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USA: Geplante Steuersenkung für Konzerne könnte Deutschland schaden

In dieser Woche wollen die Republikaner in Senat und Repräsentantenhaus der USA, über die umfassendste Steuerreform, seit Ronald Reagan (1981 bis 1989) abstimmen. Sie wollen den Steuersatz für US-Amerikanische Unternehmen senken.

Europa könnte ein Milliarden schwerer Verlust entstehen, der massive Auswirkungen auf die Wirtschaft haben wird. Der US-Steuersatz soll auf 23,7 Prozent sinken, weniger als in Deutschland, wo der effektive Gesamtsteuersatz für Unternehmen 28,2 Prozent beträgt.

"Deutschland ist dabei der Verlierer", so zu lesen in einer neuen Studie des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW). Man geht von einem Gesamtsteuerschaden von mehr als 250 Milliarden Euro in der EU aus, da Europäische Unternehmen dann eher in den USA Investitionen tätigen werden.


WebReporter: Bycoiner
Rubrik:   Brennpunkte
Schlagworte: USA, Deutschland, Steuersenkung, schaden
Quelle: derstandard.at

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6 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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18.12.2017 19:52 Uhr von TheRoadrunner
 
+4 | -0
 
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Das würde definitiv Ländern mit höherem Steuersatz schaden. Allerdings ist meine Vermutung, dass weniger die Tätigkeit der Unternehmen verlagert wird als wo sie ihre Steuern zahlen.
Nun ist es ja auch so, dass die Flucht in Steueroasen ein gewisses Image-Problem darstellt. Insofern würde ich sogar vermuten, dass es die Steuersenkung in USA auch Steueroasen schadet, da der finanzielle Vorteil teilweise nicht mehr groß genug sein wird, um die Image-Nachteile aufzuwiegen.
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18.12.2017 20:06 Uhr von Bycoiner
 
+1 | -6
 
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>>dass weniger die Tätigkeit der Unternehmen verlagert wird<<

Ob Du Recht hast oder nicht - zeigt uns bald ....SN mit seinen News!
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18.12.2017 20:20 Uhr von meisenfdazu
 
+3 | -1
 
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" weniger als in Deutschland, wo der effektive Gesamtsteuersatz für Unternehmen 28,2 Prozent beträgt. "

Aber nur auf dem Papier.

In Deutschland haben fast alle Unternehmen Sonderkonditionen ausgehandelt.
Das machen große Finanzdienstleister für die Unternehmen.Die gleichen Finanzdienstleister beraten die Bundesregierung beim erstellen der Steuergesetze.
Und anschließend die Firmen beim legalen umgehen dieser Gesetze.Schon ist der Weg in die Steueroase frei.

[ nachträglich editiert von meisenfdazu ]
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18.12.2017 20:22 Uhr von Fishkopp
 
+4 | -0
 
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Nunja, senkt man Unternehmenssteuer und zwar im erforderlichem Rahmen bietet man den größeren Unternehmen die Möglichkeit nicht in Billiglohnländer abzuhauen. Was aber eine schwer zu bewältigende Aufgabe ist in China und anderswo geht man für eine Tasse voll Reis arbeiten (wenn auch überspitzt gemalt). Dieser Schritt ist aber typisch für einen Republikaner und vor allem für Trump. Firmen und deren Vorständen die vor Geld sowieso nichts mehr mitbekommen zu noch mehr Reichtum verhelfen. Solange dieser Kapitalsmus auf diesem Planeten weiter das Ruder in der Hand hat, würde ich als Ausserirdischer hier auch nicht landen bzw. mich melden. Der Mensch getrieben von Gier dem Geld gegenüber und dem Hass andersdenkender, dazwischen gibts einfach nichts mehr.
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18.12.2017 20:51 Uhr von Bycoiner
 
+1 | -4
 
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Hier gibt/gab es doch auch einen User - der seine Firma nach China verlagert hatte?

Vielleicht kann er ja was zu dem Thema beitragen?
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18.12.2017 21:35 Uhr von Tilt001
 
+2 | -0
 
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Das ist dass grundsätzliche Problem aller Exportunternehmen, man kann im globalen Monopoly nur überleben, wenn man sich aller Kosten im Staat entledigt. Korrupte Politiker die dafür jeden Nebenjob annehmen, gibt es leider auch wie Sand am Meer.

Deswegen sollte man auch niemals Parteien wählen die die Wirtschaft nur über den Export definieren!

Das Leistungsbilanzdefizit ausgleichen ist für Deutschland viel wichtiger, dafür muss man die Zuhälter unserer Leiharbeitermassen tatsächlich aber loswerden und nicht etwa erneut fit für den Weltmarkt machen!

Der Preis dafür ist einfach zu hoch, wie man ja schon an de aktuellen Rentenentwicklung sehen kann:

shortnews.de/feedback.cfm?fanz=1&
fbid=8097190&rubrik=ShortNews&
start=1&feedback_archive=0

[ nachträglich editiert von Tilt001 ]

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