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Virtueller Politiker in Neuseeland soll 2020 fit sein, sich zur Wahl zu stellen

Er will jeden Bürger vertreten, Andersdenkende inklusive. Er entscheidet unvoreingenommen, "absolut objektiv" auf der Basis von Fakten und Meinungen, wird nie lügen oder wissentlich Falschinformationen streuen. So steht es auf seiner Website.

Bei seiner 24-Stunden-Bürgersprechstunde über den Facebook Messenger formt er sein Bild von dem, was den Menschen am Herzen liegt. Ständig bildet er sich fort, vergisst nichts. In Sachen Immobilienmarkt, Bildung, Klimawandel, Wahlsystem ist er bereits auskunftsfähig.

"Er", Sam, der Politiker-Roboter, verdankt seine Existenz dem Erfindergeist des Unternehmers Nick Gerritsen. Einem Einzug ins Parlament scheint Sam nicht völlig abgeneigt, konkret wird Gerritsen gegenüber den Medien aber nicht. Aktuell kann Sam allerdings erst mit 145 Facebook-Followern aufwarten.


WebReporter: Prof_Ernst
Rubrik:   High Tech
Schlagworte: Politiker, Wahl, Neuseeland
Quelle: tagesspiegel.de

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3 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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07.12.2017 17:08 Uhr von derlausitzer
 
+4 | -0
 
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Wie ist die Gesinnung derjenigen, welche ihn mit Daten füttern oder entscheiden, was an Daten rausgefiltert wird?

[ nachträglich editiert von derlausitzer ]
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08.12.2017 11:37 Uhr von alexa_11
 
+2 | -0
 
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aus der Quelle: "Der Roboter behauptet zudem, er wäre absolut objektiv: „Ich treffe Entscheidungen auf der Grundlage von Fakten und Meinungen, aber ich werde nie wissentlich eine Lüge erzählen oder Informationen falsch darstellen.“"

Wie kann man absolut objektive Entscheidungen auf Basis von Meinungen treffen?
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08.12.2017 18:15 Uhr von Prof_Ernst
 
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Kann es überhaupt "absolut objektive" politische Entscheidungen geben?

Ich finde das Projekt auf einer Metaebene interessant, etwa wenn man später sehen wird, was für politische "Entscheidungen" mittels KI erzeugt werden können.

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