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Schweden plant umstrittenes Einverständnisgesetz beim Thema Sex

 

Die schwedische Regierung will die Gesetze für Sexualstraftaten radikal verschärfen und hat dazu auch ein umstrittenes Vorhaben vorgestellt.

Demnach droht jedem eine Anklage wegen Vergewaltigung, der sich vor dem Sex keine ausdrückliche Erlaubnis dafür einhole - diese könne auch schriftlich erfolgen. Das Gesetz soll am 1. Juli 2018 in Kraft treten und ist das erste seiner Art weltweit.

"Die Botschaft ist einfach. Du musst dich bei der Person, mit der du Sex haben willst, erkundigen, ob sie es will. Wenn du dir unsicher bist, musst du es lassen. Sex muss freiwillig sein", so der sozialdemokratische Ministerpräsident Stefan Löfven.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Politik
Schlagworte: Sex, Schweden, Thema
Quelle: welt.de

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27 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2017 11:30 Uhr von Walder67
 
+8 | -5
 
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Wem wollen wir jetzt eher unseren Dank ausdrücken - den übereifrigen Aktivisten und Politkern oder den Bereicherern?

Auf jeden Fall ist das einfach nur traurig, hirnrissig und absolut der falsche Weg. Soll das etwa dazu führen, dass ein Vergewaltiger sich vorher eine schriftliche Erlaubnis einholt?

Wenn das Strafmass nicht erhöht wird und die Anwendung dessen nicht veranlasst, dann ist das hier nur falscher Populismus.
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19.12.2017 11:36 Uhr von 24slash7
 
+22 | -2
 
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Wie romantisch ...

Wie viele Jahre muss ich dann die schriftliche Einverständniserlärung aufbewahren?

[ nachträglich editiert von 24slash7 ]
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19.12.2017 11:36 Uhr von Komikerr
 
+10 | -1
 
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Wenn ich nicht will oder unsicher bin, sag ich Nein.
Wenn mein Nein nicht akzeptiert wird, ist das bereits ein Straftatbestand.

Soll man nun vorm Vögeln einen seitenlangen Vertag unterzeichnen oder wie stellt sich der Kerl das vor?
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19.12.2017 11:41 Uhr von Gyaku_zuki
 
+10 | -1
 
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War es Shelton Cooper, der auf die Idee kam?
Damit ist das knistern weg, gibt nix erotischeres, als ne Frau zu fragen ob man bumsen will.
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19.12.2017 12:31 Uhr von Xaardas
 
+10 | -2
 
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Und bringen wird das genau was?
Beispiel:

Frau/ Mann: Ich hatte am 12. 14. und 16. des Monats x koitus mit dem/ der Angeklagten. EInvernehmlich. Aber am 15. hat er/ sie mich vergewaltigt, denn da hatten wir auch Verkehr aber keine schriftliche Erlaubnis des anderen, Herr/ Frau/ Genderneutral Richter (Der Genderirrsinn ist ja in Schweden auch im Moment der heißeste Scheiß).

Richter: Hatten SIe Sex mit besagter Person?
Er/ Sie: Nein
Richter: Aber Sie haben keine Beweise dafür und unsere Mediziner haben ermittelt, dass Sie Geschlechtsverkehr hatten. Nun können wir das zwar nicht eingrenzen aber sicher ist sicher! Schuldig! 12 Jahre Haft wegen Vergewaltigung.


Sry, wenn ich mich darüber in der Art lustig mache, aber das ist einfach nur falsch. Es wird echte Vergewaltiger nicht davon abhalten, jemanden zu Vergewaltigen und die falschen Anschuldigungen werden ins unermessliche steigen. Wer kommt auf diesen unsinn und vor allem warum?

Aus Schweden kommen in den letzten Jahren nur die "besten" Nachrichten.
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19.12.2017 12:54 Uhr von silent_1
 
+1 | -1
 
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Da gibts dann bestimmt bald die Fuck-Apply App.....
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19.12.2017 13:06 Uhr von OldWurzelsepp
 
+2 | -6
 
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Schwedens Bevölkerung ist leider eine der naivsten der Welt. Sie sind bekannt dafür, jeder Regierung und jedem Gesetz wie Schafe zu folgen. Es gibt keinen Widerspruch, es gibt keine Diskussionen, man macht es einfach. Wofür nachdenken und Kritik üben, wenn man auch sein Hirn abschalten kann? Ich hab lieber eine AfD oder eine FPÖ in einem Parlament, als ein so stupides Wahlvieh wie in Schweden. In Deutschland oder Österreich würden solche sinnlosen und unfassbar undurchdachten Gesetze so schnell untergehen, wie der Politiker der auf solche Ideen kommt.

