Kommentare zugelassen.

Der Händler mauschelt noch heute mit seinem Shop.

Werde ich jetzt auch verklagt? ;-)

[ nachträglich editiert von Frank_Tempus ]
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16.01.2018 17:33 Uhr von michel29
 
+1 | -0
 
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oder es ist dann bald wie mit den Arbeitszeugnissen...

er war stets bemüht und wenn, würde ich die Leistung mit 712,8 von 5 Sternen bewerten ;-) soooooo toll
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16.01.2018 18:02 Uhr von NinoSiegburg
 
+4 | -1
 
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Dem Laden gebe ich direkt auch mal ne 1 Stern Bewertung..Unfassbar jemanden zu verklagen nur weil man mit seiner Meinung nicht einverstanden ist
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16.01.2018 18:10 Uhr von Soref
 
+2 | -0
 
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Der Angeklagte soll einfach den Namen des Sportgeschäfts veröffentlichen.
Da kommen die mit 1.200 € Schadensersatz nicht ganz hin.
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16.01.2018 19:15 Uhr von Hanna_1985
 
+1 | -0
 
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Ich frage mal an, obs bei einer positiven Bewertung auch eine 1200 € Auszahlung gibt...
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17.01.2018 05:20 Uhr von invwar
 
+0 | -1
 
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@theroadrunner: falls das KEIN willkommensgeschenk war, sondern vom vorherigen Besucher des Zimmers vergessen wurde, aber schon :D
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17.01.2018 12:58 Uhr von dercount
 
+2 | -1
 
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Ich hatte vor einiger zeit auch mal Post von einem Amazon Verkäufer der Anfangs die Rücknahme meiner Rezension verlangte, dann aber im Laufe der Zeit immer heftiger wurde und mit Ultimatum und Anwalt drohte. Nach einigen Monaten bot mir dieser Verkäufer plötzlich 100,-€ und zusätzlich ein sehr schönes Präsent im Wert von ca. 70,-€ an wenn ich die Rezension überarbeite. Das von mir bewertete Produkt hatte einen Wert von 350,- €.
Vermutlich war das nicht ein und die selbe Person am anderen Ende.
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17.01.2018 18:40 Uhr von Obvi
 
+2 | -0
 
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Das beste ist ja, dass auf die Berichte in den Medien einige 1-Stern-Bewertungen folgten, die mit gekauften 4-5-Sterne-Bewertungen gekontert UND jeweils mit der Drohung auch rechtlich gegen diese vorzugehen vom Inhaber kommentiert wurden.

Absolut miese, arrogante Herangehensweise des "Sportgiganten" aus Pasching, auch wenn die Klageandrohungen bei den hinzugekommenen Bewertungen inzwischen gelöscht wurden.

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