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Schweden: Für evangelisch-lutherische Kirche ist Gott nun geschlechtsneutral

Die CDU-Politikerin Kristina Schröder sorgte vor Weihnachten im Jahr 2012 für Wirbel, als sie sagte, dass es egal ist, welchen Artikel man vor Gott setze. "Der Artikel hat nichts zu sagen. Man könnte auch sagen: das liebe Gott.", so Schröder.

Was in Deutschland noch bei manchen für Empörung sorgte, hat die Schwedische Kirche nun in die Tat umgesetzt. Sie ermuntert ihre Mitglieder nämlich dazu, geschlechtsneutrale Begriffe für Gott zu verwenden. Denn Gott sei weder ein Mann noch ein Mensch.

Das entschied das 251-köpfige Entscheidungsgremium der evangelisch-lutherischen Kirche in Uppsala, der 60 Prozent der Bevölkerung des Landes angehören. Nun soll im Gottesdienst weder "Herr" noch "Er", sondern das weniger eindeutige "Gott" verwendet werden.


WebReporter: WalterWhite
Rubrik:   Kultur
Schlagworte: Kirche, Schweden, Gott
Quelle: sueddeutsche.de

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18 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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27.11.2017 14:35 Uhr von 24slash7
 
+12 | -5
 
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"Das entschied das 251-köpfige Entscheidungsgremium ..."

Da wird sich Gott aber freuen, dass jemand über seinen Kopf hinweg entschieden hat?

Oder haben die Gott gefragt?
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27.11.2017 14:39 Uhr von funnymoon
 
+9 | -2
 
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Zur Teufelin mit dieser Kirche!
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27.11.2017 14:44 Uhr von derlausitzer
 
+2 | -5
 
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Das "Vaterunser" heiß dann "Gottunser"?
Was ist dann mit Maria und deren unbefleckte Empfängnis? Dadurch drängt sich doch auch der Gedanke der Geschlechtsneutralität auf?

Und ob das die Juden erlauben????
Schließlich glauben ja Juden und Christen an den (die, das) gleichen Gott.
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27.11.2017 14:54 Uhr von Jean_Luc_Picard
 
+3 | -8
 
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So kann man sich auch selbst abschaffen...
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27.11.2017 15:09 Uhr von hostmaster
 
+2 | -7
 
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"Denn Gott sei weder ein Mann noch ein Mensch".

Dann möge die schwedische Kirche ihre leichtfertige Aussage durch Beweise untermauern. Ich bin gespannt auf die Antwort.
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27.11.2017 15:17 Uhr von speculator
 
+4 | -2
 
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Und wir, als Kinder Gottes, beten künftig:

Elternteil uns im Himmel, ...

Aber wenigstens bleibt Jesus Elternteils SOHN!

- Bei all dem Wahnsinn jeden Tag, weiß man man gar nicht mehr ob man weinen oder lachen soll - und ist auf dem besten Weg in eine bipolare Störung...
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27.11.2017 15:18 Uhr von Steven_der_Weise
 
+2 | -5
 
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Heißt das jetzt nicht eigentlich das "er" ne Transe ist?
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27.11.2017 15:48 Uhr von Walder67
 
+1 | -3
 
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Also mir hat Gott geflüstert, dass Gott sich als Hirschkuh identifiziert, alternativ auch als Behinderter - je nachdem wo mehr für Gott rausspringt bei der Steuerabrechnung.
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27.11.2017 17:01 Uhr von Tomo85
 
+1 | -5
 
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Gott ist eine Frau, schwarz, behindert und homo. Ach und Veggie auch noch.

...

Ist jetzt gut, ja?


Gott ist und war schon immer open source.
Sieht man ja, jeder hat ihn/sie/es benutzt wie es gerade passte um Menschen zu lenken und hörig zu machen.


Wenn ich persönlich Gott schon nennen muss, dann immerhin wie es mir beliebt. (meist im Zusammenhang von Fluchereien)
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27.11.2017 17:45 Uhr von oldtime
 
+3 | -4
 
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Da es eine erfundene Figur ist, wäre es tatsächlich eigentlich egal. Auch wenn ich persönlich strikt dagegen bin Geschichten nachträglich zu ändern um irgendwelchen Leuten zu gefallen.

