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Wien: Empörung über Ausstellung eines echten geköpften Schädels in Museum

 

Das Wiener Weltmuseum stellt derzeit einen echten mit Nagetierzähnen und Federn verzierten Kopf aus, der um das Jahr 1830 abgeschlagen wurde.

Das Exponat sorgt nun für Empörung, die Kunstuni-Rektoren Eva Blimlinger und Gerald Bast fordern beispielsweise dessen Entfernung.

Die zuständige Ausstellungsleiterin verteidigt den Schädel, der mittlerweile eher als ein Kunstgegenstand zu betrachten sei.


WebReporter: mozzer
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Ausstellung, Museum, Wien, Empörung
Quelle: heute.at

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4 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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28.11.2017 13:35 Uhr von nilpeerd
 
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Über Kunst lässt sich bekanntermaßen streiten. Ich finde das Exponat nicht anziehend aber wenn das Kunst sein soll - - was soll man dazu sagen?

Von Joseph Boys wurde auch ein Fettklumpen ausgestellt. War für mich auch nicht künstlerisch angehaucht aber andere Meinungen (mit den sattsam bekannten Einschränkungen) sind halt zu akzeptieren.

[ nachträglich editiert von nilpeerd ]
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28.11.2017 17:26 Uhr von physicist
 
+6 | -0
 
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Wenn wir alles was „böse“ ist aus den Museen entfernen wird es dort ziemlich langweilig werden.

Bald gibt es da nicht mal mehr Scharfkantige Feuersteine aus der Steinzeit zu sehen weil man damit ja brutale Sachen machen konnte....

Irgendwie verblödet Deutschland immer mehr.
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29.11.2017 09:50 Uhr von Fomas
 
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Kunstgegenstand vielleicht eher nicht, aber ein Stück Geschichte, welches man auch als solches betrachten sollte. Was soll die Empörung? So war es damals nun mal. Wenn Körperwelten erlaubt ist, kann dieser Schädel 100 mal erlaubt sein.
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30.11.2017 12:00 Uhr von CallMeEvil
 
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Der Zentralrat der geköpften ist empört!

Formulierungsvorschlag Schädel eines geköpften. Ich glaube, einen Schädel kann man nicht köpfen.

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