04.12.17 14:02 Uhr
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Deutsche Akademikerinnen bekommen weniger Kinder - Wegen Politik und Unternehmen

Forscher haben nun herausgefunden, dass wenn eine Frau in Deutschland studiert, sich die Wahrscheinlichkeit des Kinderkriegens um 25 Prozent reduziert. Es liegt nicht daran, dass Akademikerinnen keine Kinder wollen, sondern daran, dass sie von der Politik, Unternehmen und Männern demotiviert werden.

So müssen arbeitende Mütter in keinem anderen Land so hohe Steuern zahlen wie hierzulande. Außerdem erzeugt die Regierung durch z.B. das Ehegattensplitting den Effekt, dass Frauen zu Hause bleiben müssen. Zudem ist es schwerer für Frauen, eine Familie mit dem Beruf zu vereinbaren.

Daran sind hauptsächlich die Väter Schuld. 90 Prozent der Männer bestehen darauf, in Vollzeit zu arbeiten. Mütter arbeiten dagegen oft Teilzeit und riskieren damit, den beruflichen Anschluss zu verlieren und weniger Rente zu erhalten. Viele Firmen verweigern den Müttern eine Rückkehr in Vollzeit.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Freizeit
Schlagworte: Politik, Deutsche, Unternehmen
Quelle: sueddeutsche.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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04.12.2017 14:02 Uhr von WalterWhite
 
+5 | -9
 
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"Eltern dabei zu unterstützen, Beruf und Familie zu vereinbaren, hilft nicht nur ihnen, sondern auch der Gesellschaft insgesamt. Das Renten- und Gesundheitssystem einer alternden Bevölkerung ist geradezu verzweifelt auf Nachwuchs angewiesen.
Es würde unbestreitbar sehr helfen, wenn mehr Männer und Frauen Kinder haben und einen Beruf, in dem sie reichlich Steuern und Sozialabgaben zahlen - also mehr als einen Nebenjob."
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04.12.2017 14:29 Uhr von erdengott
 
+20 | -3
 
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"Außerdem erzeugt die Regierung durch z.B. das Ehegattensplitting den Effekt, dass Frauen zu Hause bleiben müssen" Das ist schlicht falsch. Es hilft eher dass Eheleute mehr Freiheit haben selbst zu entscheiden wie sie ihr Leben organisieren.
"90 Prozent der Männer bestehen darauf, in Vollzeit zu arbeiten." Nö, 90% der Väter arbeitet Vollzeit, darauf bestehen tun sie nicht. Gäbe es reichlich 3/4-Stellen wüden viele Väter denen die Bude einrennen - weswegen es diese Stellen wohl auch nicht gibt...
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04.12.2017 15:41 Uhr von Walder67
 
+17 | -0
 
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"Daran sind hauptsächlich die Väter Schuld."

Na dann haben wir den Täter doch schon gefunden, jagt ihn!
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04.12.2017 15:42 Uhr von Big-E305
 
+14 | -2
 
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jaaa genau...männer demotivieren frauen...immer diese scheisse, eine frau kann doch heutzutage alles erreichen was sie will nun eben nicht alles aufeinmal wie es so von denen gewollt wird. Ein mann würde auch nicht arbeit/haushalt/kinder alleine schaffen, warum also die frau? und wenn sie es nicht kann bzw. nicht will, warum sind dann die männer schuld oder unternehmen?

ich nehme meine schwester und mutter als beispiel, die stärksten frauen der welt in meinen augen. beide studiert, kinder, vollzeitarbeit, danach haushalt. kein meckern einfach machen damit es sich gut leben lässt. ich kann euch sagen jaaa die leben gut, es ist schwer und stressig aber das haben die sich so ausgesucht und die machen es einfach....MACHER!!!

irgendwie suchen sich frauen immer einen der schuld an ihrer lebenssituation ist. Heutzutage bevormunden frauen andere frauen, sagen denen wie man auszusehen hat, oder sich wohlzufühlen egal wie man ist. Man muss karriere machen und gleichzeitig soll man ja auch hausfrau und mutter sein.

Und wisst ihr warum das so ist, weil mans mit den frauen eben machen kann...sonst würde man es nicht machen. Erzähle frauen wie scheisse sie aussehen und sie springen auf und gehen unmengen shoppen und zur kosmetikerin obwohl die den unfall im gesicht nicht wieder gradebiegen kann.

