31.12.17 12:35 Uhr
 4.780
 

Hälfte der Anträge auf Cannabis-Therapie wurde von Krankenkassen genehmigt

Cannabis kann man sich seit März 2017 von einem Arzt verschreiben lassen. Wie jetzt aus Zahlen von den Krankenkassen Barmer und AOK hervorgeht, wurden seitdem mehrere Tausend Rezepte verschrieben.

Bei der AOK wurden 6.600 Anträge auf Cannabis-Therapie eingereicht, 65 Prozent davon wurden genehmigt. Bei den anderen Anträgen fehlte die medizinische Begründung oder sie waren formell nicht vollständig.

"Häufig fehlen beispielsweise die gesetzlich vorgeschriebene medizinische Begründung des Antrags oder Ausführungen zu den bisherigen Therapien", so ein Sprecher der AOK.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Cannabis, Therapie, Hälfte
Quelle: zeit.de

Jetzt Deinen
Kommentar abgeben!

DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Köln: Wegen Orkan "Friederike" kommt Baby mit Telefonanleitung in Auto zur Welt
Studie: Zu viele Selfies sind ein Zeichen für eine psychische Störung
Test zur geistigen Gesundheit: Donald Trump musste Löwen und Nashörner benennen

Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben

8 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

Kommentar ansehen
31.12.2017 15:00 Uhr von Moni1961
 
+4 | -2
 
ANZEIGEN
Was für eine Krankheit muss man denn haben???
Kommentar ansehen
31.12.2017 16:39 Uhr von Aurora111
 
+17 | -2
 
ANZEIGEN
@Moni1961

Primär geht es um chronische Schmerzen, weil Cannabis in der Schmerztherapie sehr besondere Eigenschaften hat.
Besonders Tumorschmerzen, deren oftmals auch nicht einmal
morphine Herr werden können, können mittels Cannabis oft besser und schonender behandelt werden.

Cannabis kann aber auch in der Therapie von ADHS, Angst- und Esstörungen und in der begleiteten Depressions-Therapie eingesetzt werden. Auch die bisher als unheilbar geltende Neurodermitis lässt sich nachweislich gut durch CBD-haltige Salben behandeln. Auch in weiteren Feldern ist die Anwendung möglich und in Zukunft auch angedacht.

Um den alten Kiffer-Vorurteilen zuvor zu kommen, die meisten der verfügbaren Präparate haben keine oder nur eine sehr geringe Rauschwirkung, da sie ja zur medizinischen Anwendung gedacht sind. Wer diese Entwicklung jetzt bedenklich findet, sollte sich auch seine nächste Ibu 400 gut überlegen.
Kommentar ansehen
01.01.2018 07:43 Uhr von Ravn73
 
+4 | -1
 
ANZEIGEN
Da ist aber ein Problem an der Sache: Viele Ärzte verschreiben es nicht. Mein WG Partner hat Chronische Schmerzen und sein Arzt sagte einfach nein.

Ich selbst habe bei mein Neurologen nach CBD Öl gefragt gegen meine Auren (Epilepsie), da sagte er mir einfach nein. Es machte abhängig. Aber mir Rivotril verschreiben die abhängig macht und einen ausknockt.
Kommentar ansehen
02.01.2018 16:23 Uhr von LangUndDick
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Kommentar ansehen
03.01.2018 18:58 Uhr von swanson
 
+2 | -0
 
ANZEIGEN
@ Aurora111

Ich bin Cannabis-Patient.

Was du über die Rauschwirkung schreibst ist schlichtweg falsch.
Medizinisches Cannabis bedeuted nur, dass es kontrolliert angebaut wurde (keine Pestizide) und der THC-Gehalt der verschiedenen Cannabisarten garantiert wird und es nicht gestreckt wird.

Andere THC Produkte wie Satifex haben keine Rauschwirkung.

[ nachträglich editiert von swanson ]
Kommentar ansehen
04.01.2018 09:17 Uhr von ich-schiasnerv
 
+0 | -1
 
ANZEIGEN
Habe zu Neujahr, wo ich es dringend brauchte auch keine Therapie bekommen.
Kommentar ansehen
04.01.2018 21:44 Uhr von Fishkopp
 
+3 | -0
 
ANZEIGEN
Diese unglaublich behämmerte Diskussion über einen Stoff bei dem es so gut wie keine Toten gegeben hat. Immer der gleiche Mist das es eine Einstiegsdroge wäre, was ist dann Bier, Wodka oder Zigaretten ?

Ich selbst habe noch nie Cannabis konsumiert, aber mir hat mal ein Freund gesagt das man, wenn man es nimmt, eine andere Sicht auf die Dinge bekommt. Sachen hinterfragt und differenzierter betrachtet. Vielleicht hat unsere Obrigkeit davor Angst. Denn Steuern würden sie sich damit den Hintern abverdienen !

Die sollen den Mist endlich legalisieren, das eigendliche Problem, den Tabak, da geht man nicht ran weil man damit ordentlich Kasse macht. Ich habe heute gelesen selbst Kriminalbeamte würden es legalisieren weil es den Aufstand einer Anzeige und deren Verwaltungsaufwand nicht wert ist.

[ nachträglich editiert von Fishkopp ]
Kommentar ansehen
05.01.2018 04:25 Uhr von LangUndDick
 
+2 | -1
 
ANZEIGEN
Parlament in Kopenhagen, Cannabis für Jedermann.
https://www.deutsche-apotheker-zeitung.de/...

Refresh |<-- <-   1-8/8   -> -->|
Diese News zu meinen Favoriten hinzufügen Beitrag abgeben


Copyright ©1999-2018 ShortNews GmbH & Co. KG

Die News auf dieser Website werden eigenverantwortlich von Nutzern erstellt. Die Shortnews GmbH & Co. KG nimmt keinen redaktionellen Einfluss auf die Inhalte.

impressum | agb | archiv | usenet | zur mobilen Ansicht
SCHLIESSEN

Willst Du die Seite wirklich verlassen?


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN

Irak: Deutsche IS-Anhängerin zu Tode verurteilt
56,4 Prozent der SPD für Koalitionsverhandlungen mit der Union
Schwacher Quotenstart fürs Dschungelcamp 2018


...oder unseren und keine aktuellen News mehr verpassen?