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Bundesverfassungsgericht-Urteil: Numerus Clausus in Medizin teils verfassungswidrig

 

Das Bundesverfassungsgericht hat den Numerus Clausus auf ein Medizinstudium für teilweise verfassungswidrig erklärt, da es die Chancengleichheit verletze.

Bis zum 31. Dezember 2019 muss damit eine Neuregelung für die Zulassung zu diesem Studienfach verabschiedet werden. Grunsätzlich ist es zwar zulässig, einen Studienplatz nach Abiturnote, Wartesemester und Auswahl durch die Uni zu vergeben, doch die Auswahlverfahren der Unis müssten vereinheitlicht werden und die Wartesemester sollten reduziert werden.

Momentan gibt es für Medizin nahezu fünf Mal so viele Studienbewerber wie Plätze: Zwanzig Prozent der Plätze bekommen diejenigen mit den besten Abiturnoten, weitere zwanzig Prozent sind von der Wartezeit abhängig. 60 Prozent vergeben die Universitäten nach eigenen Auswahlkriterien.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Urteil, Medizin, Bundesverfassungsgericht, Numerus Clausus
Quelle: t-online.de
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2 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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19.12.2017 11:55 Uhr von 24slash7
 
+6 | -3
 
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Wo ist da der Verstoß gegen die Chancengleichheit?
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19.12.2017 19:28 Uhr von Fishkopp
 
+5 | -2
 
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Im Umkehrschluss bedeutet das : Unsere medizinische Versorgung wird noch besser // Ironie Off

Man ist zum Schluss gekommen das man einen übelsten Ärztemangel hat, um dem gerecht zu werden beschliesst man mal eben das auch Leute mit dementsprechend schlechteren Noten Arzt werden dürfen. Mir grauts schon davor von solchen behandelt zu werden ... man bedenke das so manche Kurpfuscher von heute schon mit Bestnoten abgeschlossen haben.

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