Sucht euch was aus frauen, entweder 70% job und kinder oder karriere und keine kinder, beides gleichzeitig geht sehr schwer, ist machbar aber von den meisten auch nicht gewollt, da ist man doch zu bequem für...und wenn man dann mit 40 immernoch keine kinder hat, kann man alles auf den mann schieben dieser alte macho.
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04.12.2017 17:04 Uhr von Rechtschreiber
 
+19 | -0
 
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Jo, stimmt. Man kann mit einem Vollzeitgehalt des Mannes keine Familie mehr ernähren.

Und wenn die Frau auch arbeiten muss, damit die Existenz überhaupt halbwegs annehmbar ausfällt, gehen Kinder halt nicht.

So ist das durch die Politik gewollt, nachdem man nichts anderes mehr macht, als Konzernen den Arsch zu Pudern.
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04.12.2017 17:56 Uhr von BadNews0991
 
+7 | -1
 
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Ich finds ja schon irgendwo faszinierend, dass Feministinnen das gleiche Geld für gleiche Arbeit fordern (Was mir richtig erscheint) aber zeitgleich wollen viele Frauen nur einen Mann als Partner, der mehr verdient als Sie.
Ja was denn nun ?
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04.12.2017 18:05 Uhr von Leichenvater
 
+5 | -4
 
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Die sollen Tacheles und nicht um den heißen Brei.
Meistens sind die Frauen einfach nur auf Ihre Figur das Aussehen bedacht.
Und wenn sie ein Kind haben ist das meist ja eh nur Statut Objekt womit man prallen kann.

alles andere gerede ist eh kalter Kaffee.

Es sind ja eh nur die untere Mittelschicht die für Nachwuchs sorgt.
Aber die haben ja die echten Probleme Teilzeit, Vollzeit oder ähnliches.
Und das schlimmste ist ja die Wohnungen und deren gesamt kosten.
Aber dafür können wir ja jede Menge Neubürger zu uns holen und das Geld in den Rachen werfen anstatt unsere Familien zu unterstützen als zu torpedieren.
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04.12.2017 22:27 Uhr von SirOliver
 
+7 | -0
 
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Meine Güte, der Artikel liest sich wie eine Sozialkundehausaufgabe eines Fünftklässlers! Pauschalunterstellungen und Schuldzuweisungen ohne jegliche Begründung.

Wann begreift man hierzulande endlich, dass weder Mann noch Frau eierlegende Wollmilchsäue sein können?

Im Beruf erfolgreich Karriere zu machen kostet reichlich Energie, Anstrengung und Zeit und fordert zudem Flexibilität.

Erfolgreich eine Familie zu managen kostet reichlich Energie, Anstrengung und Zeit und fordert zudem Flexibilität.

Der aufmerksame Leser erkennt hier Parallelen...!

Das Problem ist, dass der Tag nur 24 Stunden hat und der Akku bei Mann oder Frau auch irgendwann leer ist.

Kurzum, es mag wenige Menschen geben, die soviel Energie haben, beides erfolgreich unter einen Hut zu bekommen, das Gros der Bevölkerung jedoch sicherlich nicht.

Dies werden auch weder Gleichberechtigungsdebatten noch Schuldzuweisungen ändern...!
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05.12.2017 00:31 Uhr von wrazer
 
+4 | -0
 
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"So müssen arbeitende Mütter in keinem anderen Land so hohe Steuern zahlen wie hierzulande."
Ist das bei arbeitenden Vätern anders? Ich dachte die Steuerlast ist in Deutschland generell höher als in anderen Ländern. Wüsste nicht, dass in Deutschland Geschlechter zwangsweise unterschiedlich besteuert werden.

"Daran sind hauptsächlich die Väter Schuld. 90 Prozent der Männer bestehen darauf, in Vollzeit zu arbeiten."
Man sollte sich doch vor einem Kind abstimmen wie es in der Zukunft weiter geht. Wenn der Mann auf sowas besteht ister er vielleicht nicht der richtige. Dann sollte sich die Frau evtl. nach einem Mann suchen der kompromissbereit oder zumindest Verständnisvoller ist, bevor man Kinder in die Welt setzt und unglücklich ist.

Insgesamt besteht das Problem natürlich, dass der höhere Mittelstand weniger Kinder plant. Ich glaube aber die zugrundeliegenden Probleme treffen beide Partner und nicht nur die Frau.

[ nachträglich editiert von wrazer ]
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05.12.2017 02:00 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
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es ist schon interessant, wie man hier so ganz langsam das Programm der AfD integriert und dann als eigenes wirken lassen will. Die AfD hatte doch eine Forderung, die genau jenen Mißstand angehen wollte.