[ nachträglich editiert von OldWurzelsepp ]
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19.12.2017 13:09 Uhr von Kelrycor
 
+5 | -2
 
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Sehr schön. Dann sind schwedischen Gerichte wohl bald nur noch damit beschäftigt vorliegende Einverständniserklärungen darauf zu prüfen, ob diese mit dem Messer an der Kehle unterzeichnet worden sind oder nicht.

Fehlt die Einverständniserklärung, wandern einfach beide in den Bau. Sicher ist sicher. Ist ja schließlich nicht klar wer von beiden denn keinen Sex haben wollte. Nur um auf jeden Fall politisch korrekt zu bleiben - Gleichberechtigung und so. Und mitgehangen, mitgefangen.

Aber praktisch stelle ich mir das in Zukunft schon vor. Ich suche dann nur noch nach den versteckten Einverständniserklärungen meines untreuen Partners um seine Seitensprünge schön dokumentiert vorzufinden. Mit solchen Beweisen gibts dann wenigstens keine Ausflüchte mehr.

...

So ein "Schwachfug". Diese realitätsfremde Idee der schwedischen Regierung ist bestimmt im Vollsuff entstanden. Anders ist es nicht zu erklären.
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19.12.2017 13:17 Uhr von sonikku
 
+1 | -3
 
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OldWurzelsepp
Jeder der dort versucht Kritik zu üben wird verfolgt und mundtot gemacht.
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19.12.2017 14:46 Uhr von 24slash7
 
+6 | -1
 
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Gyaku tsuky

"Damit ist das knistern weg, gibt nix erotischeres, als ne Frau zu fragen ob man bumsen will."

Falsch, damit fängt ein neues "Knistern" an...

Die Frage nach einem einvernehmlichen Geschlechtsverkehr wird nämlich stante pede als sexuelle Belästigung aufgefasst und entsprechend geahndet




[ nachträglich editiert von 24slash7 ]
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19.12.2017 14:48 Uhr von 24slash7
 
+4 | -2
 
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Die Schweden werden aussterben...
Es sei denn sie konvertieren zum Islam.
Dort darfst du wenigsten deine Ehefrau beackern wann immer du Lust hast, ohne schief angesehen zu werden.
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19.12.2017 16:39 Uhr von NordHorst
 
+1 | -1
 
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Die spinnen, die Schweden. Diese Schwachsinn ist nur damit zu erklären, dass dieser Stefan Löfven einfach zu lange keinen Sex hatte...
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19.12.2017 17:17 Uhr von funi31
 
+1 | -1
 
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Oha würde in den US&A auf der Besetzungscouch garnicht funzen
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19.12.2017 17:18 Uhr von Leichenvater
 
+1 | -1
 
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Geisteskrankheit greift um sich.

Da vergewaltige ich doch dann lieber ein Astloch,
da passiert mir dann nix.
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19.12.2017 18:05 Uhr von Tilt001
 
+1 | -3
 
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Das ist ein Schritt in die Richtung, das Annäherungs-Privileg sollte nur von Frauen ausgeübt werden.

Nur so kommt es auf lange Sicht auch zu stabilen Beziehungen die nicht nur auf der Scheidungsangst basieren. Typen die völlig ausrasten, wenn ihnen die verkaufte Braut wegläuft.

Hier noch was zum Thema:
http://www.ehrenmord.de/

ganz sicher auch in Schweden ein Thema!

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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19.12.2017 18:52 Uhr von NordHorst
 
+2 | -0
 
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Bisher hatte, wer sicher gegen wollte, Kondome dabei. Heute hat man ausserdem rechtssichere Antragsformulare in der Tasche oder ein Notar wartet vor der Tür...
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19.12.2017 19:17 Uhr von 99dimensions
 
+1 | -0
 
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Ist doch ne geile Idee :D Jetzt demütigen die Vergewaltiger die Opfer noch mit einer Nötigung zum unterschreiben einer Einverständniserklärung und sie selbst sind fein raus. Einwandfreies System Schweden.
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19.12.2017 19:22 Uhr von Fishkopp
 
+2 | -0
 
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Der neue Trend : Mit dem Messer am Hals muss man eine Unterschrift leisten und danach wird eingelocht.

