29.12.17 14:53 Uhr
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Ex-SS-Mann muss im Alter von 96 Jahren Haft antreten - Beschwerde abgelehnt

Der wegen Beihilfe zum Mord in mehr als 300.000 Fällen verurteilte frühere SS-Mann Oskar G. muss seine Haftstrafe in Kürze antreten.

Die Beschwerde des 96-Jährigen aus Gesundheitsgründen sei abgewiesen worden, teilte das Bundesverfassungsgericht mit.

Schwere Gesundheitsgefahren seien nicht erkennbar und Beeinträchtigungen könne im Gefängnis Rechnung getragen werden.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: Mann, Haft, Ex, Alter, Beschwerde, SS, SS-Mann
Quelle: krone.at

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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29.12.2017 14:54 Uhr von DerSchwarzseher
 
+5 | -4
 
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lol
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29.12.2017 15:11 Uhr von stahlbesen
 
+28 | -5
 
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Abgesehen davon, dass es sich bei dem Urteil um eine Farce handelt, ist der Alte Herr im Gefängnis sicher besser aufgehoben. Dort wird man sich sicher besser um ihn kümmern, als in dieser herzlosen Gesellschaft.
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29.12.2017 15:16 Uhr von toch58
 
+22 | -6
 
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Lachhaft sowas!
Anstatt sich aktuell um die eingewanderten Mörder und Vergwaltigern zu kümmern!
Die angeblich alle 17Jahre sind,und der Staat das nicht sehen will!
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29.12.2017 16:16 Uhr von Dilaudid
 
+12 | -2
 
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Mann könnte es doch mal mit einer "Gefährderansprache" versuchen, das wirkt doch sonst immer so überzeugend. Haftsensibilität, Gesundheitszustand, alles egal, das ist doch eine Farce, von dem Mann geht doch keine Gefahr mehr aus.
Sind eigentlich vor dem Gesetz noch alle gleich?
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29.12.2017 16:46 Uhr von detluettje
 
+12 | -4
 
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Hoffe unsere Schreibtischtäter in Berlin müssen auch bald in den Knast.
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29.12.2017 18:13 Uhr von DerSchwarzseher
 
+6 | -2
 
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@stahlbesen
Da ist was dran im knast hatter bestimmt bessere pfleger als im altersheim.

Hmmm das klingt garnich ma so dumm
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29.12.2017 20:37 Uhr von Tilt001
 
+4 | -0
 
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Ist das nun das absolut reine Gewissen was diese Menschen so als werden lässt oder doch nur die Angst vor der Hölle?
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29.12.2017 23:28 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+9 | -2
 
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Nun, jemanden dafür in den Knast zu stecken, daß er Befehle befolgt und das vor allem noch in einem Alter, in dem bei uns jeder als Jugendlicher vor den Jugendrichter kommt ist für mich nicht tragbar.

Es zeigt aber wo wir heute stehen und wie schlecht unser Rechtssystem eigentlich ist. Zum Glück wird so offenbar, daß ein Rechtsstaat überhaupt nichts mit Gerechtigkeit zu tun hat oder aber falls er das hätte, unser Staat kein Rechtsstaat ist.
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30.12.2017 00:29 Uhr von TheRoadrunner
 
+5 | -6
 
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@ stahlbesen
"Abgesehen davon, dass es sich bei dem Urteil um eine Farce handelt"
... weil?
Mord verjährt nun mal nicht.

@ toch58
"Lachhaft sowas!
Anstatt sich aktuell um die eingewanderten Mörder und Vergwaltigern zu kümmern!
Die angeblich alle 17Jahre sind,und der Staat das nicht sehen will!"
Was hat das eine mit dem anderen zu tun?
Du glaubst doch jetzt nicht, dass dieser eine Prozess so viel Ressourcen bindet, dass man sich deswegen um sonst nichts kümmern kann?