Die Populisten haben der AfD dann vorgeworfen, daß sie die Frau in eine Gebährmaschine wandeln wollten. Mir paßt der Vorwurf schon deshalb nicht, weil eine der Befürworterinnen (Frauke Petry) selbst genügend Kinder hat um das ganz genau zu wissen und die Fehler hier zu kennen.

Für mich sind jene Populisten sogar am Rechtsruck der AfD schuld, weil ihr Populistischen Behauptungen und Faschistischen Methoden haben bewirken können, daß weit mehr Rechte auf die AfD zu gegangen sind. Mit ein Grund warum ein Idealist wie Frau Petry die Partei verlassen hat.

Und ganz nebenbei ich bin nicht in der AfD, denn man kann selbst durchaus eine Partei wählen, die sehr Sinnvolle Ziele hat. Die Partei, die ich erwählt habe stellt sich nicht gegen den Euro, was in meinen Augen ein wichtiger Unterschied ist.

Und ich rate allen sich lieber selbst ein Bild von den Dingen zu machen als sich von anderen sagen zu lassen wie das Bild von jemandem sein soll oder könnte, weil gerade bei Widersachern ist es oft nur ein Zerrbild und bei Populisten, wie sie in unserer Parteienlandschaft zu genüge vor kommen, braucht man sich nicht wundern, wenn diese mit dem ihnen Bekannten Vergehen auf andere Zeigen. Es ist nun mal das was sie selbst am Besten kennen.

Ich habe mich für eine Partei entschieden und stehe voll hinter dem Verhalten dieser Partei, auch was ihre Position aktuell betrifft. Man wird nie alle Punkte super finden, wichtig ist mir jedoch, daß sie durchdacht sind. Das jedoch findet man in der FDP sehr wohl.

Vermutlich wird sowohl die AfD als auch die FDP bei einer neuerlichen Wahl dazu gewinnen, denn die FDP hat bewiesen, daß sie nicht klein bei gibt und sich ebenso nicht einfach mit Macht kaufen läßt und die AfD wird gewählt so lange es gewisse Mißstände in Deutschland gibt und sie nicht beseitigt wurden. Jeden Tag an dem diese Mißstände einen Menschen verärgern erlangt sie an mehr Gewicht. Sollte also die SPD und die CDU so weiter machen wie bisher, ist absehbar, daß es wohl zu Stimmverlußten kommen wird.
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05.12.2017 09:21 Uhr von Facts63
 
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Die Sache nur an den (Vollzeit)Jobs Dingfest zu machen ist zu trivial .
1. Der Verdienst einer Frau liegt rund 25% unter der eines Mannes im gleichen/ähnlichen Job.
2. wen heiratet diese Akademikerfrau, selten wohl einen Staplerfahrer etc.
3. Die Sachlage Familie nur an den Genderjobs zu klammern ist dito zu einfach. Die Studie sagt defacto nichts darüber aus , WARUM die Akademikerfrau kein Kind bekommt. Denn die Hauptursache des Problems ist die Verweigerungshaltung des Mannes - und die nährt sich aus dem Verhalten der "Wirtschaft" , die totalflexible Leute sucht, die alle 2-5 Jahre Ihren Wohnort idealerweise weltwelt wechseln....Das ist mit Familie schlicht nicht zu vereinbaren - von den Praktikantengehältern ganz abgesehen.

Das heißt, Die Hauptschuld ist bei SPD,GRÜNE und der Aussitzpartei CDU ( FDP) zu sehen. die sich einbilden per AGENDA solche Probleme lösen zu können AGENDA ist in realiter Asozial udn damit a la long Staatsschädigend ( und die Verantwortlichen vor Gericht ) ...aber das will keiner hören und sucht untergeordnete Schauplätze zwecks Volksverblödung.
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05.12.2017 12:46 Uhr von bigpapa
 
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Hier die Erklärung für alles und die Folgen in einen coolen Film zusammengefasst.

https://de.wikipedia.org/...

Gruß

BIGPAPA
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07.12.2017 12:59 Uhr von TendenzRot
 
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Man erzählt sich von Vollzeit arbeitenden, alleinerziehenden Vätern. Soll es geben. Aber bestimmt werden die nicht so hoch besteuert wie die arbeitenden Mütter. Generell werden alleinerziehende Väter bevorzugt, ihr Weg wird von Rosen gesäumt. Immer, überall, von jedem. Oder?

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