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EU geht gegen IKEA-Steuersystem vor: "Ausgeklügelt wie Bauanleitungen"

 

Die EU-Kommission hat sich die Steuerstrategien der Möbelhauskette IKEA in den Niederlanden vorgenommen.

Man will die Steuervorteile des schwedischen Unternehmens prüfen, die zu einer Steuervermeidung in Milliardenhöhe führten. IKEA selbst teilte mit, man habe sich stets regelkonform verhalten und an die Gesetze gehalten.

"Ikeas System zur Steuervermeidung ist so ausgeklügelt wie die Bauanleitungen für seine Möbel", so Sven Giegold, der Grünen-Finanzexperte im Europaparlament: "Der Möbelkonzern bedient sich an Steuerschlupflöchern in Europa wie in einem Baukasten."


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: EU, IKEA, Steuersystem
Quelle: welt.de

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11 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2017 11:44 Uhr von Walder67
 
+18 | -0
 
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Soll das jetzt implizieren, dass diverse Politiker diese Steuergesetze nicht mit Absicht genau für solche Firmen mit Löchern gespickt haben?
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19.12.2017 11:48 Uhr von 24slash7
 
+20 | -1
 
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"... der Grünen-Finanzexperte im Europaparlament"

Muahahahah

Wie kann es denn zu solchen Steuerschlupflöchern kommen derer sich IKEA jetzt bedient?
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19.12.2017 12:08 Uhr von ljjogi
 
+5 | -2
 
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Wird Zeit endlich mal die Schlupflöcher zu stopfen....
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19.12.2017 12:37 Uhr von Fanille
 
+2 | -1
 
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Na beim iPhone und Androiden spielt man da schnell ein neues Update ein um noch die kleinsten Lücken zu schließen.
Warum geht das beim Finanzanus nicht?
Anstatt die Schlüflöcher zu schließen, werden die wahrscheinlich bewusst für persönliche Zwecke offen gelassen. Bis jemand anderes diese ebenfalls nützt? Wenigstens ist jetzt jemand anderes der Bösewicht.
Genau so und nicht anders läuft es.
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19.12.2017 13:27 Uhr von tutnix
 
+1 | -1
 
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@24slash7

man muss von den grünen nichts halten, aber für die derzeit geltende steuergesetzgebung können gerade die grünen wenig dafür. wenn du schuldige suchen willst, musst du schon in den konservativen/liberalen/sozialdemokratischen sumpf wühlen.
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19.12.2017 17:54 Uhr von Steven_der_Weise
 
+5 | -0
 
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Haben die jetzt zuwenig Schmiergelder gezahlt? Und alle Ausländischen Firmen ziehen natürlich die Gewinne unter Ausnutzung aller Schlupflöcher ab.
Und das ist nicht erst seit gestern so.
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19.12.2017 19:04 Uhr von oldtime
 
+1 | -1
 
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Wenn es Schlupflöcher gibt und Ikea diese nutzt, dann ist das zwar irgendwie unschön aber doch legal. Sie haben zumindest laut dieser News nur vorhandene Gesetzeslücken benutzt, keine Gesetze gebrochen.

Wundert es jemanden das die nicht gerne Steuern zahlen? Und wenn das legal ist, will die EU Ikea betrafen weil die sich an die Gesetze halten?
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19.12.2017 19:25 Uhr von Fishkopp
 
+1 | -0
 
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Sehr merkwürden, was zieht den Amazon schon seit Jahren über Luxenburg ab ? Hat dafür Amazon jemals so wirklich auf die Finger geklopft bekommen ? Ich glaube eher weniger und der Typ führt mittlerweile die Liste der reichsten an. Aber die Politik von heute bestimmt schon das Klientel der Aristokraten von morgen.

Manchmal wenn unsere Führungsspitze Gesetze erlässt die diese Mistmaden legal brechen dürfen komme ich mir vor wie die dritte Klasse auf der Titanic. Da schauffeln Leute Millionen nur weil sie wissen wie man das System gekonnt ausnutzt ? Schöne neue Welt.
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19.12.2017 19:28 Uhr von alter.mann
 
+2 | -0
 
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es gab im staatsfernsehen mal einen bericht darüber, wie grosse deutsche unternehmen die steuereinsparung ganz legal handhaben. gezeigt wurde das am beispiel VW. da staunste bauklötzer - mit tochter- und enkelunternehmen worldwide werden gewinne, investitionen und verluste solange hin- und hergerechnet bzw geschoben bis die steuerlast in D einigermassen passt....

vll treibt sich die doku ja noch im netz rum, keine ahnung.
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20.12.2017 01:45 Uhr von LangUndDick
 
+1 | -1
 
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We love IKEA, seit Jahrzehnten.
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20.12.2017 16:15 Uhr von Dr_Simi
 
+1 | -0
 
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"Ikeas System zur Steuervermeidung ist so ausgeklügelt wie die Bauanleitungen für seine Möbel", so Sven Giegold

Wenn er darauf anspielt, dass viele der Anleitungen stellenweise schwer zu durchschauen sind, passt der Vergleich.

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