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Jobcenter: Immer mehr Geld für Arbeitslose wird in Verwaltung umgeschichtet

 

Der Verwaltungsaufwand der Jobcenter wird immer größer, so dass auch immer mehr Geld in diese gesteckt wird.

Die größeren Millionensummen, die nun umgeschichtet werden, sind aber eigentlich für die Eingliederung Arbeitsloser gedacht.

Seit 2005 wurden insgesamt 3,5 Milliarden Euro aus Eingliederungsmitteln zur Finanzierung von Verwaltungskosten verwendet, wie aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Linken hervorgeht.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Wirtschaft
Schlagworte: Geld, Arbeitslose, Jobcenter, Verwaltung
Quelle: spiegel.de

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12 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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01.12.2017 11:16 Uhr von Walder67
 
+35 | -3
 
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So viel Geld wie der gesamte Apparat verschlingt, könnte man die Kohle sicherlich auch einfach direkt als Grundeinkommen ausschütten.

Hätten die Betroffenen mehr von, als in irgendwelchen Beschäftigungsmassnahmen zu versauern, an denen sie auch nur teilnehmen müssen, damit sie aus der Statistik fallen.
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01.12.2017 11:40 Uhr von Front777
 
+13 | -6
 
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Es geht nur darum, viel Geld zu verprassen, so das für das eigene Volk nichts übrigbleibt. Egal in welchem Bereich!!!

Echt pervers wie wir als Volk verarscht werden.
8 Min. die sich lohnen.
https://www.youtube.com/...

Es gibt keine perfekte Partei, aber so lange die Wahrheit vertreten wird kann man diese unterstützen!!!

[ nachträglich editiert von Front777 ]
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01.12.2017 12:22 Uhr von BadNews0991
 
+21 | -1
 
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Schon irgendwie verrückt wenn man bedenkt das viele Sachbearbeiter ohne deine Arbeitslosigkeit wahrscheinlich selbst auf der anderen Seite des Tisches sitzen würden.
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01.12.2017 12:50 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+1 | -8
 
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@Walder67

Das einzige was ich anders sehe ist, daß ein Grundeinkommen als solch zusätzliches Element schon wieder mehr Aufwand bedeuten würde.

Ginge es nach mir, dann würde man es folgendermaßen ändern:

Die Steuerkurve würde dann bei einem negativen Betrag, der der Mindestversorgung entspricht beginnen. Sie würde ferner eine gewisse Umverteilung beinhalten und ferner würde es immer möglich sein, daß beliebig viele Personen sich zu einer Gruppe zusammenschließen können und hier die Verdienste gleichmäßig verteilt zur Anwendung kämen.

Dadurch könnte man sofort das Kindergeld streichen, die Steuerklassen ausmerzen, jegliches überlegen ob verheiratet oder nicht ablegen. Es würde sofort dafür sorgen, daß Kinder in einer Familie sowohl von Reichen als auch von Armen einen Vorteil mit sich bringen, der nicht nur bei den Armen zu spüren ist, so daß er ebenso den besser Verdienenden hilft. Man also nicht nur Kinder da unterstützt, wo sie nicht richtig versorgt werden können, weil die Grundvoraussetzungen schlechter sind.
Selbst den Harz4 Fall könnte man damit erledigen und dafür sorgen, daß wieder zuverdienen Sinn macht. Die ganzen Schikanen könnte man abbauen, weil sie nicht mehr nötig wären und da die Vereinfachung derart viele Verwaltungsstellen weniger nötig machen würde, könnte man sogar hier unnötiges abbauen und nicht wie so oft wieder mal in der Verwaltung und somit Arbeitsbehinderung noch weiter zulegen.

@Mawit

Wenn es nichts täte, dann wär der Schaden nicht so groß. Meiner Beobachtung nach pisakt es die Menschen und viele beraten sogar falsch und beschäftigen Arbeitslose derart mit anderem, daß wirkliche Arbeitssuche nicht mehr möglich ist.