Ich orakel mal das macht die Sachlage kaum besser. Die mündliche Aussage "ja ich will knattern" wird wohl unter 4 Augen kaum vor Gericht beweisbar sein. Vielleicht will man es sich ja nicht eingestehen, aber Vergewaltigungen gabs zwar schon immer, jedoch deren Anzahl ist seit 2015 sprunghaft angestiegen. Die Gedanken sind frei !
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19.12.2017 19:22 Uhr von svizzy
 
+1 | -0
 
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Natürlich ist es sexuelle belästigung, wenn die anfrage nicht erfolgreich ist.
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19.12.2017 19:48 Uhr von Tilt001
 
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Bisher war es so, dass die Frau das "Nein" glaubhaft belegen musste.

Jetzt muss bei einer Anklage wegen Vergewaltigung hingegen das "Ja" belegt werden.

Das ist ein eindeutiger Fortschritt für den Opferschutz, daran gibt es überhaupt nichts zu deuten.

Wer wirklich meint er muss für den Sex eine Unterschrift einholen, der sollte besser gleich ein weiten Bogen um die Dame machen. Ein derartiger Unsicherheitsfaktor schließt jede normale Beziehung doch sowieso schon vollkommen aus.
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19.12.2017 20:40 Uhr von Mauzen
 
+1 | -2
 
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Muss das schriftliche Dokument eigentlich notariell beglaubigt werden? Sonst kann ja jeder behaupten, der andere hätte das unterschrieben, aber wills nicht zugeben.
Und wie hat man es aufzubewahren, damit Fälschung ausgeschlossen wird?
Ansonsten kommt noch einer der beiden auf die Idee, das Dokument aus Rache zu vernichten, und dem anderen dann Vergewaltigung vorzuwerfen.

Der Quatsch macht nichts sicher oder einfach, und ist schlicht und einfach nicht umsetzbar. Das "Schriftstück" ist juristisch nichts wert, und glaubwürdige Zeugen wird sich da wohl auch kaum jemand für suchen. Am Ende steht also - genau so wie jetzt - Aussage gegen Aussage, und die Judikative tendiert auch ohne dieses Gesetz dazu, Männer eher wegen angeblicher Vergewaltigung zu verurteilen als Frauen. Warum will man die Diskiminierung jetzt auch noch verstärken?
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20.12.2017 06:08 Uhr von Tilt001
 
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Das es ein Schriftstück geben muss ist nur das Argument der Vergewaltiger!

Das Gesetz sieht kein Schriftstück vor, nur eine einfache Umkehr der Beweislast zugunsten der Opfer.

Das erspart den Frauen und Mädchen vor Gericht die bis heute gängige Verfahrensweise auch ständig belegen zu müssen, warum sie sich denn nicht eindeutiger gewehrt haben. Die psychologischen Faktoren zählen da in der Regel nicht.

Jetzt muss der Angeklagte eben belegen, das er sich für den Sex ein JA vorher eingeholt hat.

Was ist daran verkehrt?

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]
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20.12.2017 06:19 Uhr von Tilt001
 
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In der Regel reden sich die Täter heute mit guten Anwälten heraus, die es dann so darstellen, die Frau hätte sich auch nicht eindeutig gewehrt und missverständliche Signale ausgesendet.

Das viele Frauen zu keiner Form von Gewalt neigen selbst in der Not nicht, zählt da einfach nicht.
Die Frau wird demnach einfach nur als schuldig entlassen.

Jetzt muss der Täter hingegen dem Richter versichern das er sich ein eindeutiges JA eingeholt hat.

Das heißt er muss lügen und sein Anwalt paukt ihn wahrscheinlich immer noch raus.

Das ist aber trotzdem eine Verbesserung weil die Frau dann auch nicht mehr mit einem Schuldbewusstsein entlassen wird und dann auch viel eher in Revision geht als heutzutage!
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20.12.2017 06:20 Uhr von BadNews0991
 
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Dank eines eingewanderten Männerüberschusses von 15% und mehr ist es für eben jene 15 % der Männer in Schweden irrelevant, ihr bekommt soewieso keine mehr ab.
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21.12.2017 22:39 Uhr von HC-9
 
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Haha wie weit vorraus die Al Bundy Serie seiner Zeit vorraus war.

Peg:*`flüsterflüster`* in Al`s Ohr
Al:*empört* Peg,das was Du von mir willst ,ist im Staat Utah
illegal!
Peg:Sooo ein Quatsch.Wir sind doch verheiratet!
Al:*hebdenZeigefinger* Im gegenseitigem Einverständnis Peg!
Im _gegenseitigem_ Einverständnis!

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