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Immer mehr selbständige Geringverdiener durch KV-Beiträge überschuldet

 

Selbständige Geringverdiener müssen bis zu 50 Prozent ihres Verdienstes für Krankenversicherungsbeiträge zahlen. Viele stehen dadurch vor einem Berg von Schulden.

Meistens betrifft es Selbstständige, die alleine, ohne Angestellte ihr Geld verdienen. Also Freiberufler, die in nicht sozialversicherten Jobs, zum Beispiel in Call Centern, als Paketbote, in der Pflege, als Künstler oder als Teilzeit-Lehrer, arbeiten.

Linke und Grüne haben diese Thematik schon des öfteren in der vorherigen Wahlperiode im Bundestag angesprochen. Nun wollen auch die SPD und die FDP eine Orientierung der Krankenkassen-Mindestbeiträge am realen Einkommen. Die CDU/CSU blockiert die Forderungen aber bisher.


WebReporter: Bycoiner
Rubrik:   Gesundheit
Schlagworte: Geringverdiener, Selbständige
Quelle: heise.de

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15 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.12.2017 17:59 Uhr von Bycoiner
 
+36 | -14
 
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Dabei können die Bundestag-Abgeordneten schnell handeln, wie sie vor einiger Zeit bewiesen haben.

Da ging es allerdings auch um wirklich Wichtige Dinge!

Nämlich um die Erhöhung ihrer eigenen Einkünfte, auch "Diäten" genannt.
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27.12.2017 18:39 Uhr von Bycoiner
 
+2 | -21
 
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27.12.2017 18:46 Uhr von Bycoiner
 
+5 | -17
 
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27.12.2017 19:03 Uhr von Bycoiner
 
+3 | -13
 
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27.12.2017 20:00 Uhr von shadow#
 
+7 | -5
 
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Wenn es nur die Krankenversicherung wäre.
"Selbständige Geringverdiener" - das sind die, die erst gar nicht selbständig sein dürften! Jeder dieser Trottel drückt jetzt mit zu niedrigen Sätzen die Marktpreise und lebt ab Renteneintritt von der Grundsicherung.
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27.12.2017 20:40 Uhr von Bycoiner
 
+6 | -11
 
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Ein Großteil der 500 größten Konzerne der Erde - würde ohne die massive Unterstützung durch Steuergelder - längst bankrott sein - Wenn ich Zeit habe werde ich sie alle nennen!

Die Probleme - welche wir durch unsere Art zu Denken geschaffen haben - werden wir nicht mit der gleichen Art zu Denken - lösen können.
--
@ karo

Mehr verdienen im Alter - die Zeiten sind für die meisten längst vorbei!

Natürlich sind die z.B. armen Sub-Paketdienstfahrer schuld - warum nehmen sie nicht H4 - und leben in Saus und Braus!


Um mich herum verschwimmt momentan alles im Whatsapp-Modus. Da fällt selbst der einfachste Gedanke schwer -sorry! Ich glaube, uns stehen schwere Zeiten bevor?

[ nachträglich editiert von Bycoiner ]
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27.12.2017 23:36 Uhr von Babble22
 
+7 | -1
 
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Bycoiner


Deine Beiträge werden immer lächerlicher

Geh im Sandkasten spielen
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28.12.2017 00:44 Uhr von TheRoadrunner
 
+6 | -0
 
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Ein massives Problem ist in dem Zusammenhang m.E. auch Scheinselbständigkeit.

@ Karo69
"Weil ein Selbständiger fast immer den Höchstbeitrag in der GKV zahlen müsste."
Es geht um selbständige *Geringverdiener*, und auf die trifft das genau nicht zu.

"Sollte das aber nicht ausreichen (Selbständige sind Altervorsorgemuffel), können sie in den Basistarif wechseln."
Junge Menschen kommen da tatsächlich ganz gut weg. Leute, die kurz vor der Rente stehen, sollen in dem tollen Basistarif aber teilweise über 500 Euro blechen. Wie soll das ein Call Center-Mitarbeiter stemmen?
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28.12.2017 02:32 Uhr von Bycoiner
 
+6 | -0
 
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"Von zusätzlichem Altersvermögen keine Spur. Dafür ist Frau Schmidt privat krankenversichert. Das kostet sie im Monat 575,10 Euro. Plus 1250 Euro Selbstbeteiligung im Jahr. Das ist schon jetzt fast doppelt so viel wie ihre zu erwartende Rente. Eine Rückkehr in die gesetzliche Krankenversicherung ist so gut wie ausgeschlossen.

