25.11.17 00:07 Uhr
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Art von Cyanobakterien kann 90 Prozent der Krebszellen im Körper töten

Forschern ist es gelungen, aus der spiralförmigen Algenart Spirulina einen Biohybrid-Roboter zu konstruieren, der durch magnetische Signale durch den menschlichen Körper gesteuert werden kann.

Dazu wird Spirulina - die zur Gattung der Cyanobakterien gehört - mit magnetischen Eisenoxid-Nanopartikeln beschichtet. So lassen sich Medikamente an jede Stelle im Körper transportieren, ohne große Nebenwirkungen in Kauf nehmen zu müssen, da Spirulina Biokompatibilität besitzt.

Außerdem entdeckte man unerwarteterweise, dass der Bio-Roboter und seine magnetische Hülle toxisch auf 90 Prozent von Krebszellen wirkt und sie tötet. Die Wissenschaftler rechnen noch mit 10 Jahren Forschung, bevor Ärzte das Verfahren anwenden können.


WebReporter: Bycoiner
Rubrik:   Wissenschaft
Schlagworte: Prozent, Körper, Art
Quelle: sciencemag.org

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16 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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25.11.2017 00:07 Uhr von Bycoiner
 
+3 | -4
 
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Weitergehende Infos über den Magnet-Bio-Hybrid-Bot, kann man sich in diesem VT Video ansehen.

https://youtu.be/...
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25.11.2017 00:31 Uhr von Fomas
 
+15 | -0
 
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Wenn wir den Krebs endlich besiegen können, ist schon mal ein großes Übel aus der Welt.
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25.11.2017 00:59 Uhr von Bycoiner
 
+8 | -19
 
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25.11.2017 01:26 Uhr von Fishkopp
 
+20 | -1
 
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"... und ein neues Übel taucht auf - es wird noch mehr Alte geben - die versorgt und gepflegt werden müssen?"

Ja dann sollten wir amtliche Hinrichtungen anstreben. So ein Mumpitz, sehr viele Leute bekommen ihren Krebs Anfang 50 und werden dahingerafft, die kriegen nichtmal im Ansatz die Rente mit.

Es wird dringend Zeit das Krebs heilbar wird, niemand sollte so qualvoll sterben. Aber noch 10 Jahre Forschung ??
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25.11.2017 01:40 Uhr von Bycoiner
 
+4 | -19
 
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25.11.2017 01:40 Uhr von Mauzen
 
+3 | -3
 
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"und ein neues Übel taucht auf - es wird noch mehr Alte geben - die versorgt und gepflegt werden müssen?"

Wenn Krebs kein Problem ist, ist die die Roboter- und Nanotechnik ohnehin so weit, dass nicht mehr viele Leute arbeiten müssen. Und die dann unzähligen Arbeitslosen sollten mit den vielen Alten dann halbwegs gut zurecht kommen.
Bis (falls überhaupt) sich Roboter als Pfleger durchsetzen können dauert es dann aber wohl noch ein oder zwei Generationen.
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25.11.2017 09:34 Uhr von Bycoiner
 
+1 | -8
 
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Bis (falls überhaupt) sich Roboter als Pfleger durchsetzen können dauert es dann aber wohl noch ein oder zwei Generationen.<<

Zum Glück werde ich es nicht mehr erleben - wie ich von Robotern - gefüttert und gewindelt werde. Wohl dem - der vorher an eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung gedacht hat.
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25.11.2017 09:57 Uhr von Hanna_1985
 
+4 | -0
 
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Für jedes Einzelschicksal ist der Tod natürlich meistens grausam und für die Hinterbliebenen ein Schock, verbunden mit tiefer trauer.

Das geht mir selbst mit meinen Lieben ja auch so.

Rein objektiv betrachtet bewegen wir uns aber trotz Krankheiten, Kriegen, etc. durch exponentielles Wachstum auf eine Überbevölkerung zu.

Beim Menschen funktionieren die Regulierungsmechanismen der Natur nicht mehr. Gibt es zu viele einer Art, erhöht sich die Population der Fressfeinde und reguliert dieses Bestand wieder. Da es dann weniger Nahrung gibt, geht auch die Population des Fressfeindes anschliessend wieder zurück.

Der Mensch hingegen kann durch seine Erfindungen, allen voran die Medizin, aber viele dieser natürlichen Selektionsverfahren aushebeln - und Fressfeinde haben wir auch nicht mehr (ausser anderen Menschen, wenn man beim Beispiel Krieg/Terror/Morde bleiben will).

