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Sachsen-Anhalt: Landesparteitag der SPD spricht sich gegen Große Koalition aus

 

Der SPD-Landesparteitag Sachsen-Anhalt hat gegen Koalitionsgespräche mit der Union zur Aufnahme einer neuen Großen Koalition gestimmt.

Für Parteichef Martin Schulz ist dies eine herbe Klatsche. Zur Begründung der Ablehnung hieß es: "Verlässliches Regieren ist mit der Union aktuell nicht möglich".

Am kommenden Wochenende findet ein Bundesparteitag in Bonn statt, dort wird sich entscheiden, ob die SPD-Mitglieder für Koalitionsverhandlungen stimmen.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: SPD, Sachsen, Koalition, Sachsen-Anhalt, Große Koalition
Quelle: spiegel.de

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13.01.2018 19:05 Uhr von brochterbeck
 
+9 | -1
 
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Auch wenn mir persönlich diese Koalition nicht gefällt.
Deutschland braucht endlich ein demokratisches System. Das System der Parteiendiktatur hat ausgedient. Wieso sollen die Mitglieder eines exclusiven Clubs , in diesem Fall die SPD-Mitglieder über den Wählerwillen , also das bisschen was man darf , das letzte Wort haben?
Dachte der Wähler hat den Politikern ihre Stimme gegeben.
Wenn dann hat die Gesamtheit der Wähler abzustimmen und nicht irgendwelche gelangweilten Karnikelzüchter , Hausfrauen und Gewerkschaftsbonzen.
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13.01.2018 21:03 Uhr von Clemens-Martin
 
+11 | -1
 
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Sachsen-Anhalt, Osten, realistisches Denken.
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13.01.2018 21:15 Uhr von nilpeerd
 
+9 | -0
 
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Ich habe schon verschiedentlich daraufhingewiesen, dass die repräsentative Demokratie in Deutschland eine "Steinzeitform" der Demokratie ist.
Ich präferiere die direkte Demokratie die vom Volke aus geht. Das würde in diesem Fall bedeuten, dass selbstverständlich die gesamtheit der Wahlberechtigten darüber abstimmt ob sie weiterhin eine sogenannte "GROKO" wünschen.
Vermutlich wird die Gesamtheit der SPD für eine Regierungsbeteiligung stimmen, denn alle die in dieser Partei meinen etwas zu sagen zu haben werden die Abstimmberechtigten mit einem Trommelfeuer von Argumenten für diese auch so tolle zukünftige Regierung beschiessen.

[ nachträglich editiert von nilpeerd ]
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13.01.2018 23:22 Uhr von hurg
 
+3 | -0
 
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sind das alles Stümper da oben?
solche Umfragen und die schweren Brocken in den Verhandlungen mache ich gleich am Anfang.
dann weiß ich schon nach 3 Tagen obs überhaupt eine Change gibt.
die verplempern nur die Zeit.
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13.01.2018 23:40 Uhr von Asalin
 
+2 | -0
 
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Also hätte ich der SED meine Stimme gegeben hätte ich auf jedenfall nicht gewollt das sie ihren Fehler weiterhin begeht.

Und das ist halt die GroKo(GroßKotz)

Wie um 1930 mit der DVP aber egal sie haben schon damals versagt.
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14.01.2018 09:38 Uhr von NinoSiegburg
 
+5 | -2
 
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Schulz ist doch nur geil auf nen Ministerposten deswegen will er die Koalition auf jedenfall durchdrücken..Von Merkel wollen wir gar nicht reden...die ist ja noch schlimmer...Klar wer Macht hat will sie freiwillig natürlich nicht abgeben und so lange es noch Unterstützer gibt die meiner Meinung nach an Dummheit und Realitätsverlust nicht zu überbieten sind funktioniert diese Masche hervoragend...Ich bitte euch...Teile der eigenen Partei sind gegen eine GroKo das kommt doch nicht von irgendwoher
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14.01.2018 11:29 Uhr von det_var_icke_mig
 
+3 | -4
 
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@nilpeerd: abegesehen davon, dass ich die derzeitige Form auch nicht als Ultima Ratio ansehe

direkte Demokratie funktioniert nicht

du willst jetzt "nur" dass Volk zur Wahlurne rufen um nachzufragen ob sie die Koalition wollen oder nicht (abgesehen davon, dass es erstmal nur um die Aufnahme entsprechender Verhandlungen geht)

was kommt als nächstes?

willst du dann bei jeder Entscheidung die eine Regierung zu treffen gedenkt dass Volk um Zustimmung fragen?

dann flitzt du irgendwann in naher Zukunft jede Woche zur Urne um ein paar Entscheidungen abzusegnen oder zu kippen, den Rest der Woche beschäftigst du dich dann entweder mit Hintergrundinformationen oder du glaubst demjenigen der das größere Werbungsbudget hat und entscheidest dann in dessen Interesse mangels eigenem Wissen

direkte Demokratie wird nicht funktionieren, dazu ist die Gesellschaft zu groß und die Problematiken zu vielfältig und zu komplex

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