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Immer mehr Arbeitnehmer müssen an Sonn- und Feiertagen arbeiten

 

In Deutschland hat in den letzten 20 Jahren die Zahl von Arbeitnehmern stetig zugenommen, die sonntags oder an Feiertagen arbeiten müssen. Jeder dritte Deutsche hat Angehörige, die sogar an Weihnachten Dienst haben.

Während im Jahr 2015 noch ca. sechs Millionen Menschen an den Feiertagen arbeiten mussten, waren es im Jahr 2016 schon 9,3 Millionen Betroffene. Darunter sind z.B. Menschen, die im Krankenhaus oder in Feuerwehrwachen arbeiten. Dabei bekommen nicht alle einen materiellen Ausgleich.

"Über fünf Millionen Menschen in Deutschland arbeiten für unsere Gesundheit - und sehr viele von ihnen haben auch an Weihnachten Dienst, wenn wir anderen feiern", so der Vorsitzende des Verbandes der Privaten Krankenversicherung (PKV), Uwe Laue.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Arbeitnehmer
Quelle: spiegel.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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26.12.2017 17:09 Uhr von El-Diablo
 
+12 | -9
 
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Ähm der "Materielle" ausgleich ist geregelt, ich habe immer gerne an Feiertagen gearbeitet 100% Steuerfreier zuschlag...
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26.12.2017 18:06 Uhr von Joeiiii
 
+15 | -4
 
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Wenn man in einem Krankenhaus, bei der Feuerwehr, bei der Polizei oder sonstwo anfängt, wo jeder denkende Mensch weiß, daß dort auch an Sonn- und Feiertagen gearbeitet werden muß, darf man sich nicht wundern, wenn man auch mal dran kommt.
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26.12.2017 18:07 Uhr von uwele2
 
+8 | -2
 
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Als ob das Menschen im Krankenhaus und der Feuerwehr wären.
IOn den letzten 20 Jahren wurde da rapide Personal abgebaut.
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26.12.2017 19:11 Uhr von hypertrax
 
+16 | -2
 
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Es gibt auch genug andere Firmen, die nichts damit zu tun haben. Sprich Produktionsfirmen, die oft 24 Std. und 7 Tage die Woche durch laufen. Ist leider so...am schlimmsten finde ich nur, dass die Leute, die das entscheiden, nicht an diesen Tagen arbeiten.

Aber nunja, so ist das leider.
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26.12.2017 19:13 Uhr von det_var_icke_mig
 
+15 | -7
 
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+ Tankstellenpersonal
+ Restaurantangestellte
+ Räumdienste
+ Abschleppdienste
+ Geistliche
+ AN an Fabrikstraßen die nicht gestoppt werden können
+ sämtliche Bereitschaftsdienste im technischen Dienst
+ Wachdienste
+ Bauern in der Viehwirtschaft

u.s.w.

gibt noch einiges mehr an Leuten wo der Wochentag egal ist wo sich auch keiner einen Kopf drum macht

aber wehe der Einzelhandel DARF Sonntags öffnen, dann gehen alle gleich auf die Barrikaden
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26.12.2017 21:00 Uhr von wer klopft da
 
+2 | -4
 
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Als ich vor langer langer zeit in Schichten arbeitete war es eine reine Schlacht um die sonn und Feiertage weil es steuerfreie Gelder gab.
Und ich denke durch den Teuro ist es heute genauso.
Keiner muss am Wochenende arbeiten.
Es sei denn man hat solch einen Vertrag unterschrieben.
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26.12.2017 22:04 Uhr von Steven_der_Weise
 
+2 | -4
 
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Spielt das wirklich noch eine Rolle bei dem Ausländer und Atheistenanteil, außer vielleicht in Bayern?
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26.12.2017 22:17 Uhr von Holzmichel
 
+5 | -1
 
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Wenn es der Dioenstplan vorsieht! Wo bitte soll da das Problem sein?
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26.12.2017 22:37 Uhr von oldtime
 
+5 | -2
 
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@Steven_der_Weise
"Spielt das wirklich noch eine Rolle bei dem Ausländer und Atheistenanteil, außer vielleicht in Bayern?"