[ nachträglich editiert von ungetrackt-erwischt ]
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01.12.2017 12:57 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+4 | -1
 
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Vielleicht noch eine Anmerkung zu einem solchen Steuer System.

Der Vorteil der Umlage von Einkommen auf mehrere würde selbst unter Armen das Denken in Bezug auf Zusammenhalt erhöhen, weil man zum Bsp. in einer WG bei gemeinsamer Steuerabgabe dann dafür sorgt, daß eben der mehr verdienende Teil hier größere Beträge am Wohnen leicht tragen kann, da er sie durch die Steuer einspart und somit die Gruppe davon Profitiert, daß sie als Gruppe zusammen hält.
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01.12.2017 13:00 Uhr von Thoretische-Technik
 
+2 | -1
 
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nuja...die gesammte deutsche verwaltung ist aufgebläht und sehr ineffektiv.
was auch an einer sehr schlechten ausbildung der "fachangestellten/beamten" liegt.

desweiteren muß mehr augenmerk auf soziale kompetenz der "mitarbeiter" des "jobcenters" gelegt werden...da man meist von sehr schlechter sozialer kompetenz der "mitarbeiter" des "jobcenters" sprechen muß.

auch ist das harz4 gesetz als solches sehr ungenau und ehr "auslegungssache"...darum gibt es ja auch millionen von klagen dagegen.
es ist ausserdem ein großer mangel, das man arbeit und soziales zusammengelegt hat...da 2 zuständigkeiten gesetzlich vorgeschrieben wären...diese aber ebend nicht eingehalten werden...und somit die städte und gemeinden mit ausgaben gepeinigt werden, die sie eigendlich nicht haben müsten (ihre zuständigkeit wäre nur "sozialhilfe" [also kranke, behinderte usw ohne einkommen]).

ein grundeinkommen, ändert ja nichts bei einem arbeitslosenversicherten, der arbeitslos wird...da er eh einen zeitraum hat, wo er arbeit "finden" kann...wobei ich bezweifle, ob das "jobcenter" mit den arbeitsämtern vor einführung von harz4 vergleichbar sind.

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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01.12.2017 16:30 Uhr von Xaardas
 
+7 | -0
 
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Rechnen wir an dieser Stelle mal ein wenig rum um der Sache mehr Würze zu verleihen

Die Umschichtung der Verwaltung von 2005 bis heute beträgt 3,5 Milliarden Euro.

Geteilt durch sagen wir einmal 80 MIllionen hier lebende Menschen sind das Pro Kopf 43,75€und auf die Jahre Verteilt (13 weil ich 2018 schon mitrechne) sind das rund 3,37€ und dann nochmal auf die Monate runtergebrochen sind das gerade einmal 0,28€

ABER! Das sind jetzt nur die Umgeschichteten MEhraufwendungen, welche abgezweigt wurden um einen angeblich gestiegenen Mehraufwand zu decken. Das lässt ja auch im Umkehrschluss vermuten, dass die jährlichen Gesamtausgaben deutlich darüber liegen müssen (Ich habe keine Lust jetzt dazu Zahlen zu Recherchieren).

In einer anderen News zu genau diesem Thema habe ich mich auch schon dazu ausgelassen und die Verwaltungsmaschinerie in Frage gestellt. Aber nochmal: Wie kann es sein, dass ein Verwaltungsapparat Gelder, welche für die Integration in Arbeit vorgesehen waren einfach abzweigt und seinen Verwaltungskosten zurechnet. Entweder wird hier schlecht gewirtschaftet oder es wird Geld veruntreut. In beiden Fällen wäre dieses ein Skandal höchster Güte udn müsste weitergehende Untersuchungen und gegebenenfalls massive Konsequenzen für die Betreiber des Jobcenters nach sich ziehen.
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01.12.2017 18:10 Uhr von derlausitzer
 