Und nur mal, damit man sich der Dimensionen bewusst wird: in Deutschland werden aktuell rund 400 Morde pro Jahr begangen. Dieser eine Mann war so gesehen an Morden für rund 750 Jahre beteiligt.
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30.12.2017 00:41 Uhr von Steven_der_Weise
 
+3 | -6
 
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Nach Israel ausliefern, alle Probleme gelöst.
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30.12.2017 05:34 Uhr von Politisch_korrekt
 
+2 | -6
 
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300.000 Menschen ermorden und jetzt nicht die Eier haben, dafür gerade zu stehen. So kennt man sie!
*kotz*
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30.12.2017 12:37 Uhr von nilpeerd
 
+0 | -1
 
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Ich hab da wohl etwas überlesen. Wen hat nochmal schnell der Ältere Herr vor einiger Zeit ermordet????

[ nachträglich editiert von nilpeerd ]
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30.12.2017 12:40 Uhr von nilpeerd
 
+0 | -1
 
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Und mit welchem Mordwerkzeug?

Maschienenpistole, Schlagring, Schlachtermesser, Hackbeil.

Scheisse man wird doch immer vergesslicher.

[ nachträglich editiert von nilpeerd ]
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30.12.2017 13:47 Uhr von NinoSiegburg
 
+1 | -1
 
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Da fällt einem echt nix mehr ein...Der Opa muss jetzt als Sündenbock herhalten..klar Beihilfe zum Mord in mehr als 300.000 Fällen gehört sicherlich bestraft keine Frage aber mit 96 ? Das ist einfach nur lachhaft und ein Armutszeugnis der Justiz.
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31.12.2017 11:49 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -1
 
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@ NinoSiegburg
" aber mit 96 ? Das ist einfach nur lachhaft und ein Armutszeugnis der Justiz."
Die Justiz hat nach der Rechtslage zu urteilen.
Es gibt ein Jugendstrafrecht, aber nun mal kein Altersstrafrecht. Wenn jemand nicht aufgrund gesundheitlicher Einschränkungen haftunfähig ist, dann kann er auch mit 120 Jahren noch einsitzen.

@ Nilpeerd
"Wen hat nochmal schnell der Ältere Herr vor einiger Zeit ermordet????"
Hunderttausende ungarischer Juden.

"Und mit welchem Mordwerkzeug?"
Nach deutschem Recht gibt es verschiedene Mordmerkmale; Google hilft. Hier war Heimtücke erfüllt.
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31.12.2017 22:38 Uhr von auru
 
+0 | -1
 
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Von den Juristen, die die Transporte ins KZ angeordnet haben, wurde kein Einziger rechtskräftig verurteilt. Da gilt das Gesetz des schwarzen Vogels.
Unabhängig von der persönlichen Schuld, verjährte früher auch Mord. Der Gesetzgeber hat dann die Verjährung für Mord aufgehoben und zwar auch rückwirkend für die Vergangenheit. Ändert sich zwischen Tat und Verurteilung das Strafgesetz, dann ist das für den Angeklagten günstigere anzuwenden.
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01.01.2018 11:39 Uhr von TheRoadrunner
 
+0 | -0
 
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@ aura
Was ist das "Gesetz des schwarzen Vogels"? Ich habe das gegoogelt und als einzigen Treffer deinen Post hier erhalten.

Was den zweiten Teil angeht: ein interessanter Aspekt, aber meines Erachtens nur auf die generelle Strafbarkeit und die Härte der Strafe zutreffend, nicht aber auf den Zeitraum, in dem die Strafe verhängt werden kann. Ein Artikel von 1965 hierzu:
http://www.zeit.de/...
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06.01.2018 22:21 Uhr von Dr_Simi
 
+0 | -0
 
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@NinoSiegburg
"...klar Beihilfe zum Mord in mehr als 300.000 Fällen gehört sicherlich bestraft keine Frage aber mit 96 ?"

Relativiert das Alter die Tat?
Wären Angehörige von dir im KZ ermordet worden, würde es dich nicht stören, dass die Täter ihr Leben ungesühnt führen konnten?

@auru
"Von den Juristen, die die Transporte ins KZ angeordnet haben, wurde kein Einziger rechtskräftig verurteilt."

Meinst du ernsthaft die Nazis haben für die Rechtfertigung ihrer Transporte Gerichte in Anspruch genommen? Die Betroffenen waren komplett entrechtet, da gab es keinen (wenn auch nur formalen) Gerichtsbeschluss dazu.

[ nachträglich editiert von Dr_Simi ]

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