10.01.18 09:49 Uhr
 2.070
 

Anträge für Cannabis auf Rezept steigen massiv an

 

Laut Gesetz dürfen Ärzte nun Patienten, die an chronischen Schmerzen, Krebs oder Aids leiden, Cannabis verschreiben.

Die Anträge für ein solches Rezept sind laut den Krankenkassen massiv angestiegen, nämlich auf 13.000.

Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Marlene Mortler, findet das gut: "Die steigende Zahl der Genehmigungen zeigt, wie wichtig es war, dieses Gesetz im letzten Jahr auf den Weg zu bringen".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Cannabis, Rezept, steigen
Quelle: spiegel.de

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Köln: Wegen Orkan "Friederike" kommt Baby mit Telefonanleitung in Auto zur Welt
Studie: Zu viele Selfies sind ein Zeichen für eine psychische Störung
Test zur geistigen Gesundheit: Donald Trump musste Löwen und Nashörner benennen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
10.01.2018 10:49 Uhr von Mauzen
 
+13 | -0
 
ANZEIGEN
"Die steigende Zahl der Genehmigungen zeigt, wie wichtig es war, dieses Gesetz im letzten Jahr auf den Weg zu bringen"

Das hätte man schon vor 20 Jahren machen sollen, aber das ist Mortler ega, die sieht nur ihre Erfolge, und bloß nicht ihre Fehler.
Kommentar ansehen
10.01.2018 12:37 Uhr von Durchschnittsdeutsch
 
+5 | -1
 
ANZEIGEN
Cannabis als Medikament in DE für die Bevölkerung zugänglich zu machen, kann und darf nur funktionieren, wenn einige Lobbygruppen (alles aus der Pharma) davon profitieren!

Hätte man Cannabis vor 20 Jahren schon legalisiert, einen Standard eingeführt, der auch für kleinere Produzenten umsetzbar ist und eine Zertifizierung für solche Verkäufer, die "Qualitätsgras" verkauen, hätten wir weit weniger Probleme.
Zugleich könnte man kostenlose und anonyme Qualitätstests für jede Droge anbieten, welche innerhalb von 12 Stunden veröffentlicht werden.

Das gesellschaftliche Problem bei Drogen ist nämlich nicht der Konsument. Es ist die unkontrollierte Produktion und, vor allem, Vertriebskette. Durch enorm hohe Profite ist die kriminelle Energie ebenfalls sehr hoch. Und die Qualität zuhemmend schlechter.

Hier wird nur wieder versucht, eine Balance zu finden zwischen "wir müssen unseren konservativen Wählern treu bleiben" und "oh man, das Zeug kann ja echt helfen und schadet auch nicht wirklich. Oh warte, warum klopft Bay*r gerade an meiner Türe?".

Schauen wir uns die Opioid Crisis in den USA mal an. Jeder hat Pillen bekommen, die Pharmas haben gejubelt und den Menschen geht es zunehmend dreckig.
Unser Gesundheitssystem ist (noch) zu gut, um ausschließlich die Symptome zu behandeln, aber in den USA sehen wir, was passiert, wenn die Leitlinie von Konzernen und Versicherungen diktiert wird.

In DE ist Gras in Apotheken unverschämt teuer, zugleich forschen zunehmend Firmen an irgendeinem Mist, der total unnötig ist. Wir haben ja das Original bis zur Perfektion studiert!

Aber, wie gesagt, liegt die Vertriebskette bei den Pharmas und den Apotheken, dann kann man wieder schön Profit machen. Und das, mal wieder, auf Kosten der Patienten und des Systems.
Sonst kann ich es mit z.B. nicht erklären, warum man sich vor Gericht die Erlaubnis erstreiten muss (und nicht einmal immer Recht bekommt), Cannabis selbst anbauen zu dürfen, wenn man es ganz legal besitzen darf.
Rauch bloß das Apothekenzeug für über 20E pro Gramm! Der Chef braucht noch einen Porsche!
Kommentar ansehen
10.01.2018 14:07 Uhr von ProfDrDremel
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
ich glaube, der kommentar von durchschnittdeutsch bringt einiges ziemlich genau auf den punkt - gerade die ersten beiden absätze.
hier versucht jetzt die pharmaindustrie geld zu scheffeln ( grundsätzlich ja legitim ), obwohl es sich ja um ein naturprodukt handelt, was eigentlich einfach und ohne aufwand produzierbar wäre,von mir aus auch im heimischen garten, keller etc.
ich, obwohl nichtkonusment, wäre für eine komplette freigabe, wenn man es etwas reglementieren will, von mir aus abgabe in speziellen shops, andererseits wird alkohol ja auch an jeder ecke verkauft ) , feste grenzwerte für den straßenverkehr und feierabend. ich glaube nicht, dass wir uns damit neue probleme schaffen würden, sondern eher eine menge weniger hätten.
Kommentar ansehen
11.01.2018 07:03 Uhr von Brit2
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Eins meiner Kinder isr selbst Arzt. Ärzte dürfen für sich selbst Rezepte ausstellen. Kopfkino ...
Kommentar ansehen
11.01.2018 12:50 Uhr von Falap6
 
+1 | -0
 
ANZEIGEN
@Mauzen

Und was kann Frau Mortler dafür, dass es dieses Gesetzt nicht vor 20 Jahren gab?


@Brit2
Aber keine BTM-pflichtigen Medikamente
Kommentar ansehen
13.01.2018 01:06 Uhr von JustMe27
 
+0 | -0
 
ANZEIGEN
Falap, doch kann, er aber sollte er nur auf Privatrezept machen, spätestens beim zweiten Mal würde die KK nämlich sonst nachfragen, auch eine private KK von Ärzten...^^

[ nachträglich editiert von JustMe27 ]

Refresh |<-- <-   1-6/6   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Sterbenden Motorradfahrer gefilmt: Gaffer kommt mit 900 Euro Geldstrafe davon
Türkei: Militäroffensive in Nordsyrien hat begonnen
"Ihr seid doch alle Nazis": Fluggast pöbelt und verursacht Zwischenlandung


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?