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Regensburg: Vermieter sucht nur nach Mietern "deutscher Abstammung"

 

In Regensburg sorgt derzeit ein Wohnungseigentümer mit einer diskriminierender Anzeige für Empörung: Nur "Bürger deutscher Abstammung" sollen sich für die angebotene Wohnung bewerben, so steht es unter dem Punkt "Mietereigenschaften".

Das vermittelnde Immobilienunternehmen verteidigte auf Nachrage die Vorgabe des Vermieters. "(…) Sie (sollten) mal erleben, wie Wohnungen von anderen Kulturen und Traditionen gesetzlos ohne Wenn und Aber verlassen werden". Dennoch wurde die strittige Passage inzwischen entfernt.

Geblieben sind jedoch andere fragwürdige Kriterien, wie keine Mieter mit Wohnberechtigungsschein und auch "kein Harz (sic!) IV".


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Regensburg, Vermieter, Abstammung
Quelle: taz.de

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29 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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13.12.2017 17:41 Uhr von stahlbesen
 
+78 | -11
 
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Meine Wohnung, meine Regeln!

So einfach kann das sein.

Aufgrund der bescheuerten pro Mieter Rechtsprechung bleibt einem Vermieter garnichts anderes übrig, als sich und sein Eigentum zu schützen.

Wer einmal an Mietnomaden oder ähnlich vermietet hat, und sich danach bis zur Räumungsklage
(und noch danach) geärgert hat, ist in der Regel geheilt!

Ich würde lieber leer stehen lassen, als an gewisse Leute zu vermieten. Wer damit nicht einverstanden ist, darf sich gerne selber Eigentum erarbeiten und abrocken....meine Buden jedenfalls nicht.

[ nachträglich editiert von stahlbesen ]
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13.12.2017 17:44 Uhr von brochterbeck
 
+67 | -11
 
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Schon klar , furchtbar Diskriminierend blablabla. Aber gleiche Anzeige "Nur an Flüchtlinge" und der Jubel wäre gewiss , Strassen unbenannt und Bun desverdienstkreuz.
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13.12.2017 17:47 Uhr von Dilaudid
 
+47 | -5
 
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Er wird wohl aufgrund seiner gemachten Erfahrungen zu diesem Schluss gekommen sein.
Letzten Endes ist das auch ein Bewerbungs-/ Ausschlussverfahren, wie bei einem Jobangebot.

Bei Tierhaltern oder Rauchern welche ebenfalls ausgeschlossen werden habe ich noch keinen solchen Aufschrei erlebt.

[ nachträglich editiert von Dilaudid ]
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13.12.2017 17:50 Uhr von dillschwaiger
 
+45 | -6
 
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Noch ist es sein gutes Recht.Und wenn er schon mal richtig tief in die Sch... gegriffen hat,ist es auch verständlich.
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13.12.2017 17:57 Uhr von bingobanga
 
+47 | -4
 
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Das ist schon eine Frechheit dass er bzw. das Unternehmen diese Passage entfernen musste. Für jeden Scheiss muss man sich hier in Deutschland rechtfertigen, aber wenn er Aufgrund solche Mieter auf Kosten sitzen bleibt dann kommen nicht die Schreier und begleichen die Rechnung.
Sein Recht, er kann vermieten an wem er will!
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13.12.2017 18:02 Uhr von bigX67
 
+9 | -43
 
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13.12.2017 18:27 Uhr von walker007
 
+24 | -2
 
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Und was bringt das Entfernen der Passage?

Spätestens wenn die Interessenten zur Wohnungsbesichtigung vorbeikommen und ihm klar wird, daß diese nichtdeutscher Herkunft sind, sagt der Vermieter eben: "Nö"
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13.12.2017 19:00 Uhr von Salomon111
 
+26 | -2
 
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@bigx67
Keine Kinder ist völlig normal in Deutschland. Frag mal welche mit mehreren Kindern wie erfolgreich die Wohnungen finden.
Mit Hund wäre ok, aber Kinder sind unerwünscht.

Und wenn du ne Wohnung zu vermieten hättest würdest du ganz sicher auch nicht an afrikanische Drogendealer vermieten. Mach mal ne Tour durch Marxloh. Da kannst du sehen was man aus Wohnungen machen kann.
Sicher alles gute Menschen die Vermieter da, weil die an jeden vermieten.
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13.12.2017 19:04 Uhr von CommanderRitchie
 
+33 | -2
 
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Hmmm...
Bei uns in der Zeitung stehen ab und an Stellenanzeigen in Sprachen, die man als deutscher nicht unbedingt verstehen muß (Türkisch, Polnisch, Rumänisch)...
Komisch... aber da scheint sich niemand dran zu stören.
Das wird so gedruckt !!
Die Anzeigenmitarbeiter und der rest der Bevölkerung finden das anscheinend normal... Da schreit keiner was von Diskriminierung...

