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Twitter sperrt Account von "Titanic" nach Satire-Tweets über Beatrix von Storch

Die AfD-Politikerin Beatrix von Storch wurde kurzzeitig von Twitter gesperrt, nachdem sie einen Post über angebliche "barbarische, muslimische, gruppenvergewaltigende Männerhorden" absetzte.

Von Storch reagierte damit auf einen arabischsprachigen Beitrag der Kölner Polizei, die in mehreren Sprachen für friedliche Silvesterfeiern warb. Das Satire-Magazin "Titanic" nutzte diesen Vorfall für einige ironische Posts im Namen von Storchs.

Twitter sperrte daraufhin auch die "Titanic" und machte die Wiederaufhebung der Sperrung zur Bedingung einen parodistischen Tweet zu löschen. "Ein privatwirtschaftliches Unternehmen mit Sitz in den USA bestimmt darüber, wie weit Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland reicht", so die Kritik.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Twitter, Titanic, Satire, Account, Storch, Beatrix, Beatrix von Storch
Quelle: 3sat.de

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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03.01.2018 16:25 Uhr von stahlbesen
 
+30 | -3
 
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„Ein privatwirtschaftliches Unternehmen mit Sitz in den USA bestimmt darüber, wie weit Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland reicht", so die Kritik.“

...so ist es!
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03.01.2018 16:30 Uhr von dillschwaiger
 
+19 | -3
 
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Aber wenn es die anderen trifft ,ist es doch auch ok.
Wo ist da die Kritik?
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03.01.2018 16:31 Uhr von brochterbeck
 
+15 | -5
 
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Immerhin ein Privatwirtschaftliches Unternehmen ohne persönliche Interessen. In Deutschland entscheidet mit Regierungssegen eine Deutschland hassende stalinistische Stasimitarbeiterin die sich genötigt sieht sofort eine Stiftung im Krampf gegen Rechts zu gründen wenn einer aus der Strassenbahn fällt.
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03.01.2018 16:35 Uhr von Naikon
 
+18 | -8
 
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Wieso schreibt die Kölner Polizei überhaupt in anderen Sprachen?

Als ob irgendwelche Menschen im Ausland die Kölsch Police abonieren :D
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03.01.2018 16:50 Uhr von Mauzen
 
+13 | -1
 
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"Ein privatwirtschaftliches Unternehmen mit Sitz in den USA bestimmt darüber, wie weit Presse- und Meinungsfreiheit in Deutschland reicht"

Da zwingt sie das "Anti-Hasskommentare"-Gesetz jetzt ja auch zu. Löschen sie nicht rechtzeitig, was dem Land irgendwie "rechtwidrig" erscheint, dann wirds teuer. Twitter und co können da nun wirklich nichts für, und ganz besonders jetzt, 2 Tage nach dem neuen Gesetz, ist es sehr peinlich, die Sache so hinzudrehen.
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03.01.2018 17:04 Uhr von Komikerr
 
+19 | -3
 
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Welche Meinungsfreiheit?

Entschuldigung bitte, vorgestern ist diese beerdigt worden.
FB, Twitter und alle anderen betroffenen Medien übernehmen nun den Job der Justiz zu beurteilen, obs geschriebene gegen das Gesetz verstösst.

Danke Herr Maas, herzlichen Dank... Sowjetunion lässt grüssen
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03.01.2018 17:17 Uhr von Bycoiner
 
+2 | -27
 
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03.01.2018 17:24 Uhr von derlausitzer
 
+9 | -1
 
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Ob es hier auch eine Strafermittlung geben wird?
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03.01.2018 17:57 Uhr von Salomon111
 
+8 | -1
 
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Es erscheint mir widersinnig dass der exakt gleiche Wortlaut mal erlaubt sein soll und mal verboten sein soll.
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03.01.2018 18:32 Uhr von Old_Spice
 
+9 | -2
 
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@Bycoiner

Und ich hoffe das bei uns niemals solche Zustände herrschen werden wie in New York. Allein in dieser Stadt werden jährlich in etwa gleich viele Menschen Ermordet wie in ganz Deutschland und die sozialen Unterschiede sprechen auch nicht für diese Statt. Super Beispiel muss ich sagen.
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03.01.2018 19:20 Uhr von detluettje
 
+2 | -2
 
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@Salomon111:
Es kommt immer darauf an aus und in welche Richtung etwas gesagt wird!
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03.01.2018 19:24 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -11
 
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03.01.2018 20:51 Uhr von Front777
 
+3 | -1
 
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Die Amerikaner steuern meiner Meinung nach mehr als uns lieb ist, fragt ihre Marionetten, unsere Politiker.