Änder doch bitte deinen Namen. Das ist ja nicht auszuhalten.

Es gibt auch Ausländer die Christen sind und nicht nur in Bayern. Ich bin kein Christ, aber soweit ich weis haben die laut Bibel nur ein anrecht auf einen freien Sonntag.

Aber auch Atheisten wie ich haben durchaus ein Interresse an einem freien Samstag und Sonntag. Ich würde zwar einen Teufel tun (kleiner Scherz) und Sonntags in die Kirche gehen, aber Sonntags haben die meisten Leute frei. Wenn man z.B. Frau und/oder Kinder hat, dann ist das Wochenende in der Regel die einzige Zeit in der man mal was zusammen machen kann. Wenn Mann und Frau in Schichten arbeiten, kann es sein das sie sich Wochenlang nur mal kurz sehen, kommt auf die Schichten an. Und da ist so ein gemeinsames Wochenende echt schön.

@Holzmichel
"Wenn es der Dioenstplan vorsieht! Wo bitte soll da das Problem sein?"

Dann ist der Dienstplan Mist. Klar muss in vielen Firmen auch am Wochenender jemand arbeiten. Aber schön ist das nicht unbedingt. Kommt immer auf den Arbeiter an.

Aber nur weil das im Dienstplan steht ist das nicht OK. Mit dem Spruch kann man mit dir alles machen. Steht ja im Dienstplan, im Kleingedruckten, im Vertrag. Nur weil etwa irgendwo steht bedeutet es noch lange nicht das es gut oder OK ist.

[ nachträglich editiert von oldtime ]
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27.12.2017 07:13 Uhr von fromdusktilldawn
 
+0 | -2
 
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na und, gibt gutes geld, habe gerne an feiertagen und wochenenden gearbeitet und überstunden gemacht. ohne moos nichts los liebe hartzer
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27.12.2017 09:51 Uhr von Eule99
 
+2 | -0
 
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Während im Jahr 2015 noch ca. sechs Millionen Menschen an den Feiertagen arbeiten mussten, waren es im Jahr 2016 schon 9,3 Millionen Betroffene.

Wo auch immer der Berdarf um 3,3 MILLIONEN Menschen gestiegen ist in einem JAHR
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28.12.2017 11:05 Uhr von Markus_xXx
 
+0 | -0
 
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Langfristig betrachtet scheint es doch so zu sein, daß Menschen immer mehr arbeiten MÜSSEN.
Damals reichte das normale Einkommen des Vaters für die Familie. Heute gehen Vater UND Mutter arbeiten, häufig sogar mehrere Jobs hintereinander und es reicht immer noch nicht!

Ursache hierfür ist das aktuelle Geld- und Wirtschaftssystem. Indem einige wenige, große Gewinne an der Börse machen, muß irgendwer ja für die Wertschöpfung sorgen. D.h. dem Geld seinen Gegenwert geben. Das tun dann die heutigen Lohnsklaven.

Wer etwas für die Änderung tun möchte, der möge sich eingeladen fühlen, einmal genauer hinzuschauen: GRADIDO.net

Dies ist ein Forschungsnetzwerk, welches sich genau mit diesen Frage befaßt.
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06.01.2018 22:04 Uhr von Dr_Simi
 
+0 | -0
 
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@det_var_icke_mig
Danke für die Auflistung, aber wenigstens zwei Einschränkungen dazu:
Fabrikstraßen könnten abgeschaltet werden, aber dazu bedarf es des Willens des Besitzers seinen inneren Schweinehund der Geldgier zu überwinden.
Bauern in der Viehwirtschaft sind keine Arbeitnehmer, sondern selbständige Unternehmer, die wenigstens selbst den Kopf an den Sonn- und Feiertagen herhalten müssen.

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