[ nachträglich editiert von CommanderRitchie ]
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13.12.2017 19:08 Uhr von stahlbesen
 
+27 | -4
 
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„demnächst steht dann da:
* keine kinder
* keine behinderten
* nur blondinnen, die sonderservice liefern
* ...“

Was genau kapierst Du nicht an:

Meine Wohnung, meine Regeln?

Natürlich kann auch bei der sorgfältigsten Auslese
ein faules Ei dabei sein, sowas ist dann halt Pech,bzw. Risiko. Wenn man halt bestimmte „Risikogruppen“ im Vorfeld aussortiert, minimiert man den nachfolgenden Ärger.
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13.12.2017 19:13 Uhr von CommanderRitchie
 
+21 | -2
 
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Leute, Leute... ich sehe es schon kommen...
Eines Tages müßen leerstehende bzw. zu vermietende Wohnungen bei der Kommune gemeldet werden. Die Mitarbeiter der Kommune teilen dann die Mieter zu (von wegen Gleichbehandlung und Vermeidung von Diskriminierung).
Wer dann mehr als drei Mieter ablehnt, wird mit Strafzahlungen gemaßregelt.
Wäre doch gelacht, wenn man die Bürger / Vermieter nicht zu Multikulturellen Gutmenschen erziehen könnte...

Keine Panik jetzt... alles nur Sience Fiktion.
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13.12.2017 19:32 Uhr von El Damiano
 
+16 | -2
 
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Wo ist das Problem?
Dies ist ein freies Land! (noch)
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13.12.2017 19:48 Uhr von Gimpel1952
 
+16 | -3
 
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In diesem tollen RECHTSSTAAT wird das Recht des deutschen Bürgers so stark beschnitten, da fällt einem nichts mehr ein. Einfache Rechte wie Mieterauswahl oder andere Gästeauswahl werden mit Sanktionen oder Androhung von Strafen belegt.Wo ist denn mein berühmter Kotzeimer schon wieder !!!!!
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13.12.2017 19:58 Uhr von Spamdownloader
 
+20 | -3
 
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Finde ich gut .. Macht meine Vermieterin auch jetzt so ..
Seit dem ist hier Ruhe und kein Hauptbahnhofgedrängel mehr und klingeln irgendwo nur damit irgendwer den Türsummer betätigt Nachts um 2 Uhr weil die Verwandschaft zum Plausch vorbeikommt und die nicht mal wissen WO die klingeln sollen und die sich benehnen und Krach dabei machen als wären sie Daheim in Muselmanien.
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13.12.2017 20:05 Uhr von bigpapa
 
+17 | -3
 
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Naja.

Eigentlich ist der Vermieter ein ehrlicher Mensch der den Wohnungssuchenden Kosten + Mühen erspart. Und das ist KEINE Ironie, sondern Realität.

Meine Wohnung - Meine Regeln gilt nämlich in DE.

Das Problem ist, das man diese Regeln nicht aufschreiben darf. UND DAS FINDE ICH SCHLIMM.

Wie sieht die Realität den wirklich aus.

1.) Wohnungsuchender liest Anzeige und meldet sich.

Sollte er am Telefon das Gespräch überleben, dank guter deutscher Aussprache siehe Punkt 2, ansonsten kommt folgender Satz : "Tut uns leid, aber die Wohnung ist schon vergeben".

2.) Er kommt zur Besichtigung.

3.) Die "Besichtigung" des möglichen Mieter durch den Vermieter. (Zitat: "Kleider machen Leute")

4.) Das "Verhör". Im gemütlichen Smalltalk wird dann gefragt wo man den arbeitet, ob mach mit der Frau einzieht, Kinder hat und so weiter.

5.) Die Verabschiedung mit folgenden Worten. "Ich habe noch andere Bewerber für die Wohnung, aber ich denke es sieht sehr gut aus" und dabei mit folgenden Gedanken "Bevor ich an dieser Hartz-4-Penner mit seine ganzen Blagen vermiete, bleibt die Wohnung leer."

DAS IST REALITÄT ohne Ironie.

Nur hat der Wohnungssuchende viel Zeit und Geld aufgewendet. Auch eine Busfahrkarte zur möglichen Wohnung gibt es nicht kostenlos.

Gruß

BIGPAPA
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13.12.2017 20:07 Uhr von dashandwerk
 
+7 | -1
 
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@commanderritschi

Nein das ist kein SiFi.

Bei geförderten Wohnungen ganz normal.
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13.12.2017 20:16 Uhr von shadow#
 
+0 | -20
 
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13.12.2017 21:21 Uhr von capricorn5x
 
+3 | -5
 
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rect hat er
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13.12.2017 21:37 Uhr von Pavlov
 
+3 | -19
 
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13.12.2017 22:41 Uhr von TheRoadrunner
 
+8 | -3
 
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Wenn ich eine Wohnung zu vermieten hätte, wäre mir wichtig, dass ein Mieter fließend Bayrisch, Hochdeutsch oder Englisch spricht - das sind die Sprachen, die ich selbst kann. Ich würde mich mit einem Mieter ja auch ohne Übersetzer unterhalten wollen. Ebenso würde ich darauf Wert legen, dass ein Mieter ein vernünftiges Gehalt hat, damit er sich die Wohnung auch leisten kann.