bitte unbedingt lesen!
tagesspiegel.de/8427060.html

oder beamto wer Wert drauf legt
http://www.tagesspiegel.de/...
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28.12.2017 11:05 Uhr von TheRoadrunner
 
+5 | -0
 
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@ Karo69
"Ein PKV-Versicherter, der mit sagen wir mal 60 Jahren in den Basistarif wechselt, zahlt ca. 250 €. Ich weiß nicht, wo Du Dein Wissen her hast... doch es ist falsch. "
Ich habe einen Online-Vergleichsrechner verwendet und so getan, als ob ich 60 wäre.

"Ein Beispiel: ein ...AXA-Versicherter, der seit ca. 1980 dort versichert ist und in einen günstigeren aber leistungsfähigen Tarif gewechselt ist, zahlt knapp 500 €. Und das mit 76 Jahren.Das ist günstiger, als in der GKV mit wesentlich schlechteren Leistungen."
Der letzte Satz ist etwas merkwürdig gebaut. Willst du damit sagen, dass 500 € für einen Rentner eine günstige KV wäre? Kann nicht dein Ernst sein.
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28.12.2017 12:36 Uhr von TheRoadrunner
 
+3 | -0
 
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@ Karo69
"Diese 500 € sind der Beitrag für einen leistungsstarken Tarif. "
Nein, ich habe bei jeder Möglichkeit das minimale gewählt.
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28.12.2017 18:54 Uhr von Pixeldixel
 
+3 | -0
 
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"Weil ein Selbständiger fast immer den Höchstbeitrag in der GKV zahlen müsste."
So ein Stuß und das von einem Fachmann.
Ein selbständig GKV-Versicherter muß am Ende jeden Jahres eine Aussage über die erwartete Höhe seiner Einnahmen für das folgende Jahr machen.Für diesen Schwachsinn braucht er natürlich eine Glaskugel.Danach wird sein Beitrag für dieses Jahr festgelegt.
Liegt der tasächliche Verdienst über den Angaben muß er nachzahlen.
Liegt der tatsächliche Verdienst darunter hat er schlicht und einfach die Arschkarte gezogen d.h.er bekommt nix zurück.

[ nachträglich editiert von Pixeldixel ]
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28.12.2017 21:04 Uhr von NoBurt
 
+9 | -1
 
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Oh, ja. Hier hat Karo69 ja mal richtig Ahnung...

Ich bin Geschäftsführer einer GmbH und habe mich aufgrund der Gründung und zuerst fehlenden Einnahmen nicht anstellen lassen. Für die GKV war ich trotz fehlender Einnahmen oder ohne ein Gehalt selbstständig und musste den höchsten Mindestbeitrag von 400€ zahlen. Die hat das einen Dreck interessiert, ob ich zahlen kann und woher ich die Kohle nehme oder dass ich nichts verdiene. Auch nicht, dass ich bei Zahlungsproblemen der GmbH meine letzten Geldreserven locker machen musste. Sogar jetzt noch kurz vor dem Wechsel zu einer anderen Kasse wollten die von mir noch die Steuererklärungen der letzten 5 Jahre haben.

Das stimmt also nicht, dass man "nur" den Mindestbeitrag oder 250€ zahlen muss. Als einkommensloser Selbständiger bist du einfach nur im Arsch und hast keine Chance gegen die Kassen! Hätte man mir nicht mit privaten Krediten ausgeholfen, hätte ich private Inso anmelden können...
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29.12.2017 17:29 Uhr von DieterKuhn
 
+0 | -0
 
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@NoBurt
Verstehe ich nicht. Du kannst Dich auch ohne Lohn anstellen lassen und kommst dennoch problemlos in die PKV.
Solange Dur mehr als 50% der Gesellschaftsanteile hast und GF bist, ist das doch kein Problem.
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30.12.2017 18:56 Uhr von erdengott
 
+4 | -0
 
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"Das stimmt also nicht, dass man "nur" den Mindestbeitrag oder 250€ zahlen muss. Als einkommensloser Selbständiger bist du einfach nur im Arsch und hast keine Chance gegen die Kassen!"
In der Tat, das mit den bis zu 50% ist falsch. Selbst wer ohne Geld im Wald lebt und sich von Baumrinden ernährt hat für Krankenkassen ein Einkommen.

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