+8 | -1
 
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Ungebremstes Wachstum, wie hier und vielen Verwaltungen, hat ähnliche Eigenschaften wie Krebs. Irgendwann wird der Organismus "Staat" daran zugrunde gehen.
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01.12.2017 18:22 Uhr von doncazadore
 
+5 | -1
 
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@ungetrackt-erwischt
"Das einzige was ich anders sehe ist, daß ein Grundeinkommen als solch zusätzliches Element schon wieder mehr Aufwand bedeuten würde."
inwiefern mehr aufwand ?
wenn jeder, der kein oder unzureichendes einkommen hat, das grundeinkommen beanspruchen könnte, wären sämtliche damit befaßte verwaltungsbehörden überflüssig.eine einzige zur prüfung des anspruchs würde übrigbleiben.
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02.12.2017 00:12 Uhr von ungetrackt-erwischt
 
+0 | -2
 
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@doncazadore

Wenn jeder Bürger ein Grundeinkommen erhält ist das erst mal eine zusätzliche Sache. ein Harz4ler zum Bsp. erhält außer dem noch Geld für die Wohnung, den Strom etc. Wenn also jetzt das grundeinkommen dazu kommen, dann würde nur der Beamte für seine Harz4 Berechnung noch den Grundbetrag zum Verdienst dazu rechnen und jetzt alles was über den Sollbetrag geht einkassieren. Dabei würde nicht ein Platz eingespart, weil der Beamte für die Berechnung weiter arbeiten würde und lediglich ein neuer andere Mann dafür sorgen würde, daß hier Geld ausgeworfen wird. Ferner würde dann noch extra Verwaltungsaufwand entstehen, weil jedes Finanzamt diesen Grundbetrag zum Verdienst addieren würde und hier schon wieder ein Schritt mehr in der Rechnung ist und ferner würde die Entscheidung, die Behörde zur Entscheidung über das Grundeinkommen wäre der größte Fehler weil entweder bekommt es jeder, weil es ein Grundeinkommen ist oder sie können schon wieder einpacken, weil eben das ganze nicht das wäre, was gefordert wurde.

Folglich haben sie nicht begriffen, daß ein Grundeinkommen nicht die Arbeit abnimmt über den Verdienst Rechenschaft abzulegen. Vor allem die Frage nach dem wer es bekommt würde enorm viel Arbeit kreieren und das gleich bei mehreren Ämtern. Jeder Bürger, der Wohnungsgeld bezieht müßte dies sowohl dort als auch bei dem Entscheider für seinen Bezug angeben etc. etc.

Der einzige Weg der vereinfacht ist, wenn man es eben nicht als Zusatz sondern als Funktion einer Bestehenden Regelung einfügt. Daher mein Vorschlag. Und es vereinfacht nur, wenn zugleich damit anderes wirklich entfällt. Ihr Vorschlag würde jedoch eben genau das Gegenteil bewirken. Alleine die Entscheidung wer bezugsberechtigt ist wäre ein Vorgang, der kaum vorstellbare Ausmaße annehmen kann.
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03.12.2017 10:05 Uhr von AL2000
 
+0 | -1
 
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Da lässt sich sicher auch noch was verdienen !
Privatisieren , Ne AG davon machen und die Jobsuche von den arbeitslosen bezahlen lassen !!!

Was soll das werden ? Statt sich mit ALLEN Mitteln dafür einzusetzen das dn Menschen die Jobs suchen geholfen wird denkt man auch hier wieder nur an´s Gekd. Es ist für JEDEN Misst Geld da, nur nicht für wichtige Dinge !!!!
Aber die Mehrheit möchte es ja wohl so, es wurde ja von der mehrheit so gewählt !
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03.12.2017 17:37 Uhr von Paul78
 
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Immer daran denken.
Arbeitlosigkeit kann jeden treffen.
Auch Dich und deine Familie.

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