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SPD Experte fordert Wiederspruchslösung für Organspende

Karl Lauterbach Gesundheitsexperte der SPD fordert das die Organspende durch die Wiederspruchslösung vereinfacht wird, da der Organspendeausweis eine zu große Hürde für eine Organentnahme darstellt. Ein Register würde da den Vorgang vereinfachen wo sich Nichtspender eintragen können.

Die Zahl der Spender ist die niedrigste seid 20 Jahren, was auf Skandale im Bereich der Organtransplantationen zurückzuführen ist, die in den vergangenen Jahren ans Licht gekommen sind.

Weiterhin kritisiert Lauterbach das die Organspende nicht genug beworben wird um so den wert einer Organspende den Leuten bewusster zu machen. Weiterhin wird auch zu wenig in den Krankenhäusern getan um die Arbeit der Transplantationsbeauftragten zu verbessern.


WebReporter: Asalin
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: SPD, Experte, Organspende
Quelle: morgenpost.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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15.01.2018 18:28 Uhr von Asalin
 
+10 | -8
 
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Mir fällt zu diesem Thema spontan "Sinn des Lebens" ein wo man einem kerngesunden Menschen die Organe entnimmt, da er eine Leberspenderkarte im Portemonnaie hat. Scheinbar ist der schwarze englische Humor doch näher an der Realität als man es wahrhaben möchte.

[ nachträglich editiert von Asalin ]
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15.01.2018 18:47 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+12 | -4
 
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Aha. Und wenn dann dieses Opt-Out Verfahren eingeführt würde gäbe es auf einmal keine Skandale mehr im Bereich der Organtransplantationen?
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15.01.2018 19:06 Uhr von NinoSiegburg
 
+1 | -7
 
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Ja schade echt...spendet doch mal mehr am besten Gehirne denn so einige könnten mal ein neues vertragen....
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15.01.2018 19:13 Uhr von Erikdwi
 
+8 | -4
 
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@DesWahnsinnsFetteKuh
Unregelmäßigkeiten oder Skandale wird es wohl immer geben, aber ich denke dadruch wird es bestimmt weniger geben, weil eben mehr Organe zur Verfügung stehen.
Spanien hat dieses System schon lange. Dort kamen 2017 ca. 47 Organspender auf 1 Million Einwohner. In Deutschland waren es nur 11.
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15.01.2018 19:27 Uhr von erdengott
 
+2 | -6
 
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Man kann auch ohne Widerspruchslösung klarkommen. Einfach vereinbaren dass nur derjenige Spenderorgane bekommt der sich selbst zum Spenden bereiterklärt hat, fertig.
Man muss eine Lösung anbieten die den Leuten unmittelbar einsichtig Vorteile bringt.
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15.01.2018 19:40 Uhr von Asalin
 
+7 | -4
 
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Meine persönliche Meinung, wenn es mich zerreist und meine Organe noch intakt sind dürft ihr sie ausschlachten aber nur wenn meinen Hinterblieben ein angemessener Betrag gezahlt wird.

Das ist ein Anreiz, da würde ich meine Aversion gegen die Gesundheitsindustrie ablegen. Aber solang nur der Transplantierte und die mitwirkenden Personen und Institute davon profitieren gibts ein klares nein.

Wobei die verdienen an einer Dialyse sicher mehr als an einer Transplantation.
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15.01.2018 19:56 Uhr von shadow#
 
+3 | -5
 
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Endlich mal ein sinnvoller Vorschlag.
Machen und fertig. Und wer aus nicht-medizinischen Gründen widerspricht, landet auf der Warteliste für Organe einfach automatisch hinter allen Spendern.
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15.01.2018 20:57 Uhr von Mauzen
 
+6 | -5
 
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Dann kann man auch gleich einführen, dass jeder der kein Testament hat automatisch seinen ganzen Besitz an den Staat vererbt.
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15.01.2018 23:06 Uhr von Hmpff
 
+7 | -2
 
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Jammern allein hilft auch nicht, es müssten auch Anreize geschaffen werden.
Aktuell ist es ja so, dass die Organentnahme, Handel und Transplantation für die Kliniken ein recht gutes Geschäft sind.
Aber die Hinterbliebenen werden mit z.B. den Bestattungskosten und sonstigen Folgekosten allein gelassen. Würde die Transplantationsstelle diese Kosten übernehmen, wären sicher auch mehr Menschen bereit zur Organspende.
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15.01.2018 23:32 Uhr von Modellbahnfahrer
 
+1 | -6
 
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Wieder so eine Irrsinnsforderung eines SPD Faschisten?
Ganz nach dem Motto "bist du nicht willig, so nehm ichs mir mit Gewalt"?

Dummes Stück SPD Scheiße.....
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16.01.2018 13:22 Uhr von Thoretische-Technik
 
+0 | -1
 
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karl lauterbach spendet als erster sein gehirn...natürlich heute noch?

solche forderungen zeigen doch, das man die menschen bevormunden will...

mein körper ist mein eigentum...ich muß nicht wiedersprechen, das man mir was klauenmtut nach meinem tod.

ich sehe diese forderung als zutiefstes asoziales verhalten an.
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16.01.2018 18:20 Uhr von NordHorst
 
+1 | -0
 
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@ Hmpff

"Jammern allein hilft auch nicht, es müssten auch Anreize geschaffen werden."

Einer dieser Anreize wäre z.B. die konsequente Verfolgung krimineller Aktivitäten auf diesem Gebiet und die massive Abstrafung der Täter (bzw. "Wegseher"). Aber da möchte der Herr "Karl Lauterbach Gesundheitsexperte der SPD" seinen Freunden in Weiß nicht zu nahe rücken.

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