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Einzug der AfD hat mehr Präsenz der anderen Parteien in Bundestag zur Folge

 

Laut dem SPD-Politiker Thomas Oppermann hat der Einzug der AfD in den Bundestag zur Folge, dass die Politiker der übrigen Parteien im Bundestag nun mehr Präsenz zeigen würden.

"Die AfD tritt morgens geschlossen an, und alle anderen sind auch da: Sie kommen früh und zahlreich ins Plenum, wohl auch, um der AfD nicht das Feld zu überlassen", so Oppermann.

Dies sei das einzig Positive an der AfD im Bundestag, ansonsten sorge sich Oppermann vielmehr darum, dass die Parteienlandschaft inzwischen sehr gespalten sei und man mit der AfD und den Linken nun zwei populistische Parteien im Bundestag hätte.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Bundestag, AfD, Folge, Einzug, Präsenz
Quelle: spiegel.de

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10 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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20.12.2017 10:06 Uhr von Modellbahnfahrer
 
+26 | -1
 
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Ist doch ein sehr guter Nebeneffekt. Sonst waren selbst bei sehr wichtigen Abstimmungen nur ein armseliges Häufchen Politiker da.

"......und man mit der AfD und den Linken nun zwei populistische Parteien im Bundestag hätte"
Populistisch? Seltsamerweise haben gerade SPD/CDU/CSU/GRÜNE diese "populistischen" Themen der AFD (Asylanten und wie damit umgehen) plötzlich offen in ihrem "Wahlkampf" übernommen.
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20.12.2017 10:13 Uhr von kostenix
 
+22 | -1
 
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da ärgern sie sich bestimmt alle...

"och mist, jetzt ist die afd immer da, jetzt müssen wir auch alle da sein, sonst beschließen die irgend ne kacke alleine"...

wie heftig das aber mal bei "wichtigen" abstimmungen war, bei denen nur jeweils ein parteimitglied im plenum saß...
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20.12.2017 10:24 Uhr von CoffeMaker
 
+13 | -2
 
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Interessant, die Linken sind plötzlich auch populistisch :)
Naja, die Vernichtung der europäischen Kultur ist ja bald abgeschlossen, sobald das geschehen ist gehts den Helfershelfern an den Kragen, wie ich schon vor einiger Zeit schrieb, das Kapital bedient sich jeder politischen Strömung zum erreichen seiner Ziele und danach wird diese kaltgestellt.
Die Linken werden nur geduldet weil sie dem Kapital in die Karten spielen, das Lustige daran ist dass die das nicht mal selber merken.

Was mich noch so interessiert ist, wer hat eigentlich aus dem positiven Begriff "populistisch" einen negativen gemacht?
Wenn ich mich nicht irre waren die Popularen im alten Rom die Vertreter der einfachen Menschen während die Optimaten die Vertreter der Reichen und Adligen waren. Für mich klingt es so als wenn jeder der den Begriff abwertend benutzt sich für was Besseres hält, quasie über dem einfachen Volk.
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20.12.2017 10:48 Uhr von Eule99
 
+20 | -0
 
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Jetzt muss man wohl aufstehen und in den Bundestag gehen , wenn schon die AfD geschlossen am morgen antritt.
Früher konnte man wohl ausschlafen und seiner Lobbyarbeit frönen .
Gut das es jetzt eine echte Opposition gibt die ihre Aufgaben auch zusammen angeht
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20.12.2017 12:15 Uhr von Hmpff
 
+7 | -0
 
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Aber dass der Oppermann jetzt die Linken und die AfD in einen Topf wirft, das ist wirklich bemerkenswert.
Der Schwätzer lässt keine Gelegenheit aus, um seine Mischpoke als einig Wahres darzustellen.

Mal angenommen, es gelänge, die Sozis noch mit ins Boot zu holen, quasi eine Rot-Blau-Violette Oppositionskoalition, dann wären der Kanzlerwahlverein und die gelbe Wirtschaftlobby nicht mehr beschlussfähig und müssten früh gar nicht mehr kommen.
Ach nee...die wollen ja mitregieren...aber die Idee ist toll, nich?
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20.12.2017 12:47 Uhr von stahlbesen
 
+5 | -0
 
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Besonders gut hat er den Edathy gedeckt....soviel dazu.
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20.12.2017 12:50 Uhr von Pavlov
 
+1 | -10
 
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@Eule99

"Jetzt muss man wohl aufstehen und in den Bundestag gehen , wenn schon die AfD geschlossen am morgen antritt.
Früher konnte man wohl ausschlafen und seiner Lobbyarbeit frönen ."

Dir ist schon bewusst, dass Abgeordnete länger arbeiten als du es je getan hast? Die Arbeit beschränkt sich nicht auf dumm rumsitzen im Bundestag, sondern beinhaltet Gremienarbeit, Besprechungen in Ausschüssen etc. Das sich so ein dummes Argument so lang halten kann. Was ist mit dir? Das wird so oft behauptet und so oft widerlegt. Bild dich mal. Ist ja ätzend, wenn man sich stets wiederholen muss
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20.12.2017 15:21 Uhr von Modellbahnfahrer
 
+7 | -0
 
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>Dir ist schon bewusst, dass Abgeordnete länger arbeiten als du es je getan hast?>

HAHAHAHAHA....DER war gut......

Und weil die ja SOOOOOOOOOOOOOO viel arbeiten müssen und trotzdem SOOOOOOOOOO wenig verdienen, sitzen die noch in etlichen Vorständen und haben noch etliche "NEBEN-"jobs.......
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20.12.2017 15:59 Uhr von Rechtschreiber
 
+1 | -3
 
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Dass die SPD sich mit der Linken zerstritten hat, war der größte Fehler, den sie machen konnten.

Würde die SPD die radikal-linken Themen ausklammern und sich auf eine Koalition mit sozialen Schwerpunkten einigen, dann hätten wir endlich mal wieder eine Regierung, die für das Volk regiert.

Pro-Wirtschaft hatten wir jetzt seit .. ähm wann kam Helmut Kohl ins Amt?
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20.12.2017 20:54 Uhr von Hmpff
 
+1 | -0
 
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@ Rechtschreiber

Dafür hätte auch die Linke einiges von ihren Positionen zur Disposition stellen müssen. Und mehr Wirtschaft zulassen, denn ohne die fuunktioniert auch das Soziale nicht.
Eine soziale Koalition halte nicht für unmöglich, mit Realo-Sahra hätte das klappen können, aber es scheiterte vermutlich an den Betonköpfen Kipping und Riexinger, denen ihr Profil wichtiger ist als eine auch nach Aussen offene Parteiarbeit, die auch Respekt für die Positionen der anderen hat.
Und auch an den Sozis, die, wohl aus Angst einige Wähler zu verschrecken, viel zu früh eine Koalition ausgeschlossen hatten.
Ok, dann kam Schulz, damit war das Thema für die Linken eh erledigt.

http://www.team-sahra.de/

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