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Nahost-Konflikt: Guatemala will Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen

Wie Guatemalas Präsident Morales ankündigt, will er die Botschaft in Israel von Tel Aviv nach Jerusalem verlegen.

Damit ist Guatemala das erste Land, das sich dem umstrittenen Kurs der USA anschließt. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang Dezember bekannt gegeben, Jerusalem als Hauptstadt Israels anzuerkennen.

Die UN hatten die USA aufgefordert, die Entscheidung wieder zurück zunehmen.


WebReporter: marc01
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Konflikt, Botschaft, Nahost, Jerusalem, Guatemala, Tel Aviv
Quelle: krone.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.12.2017 11:08 Uhr von Perkeo68
 
+11 | -1
 
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...und Guatemala ist ja überhaupt nicht abhängig von der USA;
(nur knapp 40% des gesamten Importes und knapp 40% des Exportes ) ;-))
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25.12.2017 11:23 Uhr von NordHorst
 
+7 | -0
 
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Morales würde auf Knien rutschend jeden Kurs der USA mitmachen.
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25.12.2017 13:51 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+1 | -6
 
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@Nordhorst

Wozu dient eine Botschaft? Wohl zur Kommunikation und das sowohl mit dem Land als auch den Leuten und anderen Ländern. Wenn er da folgt und die USA so wichtig für sein Land ist, dann kann man kaum vom rutschen sprechen sondern eher von Pragmatismus.

ich würde zugleich die Hauptstadt Jerusalem als die Kombihauptstadt anerkennen und somit sogar eine Vertretung einsparen da ich dann mit beiden Gesprächspartnern verhandeln würde, selbst wenn es anfangs schwieriger wäre, weil ja beide Seiten nicht wünschen, daß die Andere Seite es so hält. Schon aus finanziellem Kriegsinteresse wünschen das beide Seiten nicht.
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25.12.2017 14:34 Uhr von Aurora111
 
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@ungetrackt-erwischt

Wer aus pragmatischen Gründen rutscht, der rutscht doch trotzdem.
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25.12.2017 15:58 Uhr von Modellbahnfahrer
 
+3 | -1
 
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@ungetrackt
Merkst du eigentlich nicht, worauf das Ganze hinaus laufen wird? Die USA wollen einen Krieg!!! Du hast doch bestimmt im TV gesehen, was nur die bloße Ankündigung Trumps genügte, um die Muslime in allen Ländern, auch in Deutschland, israelische Fahnen zu verbrennen und USA und Israel den Tod wünschten. Meinste wirklich, du kämst denen mit diesem DÄMLICHEN Gutmenschengeschwafel "Man muss darüber reden" weiter??? Bist du wirklich so kleingeistig? Ich hoffe nicht
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25.12.2017 22:01 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+1 | -0
 
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Nein, aber ich meine, daß man das Kriegsspiel andere nicht mit machen muß und wenn man sich so verhält wie es hier die Masse tut, dann ist der Krieg schon fester Bestandteil der Zukunft. Weil keiner die einfachste Lösung überhaupt anstreben will, weil er sie von vornherein gleich ausschließt.