[ nachträglich editiert von Front777 ]
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03.01.2018 20:58 Uhr von Komikerr
 
+5 | -1
 
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TheRoadrunner,
es geht nicht darum wo man die Rechte beschränkt, sondern das diese beschränkt werden und nun "Hilfssherrifs"ohne Legitimation beurteilen, was gegen das Gesetz verstösst und nicht.

Ja ich gebe zu, ich bin ein Schwarzmaler, ich sehe kommen, dass Diskusionen im Net enden werden, nicht weil die User so pöse und hassverbreitend sind, sondern weil die Plattformen genommen werden.
Ich sehe ebenso, dass die Begriffe Hass und Hetze über kurz oder lang pervertiert werden und man unbequeme Aussagen unter das Gesetz drängen wird.

Charlie Hebdo darf mit seinen beleidigenden und menschenvesachtenden Bildchen und Kommentare ohne Konsequenz weiter machen, solange es die richtige Gruppierung trifft.... setz ich hingehen so ein Bildchen mit ka der Riege der CDU rein oder meiner Nachbarn: Hass.... ist klar Tschekov, "Willkommen in Nordkorea 2.0, wir verschleierns unter dem Deckmantel der Demokaratie, deswegen ist es i.o"
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03.01.2018 21:18 Uhr von TheRoadrunner
 
+1 | -3
 
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@ Komikerr
Wer ein Forum betreibt, ist auch irgendwo verantwortlich für die dortigen Inhalte. Willst du mit jedem streitbaren Forumsbeitrag ein Gericht beschäftigen, ob dieser nun noch von der Presse- und Meinungsfreiheit gedeckt ist oder nicht?

Wir sind hier nun mal im deutschen Rechtsraum und Charlie Hebdo im französischen. Damit gelten auch unterschiedliche Gesetze.
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05.01.2018 20:52 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+0 | -0
 
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Mich stört nur, daß man ein Gesetz der Willkür erlassen hat, weil es nicht etwas untersagt, weil der Wahrheitsgehalt nicht gegeben ist und der Schreiberling dann zur Rechenschaft gezogen wird und in einer Verhandlung verurteilt oder freigesprochen wird, sondern, weil hier jede Nachricht gesperrt werden kann, wann man selbst den Haßhintergrund plausibel erklären kann, egal ob jener überhaupt vorhanden ist.

Es ist praktisch besser als die Beseitigung von Pressefreiheit, weil man zugleich noch die Leute Rechtlich belangen kann und ihnen ein Vergehen anhängt, daß sie möglicherweise nie begangen haben.

Früher galt immer die Unschuldsvermutung. Nur Pressefreiheit ist damit vorbei.

Hat man sich früher darüber aufregen können, daß etwas falsch war und eine Gegendarstellung bringen lassen können, so ist das jetzt nicht mehr nötig, weil zum einen keiner mehr nachsehen kann wie verwerflich etwas war und jemand dafür bestraft werden kann. Folglich andere nicht beurteilen können ob es rechtens war. Willkür also Tür und Tor geöffnet und weil man immer einen Hintergrund definieren kann, der aus Haß bestehen kann, wenn einem etas nur nicht gefällt. Damit dann jedoch die Wahrheit im Bericht verhindern kann, weil darum geht es da gar nicht.

Praktisch wäre von Köln an Silvester vor einem Jahr nichts zu hören und sehen gewesen, weil es von den Providern gesperrt werden hätte müssen, da ja den Lieferanten der Clips und Informationen Haß untergeschoben werden kann, für den es keinen Nachweis gibt.

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