Die Herkunft ist mir aber recht egal. Ich habe nicht-deutschstämmige Kollegen, die gut Deutsch sprechen und Grammatik teils besser drauf haben als ich (ich bin Bayer ;) ), genauso lang wie ich oder noch länger in der Firma arbeiten, ähnlich gut bezahlt werden, und teilweise ordentlicher sind als ich. Warum sollte man an diese Leute nicht vermieten wollen?
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14.12.2017 00:33 Uhr von Imogmi
 
+0 | -1
 
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ist schon lustig, ihr macht einen großen Aufschrei wegen wenig bzw. nichts.
Die Anzeige wurde geändert, aber das wird am Verhalten bzw. Aussuchsystem des Vermieters nichts ändern.
Heutzutage wollen so gut wie alle eine Bonitätsauskunft und wenn du zu wenig Punkte in deinem Schufascore hast hat sich eh alles erledigt; auch eine Art der Diskriminierung aber vom Staat auch so gewollt.
Unterm Strich sucht sich der Vermieter die für sich passenden Vermieter raus, was aber auch nicht heißt das dann Hausfrieden herrscht, es gibt auch Vermieter die wollen dann ewige Dankbarkeit vom Mieter, aber wofür zahlt man dann sehr hohe Mieten ( dafür soll man sich noch bedanken, einmal okay, aber es gibt Vermieter die wollen das immer hören und das man denen in den Allerwer... kriecht ).

Ich sags mal so, bei uns entscheidet der persönliche Eindruck und ob sich der Mieter die Wohnung wirklich leisten kann ( auch wenn die Miete vom Amt kommt, die ist übrigens sehr pünktlich auf dem Konto ) , sicher der erste Blick kann täuschen, es gibt genügend Blender und Nieten in Jeans und im Anzug, aber bis jetzt ganz gut gefahren damit. Notfalls gibt es noch ein zweites persönliches Gespräch damit dort alles geklärt werden kann, wenn einer eine negative Bonität hat muss er kein schlechter Mensch sein.

[ nachträglich editiert von Imogmi ]
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14.12.2017 02:52 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+4 | -1
 
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Ich empfinde es gegenüber all jenen, die sich nun unnötigerweise bewerben, unfair, weil sie haben keine Chance die Wohnung zu erhalten, und weil irgend welche Dünbarken meinen, daß die Wahrheit mal wieder Verschleiert werden muß, machen sie Geldausgaben für eine Besichtigung oder Telefonate etc. die von Vornherein völlig überflüssig sind.
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14.12.2017 07:44 Uhr von stahlbesen
 
+7 | -0
 
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@Pavlov,

„Der Vermieter kann persönlich entscheiden, aber rassistische Anzeigen sind gesetzeswidrig. Und die Anzeige macht es den Klägern auch relativ einfach“

Ich bin auch eher für die subtile Methode....da ja Ehrlichkeit nicht so gern gesehen wird. Dann halt über Schufascore und Lohnsbrechnung...

„Und nur mal so: Die Ethnie hat wohl nichts mit Mietnomaden zu tun“

Das ist tatsächlich so, habe ich aber auch nicht behauptet. Trotzdem würde ich niemals an Menschen vermieten, die ich aufgrund ihrer Herkunft nicht mag.

„Das hängt letztlich von der Person selbst ab, aber ich weiß, ist für euch wohl zu viel Raketenwissenschaft“

Genau...aber dafür haben wir ja Dich als Erklärbär.
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14.12.2017 07:45 Uhr von call_me_driver
 
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wenn ich mein eigentum an jmd abgebe, darf ich doch auch bestimmen wers bekommt. und wenn ich mit gewissen leute schlechte erfahrungen hab - dann lehn ich die halt ab.

aber naaaaain.... darf man ja nicht schreiben. is ja gleich rassistisch....
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14.12.2017 10:06 Uhr von Tomo85
 
+4 | -2
 
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Jeder verantwortungsbewusste Vermieter, der auch anderen Mietern z.B. im selben Objekt gerecht werden will, wird so vorgehen und seine Mieter entsprechend dieser Kriterien aussuchen.

Sowas in die Anzeige zu hauen ist weder klug noch besonders zielführend.

Das "vermittelnde Unternehmen" wird hier versucht haben Zeit zu sparen, müsste es sonst, in dem Wissen es für die Katz zu tun, auch dem unerwünschten Clientel die Immobilie vorstellen.

Vermieter sollten daher darauf achten wie "vermittelnde Unternehmen" das Angebot kommunizieren.

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