Wenn ich da mit mischen würde, dann wäre Jerusalem heute sofort die anerkannte Hauptstadt sowohl von Palästina als auch von Israel und ich würde das sofort umsetzen und es begrüßen, daß die Wege kürzer, der Aufwand geringer geworden ist, auch wenn irgend welche Idioten ein Prädefiniertes Exclusivum im Kopf haben. Für mich schließt das Hauptstadt von Israel sein das von Palästina nicht aus. Beide Seiten bekommen was sie wollen, wenngleich sie nicht das bekommen was sie insgeheim wünschen. Denn jede Seite in diesem Konflikt will doch eigentlich nicht die Anerkennung der Hauptstadt, sondern die völlige Rechteaberkennung für die Andere Seite. Da die Palästinenser im Anerkennen einen Schritt der Gegenseite in diese Richtung sehen gibt es überhaupt erst diesen Zoff. Wenn jedoch meine Anerkennung lediglich der Vereinfachung dient und beiden keine Rechte weiter nimmt, dann wird es überhaupt keinen Grund für Krieg geben und das diese beiden Gruppen an den Fäden der Amerikaner nach deren Muster zappeln ist eher beschämend für sie als für uns. Allerdings tun wir Deutschen uns da nicht gerade hervor, wenn uns das auffällt, weil da wären wir dann beim Glashaus, weil unsere Regierung kaum von einem Vasallen zu unterscheiden ist. Wir erklären Sanktionen gegen einen befreundeten Wirtschaftspartner die uns weit mehr Schädigen als ihn, wenn unsere Freunde in Übersee es wünschen und das sogar, wenn die Geheimdienstinformationen der Franzosen dem ganzen widersprechen. Heute tun wir dann so, als wäre es unsere Entscheidung gewesen und nicht ein nachgeben gegenüber den Freunden aus Übersee.

Nur hier ist es doch ähnlich die Amerikaner erkennen die Stadt als Hauptstadt Israels an. Punkt und gut. Wenn man das tut und gleichzeitig die Hauptstadt von Palästina mit anerkennt, dann gibt es überhaupt keinen Streitpunkt mehr. Man spart sich wohl ein wenig Kosten falls man mit beiden Ländern offen kommunizieren will. Beide erhalten anerkannt was sie immer wollten, wenngleich sie in Wirklichkeit immer den anderen verdrängen wollten. Nur das ist damit überhaupt nicht angetastet. Das jemand das als angetastet sieht entstammt den Kriegsfürsten, die es als solches sehen wollen.

@Aurora111
stimmt nicht ganz, weil eine Botschaft in die Hauptstadt von Israel und Palästina zu verlegen ist viel sinniger als davon zwei zu unterhalten und eine in Gazastadt und eine in Tel Aviv zu haben. Damit fällt man weder auf die Knie noch tut man sonst was falsches. Gut die Freude über die Anerkennung würde dabei bei beiden etwas gemindert.

@Modellbahnfahrer
Die USA wollen einen Weltkrieg, der über Europa bis Afrika ausgeweitet läuft. Ja das ist bekannt, nur sieht so aus, als ob hier alle mit machen wollen. Wenn man jedoch Jerusalem einfach wie Erdogan es vorgeschlagen hat, und dabei bin ich nicht oft dabei ihm so beizupflichten, ebenso als Hauptstadt von Palästina anerkennt, dann spart man sich eine Botschaft und nimmt dem Streit einfach von vornherein den Grund. Die Quelle des Übels ist doch, daß nun eine Seite meint sie wäre aus der Stadt raus.

Pragmatisch ist, wenn man so handelt, daß man den einen Vorteil so ausnutzt, daß er selbst für andere akzeptabel ein Vorteil ist. Erdogan mag manches mal sehr nah am Fashismus bauen aber in diesem Fall kann man seinen Vorschlag sehr deutlich als Lösung eines Problems sehen. Damit wird nicht verhindert, daß weiterhin gekämpft wird aber der Grund wird genommen. Ohne ihn jedoch kann man leichter finden, wer wegen Geld und Waffen Krieg will als mit ihm.

Im übrigen mal ganz nebenbei, von mir stammt nicht, daß hier jetzt irgend jemand mehr Gespräche führen soll, oder wird, weil der Kriegswunsch ist doch offenbar. Nein von mir Stammt nur daß man sehr pragmatisch nach vorne gehen kann ohne den Kriegswünschen beider Seiten zu dienen. Denn sowohl auf der Israelischen Seite als auch auf der Muslemischen Seite gibt es jene Kräfte, die das hier ausschlachten wollen um Krieg zu führen. Möglicherweise Arbeiten diese Kräfte sogar zusammen, weil die Redelsführer müssen meist nicht selbst mit Kämpfen.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]

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