Aber viele Menschen nehmen diesen Aberglauben so ernst, dass es doch eine Rolle spielt. Traurig aber war, dadurch könnte sich schon wieder eine Glaubensrichtung abspalten und dadurch noch mehr Zwist und Gewalt erzeugt werden.

Er, sie, es Gott gibt es nicht.
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27.11.2017 18:19 Uhr von LangUndDick
 
+1 | -3
 
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Gott ist Nichts, denn Nichts ist endlich.
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27.11.2017 19:55 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -0
 
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@oldtime: die Geschichten bzw. das Märchenbuch wie du es betitelst wurden mehrfach in der Geschichte geändert, Teile entfernt und neue Teile dazu genommen

die Bibel ist nicht in einem Rutsch entstanden
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27.11.2017 20:34 Uhr von Thoretische-Technik
 
+2 | -0
 
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daran sieht man, das kirche...das "wort" egal ist...wenn es ihren zielen dient.

in allen schrieften (auch originale aus 50nchr)...sprechen bei gott vom man...
das umzuwandeln heißt: gott zu verspotten und sogar den falschen glauben zu predigen.

ein moslem würde sagen: die evgelische kirche ist auf beschluss "zum ungläubigen" geworden..womit er auch recht hat.

[ nachträglich editiert von Thoretische-Technik ]
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27.11.2017 20:52 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@Thoretische: das würde aber vorraussetzen, dass man die Exisstenz eines Gottes anerkennt, der zudem noch ein Buch hinterlassen hat, welches in seinem Bestehen mehrfach geändert wurde

immerhin hat man fast 1500 gebraucht um das AT und NT zusammenzustellen (1200 vor Christ bis etwa 300 nach Christi)

https://de.wikipedia.org/...

wieviele Änderungen es danach auf den diversen Synoden noch gab möchte ich jetzt lieber nicht erforschen

aber falls du Lust hast kannst du ja gerne durchklicken welche Entscheidungen bezüglich der Auslegung der Schriften seit 49 n.Chr. noch getroffen wurden

https://de.wikipedia.org/...
Liste_von_Konzilien_und_Synoden
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27.11.2017 22:24 Uhr von hostmaster
 
+2 | -0
 
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@det_var_icke_mig

Der Text der aus der Zeit um 200 v. Chr. stammenden Großen Jesajarolle aus Qumran deckt sich bis auf wenige unbedeutende Abweichungen mit dem Codex Leningradensis von 1008 n. Chr.

Da kann von Änderungen a´la "stille Post" keine Rede sein. Das ist Präzision.
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28.11.2017 04:00 Uhr von wotan5456
 
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@det_var_icke_mig
bin mir nichtmehr so ganz sicher aber irgendwo schon xD das vieles aus der bibel z.b. aus mesopotamien, babylon usw... stammt denn bei den sumerer gibt es ebenfalls viele geschichten die nahezu gleich sind wie adam und eva oder noah kommen bei denen ebenfalls vor nur halt unter anderen namen selbst die arche wird dort beschrieben

das heißt für mich die bibel ist nichts anderes als das aufgreifen fremder geschichten + das anpassen an das juden/christentum
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28.11.2017 04:13 Uhr von wotan5456
 
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gab es nicht mal ein kapitel über wiedergeburt welches angeblich rausgenommen wurde ?

ich mein ja nur wenns stimmt ist das ja schon eine krasse veränderung der bibel
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28.11.2017 18:59 Uhr von det_var_icke_mig
 
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@wotan: "das heißt für mich die bibel ist nichts anderes als das aufgreifen fremder geschichten + das anpassen an das juden/christentum"

mehr ist es auch nicht, deswegen ist es auch nicht wirklich ein Aufreger für mich, wenn sie die Deutung der Bibel neu ausrichten, so sie denn der Meinung sind dass sie es tun müssen

die Bibel ist nicht über Nacht aus dem nichts erschienen und wurde in der Geschichte mehrfach geändert und angepasst, warum also nicht jetzt wieder?

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