Eine Heilung aller Krebsarten wäre, so bitter es ja für den einzelnen Menschen klingt, ein globales Problem, was irgendwann im Umkehrschluss dann durch eine Geburtenregulierung gesteuert werden müsste.
Dann wird zwar der einzelne Mensch älter und lebt gesünder, bzw. stirbt nicht aufgrund von Krebs - aber viele Millionen mögliche Leben müssten "verboten" werden... Welche Lösung ist die bessere?
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25.11.2017 10:36 Uhr von Obvi
 
+0 | -3
 
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@ Hanna_1985

Eine Heilung aller Krebsarten wäre, so bitter es ja für den einzelnen Menschen klingt, ein globales Problem, was irgendwann im Umkehrschluss dann durch eine Geburtenregulierung gesteuert werden müsste.
Dann wird zwar der einzelne Mensch älter und lebt gesünder, bzw. stirbt nicht aufgrund von Krebs - aber viele Millionen mögliche Leben müssten "verboten" werden... Welche Lösung ist die bessere?

=> Das Erste. Es ist von jedem rationalen Standpunkt her betrachtet ist es sinnvoller, existierendes Leben dass sich dieses Lebens bewusst ist zu erhalten und gut zu erhalten, anstelle potentiellem Leben die Möglichkeit eben des Lebens zu ermöglichen.

Beim Auto freuen sich auch alle, außer Werkstätten oder Herstellern (arbeitest du zufällig im Gesundheitssektor oder bist gläubig? ;-), wenn sie lange halten. Die Idee, einem neuen Auto ein Zuhause ermöglichen zu können ist aus der Perspektive des Autos ebenso Schwachsinn, wie bei einem Menschen. Dessen Ursprung ist auch nicht beseelter als ein Auto und kümmert sich genauso wenig darum, ob er zu einem Menschen zusammengebaut wird oder nicht.

Auch wenn deine Aussage mal übertrieben wird, zeigt sich wie schwach das Argument ist. Überleg mal wie viele Millionen mögliche Leben auch ohne Verbot nicht entstehen dürfen? Weil der mögliche Papa für sein eigenes, existierendes Leben, buckeln gehen muss und nicht mit der möglichen Mama schlafen kann oder will danach? Z.B.

Wären wir in einer angenehme heiter Ponyhof Welt, in der Arbeit nicht nötig ist um zu Leben, jeder abgesichert ist, keine Nahrungs- oder Platzprobleme bestehen und alles auf freie Entfaltung setzt, würden wir über den Status quo auch den Kopf schütteln! Und dennoch die Priorität darauf setzen, dass die lebenden Menschen gesund bleiben und in Zukunft auch gesunde Kinder aufziehen können.

Nicht zuletzt sinkt der für Kinder belastende Risikofaktor, (Halb-)Waise zu werden. ;-)

[ nachträglich editiert von Obvi ]
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25.11.2017 11:21 Uhr von DesWahnsinnsFetteKuh
 
+2 | -2
 
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Wir müssen uns sowieso mal Gedanken über Geburtenregulierung machen. Das BGE müsste sowieso sepparat angelegt erst ab 21 zur verfügung stehen. Ab dem 3. Kind dann Sterilisation oder Verzicht aufs BGE
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25.11.2017 11:41 Uhr von Salomon111
 
+3 | -0
 
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Wer sich mal mit dem Thema Demenz beschäftigt wird feststellen, das die Heilbarkeit vo Krebs andere Probleme vergrössert und nicht u bedingt das Leben aller verbesser.
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25.11.2017 13:50 Uhr von Bycoiner
 
+1 | -3
 
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Hanna_1985

Top-Beitrag von Dir - die Analyse - in ihre Einzelbestandteile zerlegt - und ja, die Auflösung - "Welche Lösung ist die bessere?" die Objektive oder die Menschliche?
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25.11.2017 14:39 Uhr von Tuvok_
 
+1 | -0
 
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Bycoiner du bist echt das letzte das ALLERLETZTE ! Werde du mal alt !
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25.11.2017 23:31 Uhr von Steven_der_Weise
 
+2 | -0
 
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Hört sich zumindest Interessant an und einigermaßen günstig.
Was hier die Altendiskussion angeht, das sollte man jedem selbst überlassen wann er sich die Kugel gibt und das endlich legalisieren.
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27.11.2017 12:10 Uhr von Taiore
 
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So schlimm Krebs auch sein mag, ganz nüchtern betrachtet, Verhält es sich leider so, dass je mehr schwere Krankheiten gehilt werden, desto näher kommen wir dem Abgrund.

In spätestens 20 Jahren führen wir Kriege ums Trinkwasser und gehen an Überbevölkerung zu Grunde.

Man muss der Wahrheit leider auch mal ins Auge gucken können und nicht nur in seiner surealen "Heile-Heile-Welt" leben
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01.12.2017 22:43 Uhr von Obvi
 
+0 | -0
 
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@Tairo

Das sind aber weniger technisch-praktische als ideologische Gründe, die dahinter stecken. Wasser gibt´s wie Sand am Meer, nur anders herum und die Entsalzung und Transport auf Schienen (oder meinetwegen kanisterweise mit Elektrodrohnen im Staffellauf!) sind nicht abwegig. Würde die Menschheit an einem Strang ziehen, wären derartige Probleme lösbar, aber viele werden, so lange ihnen nicht diese Entwicklungen durch Einschnitte im persönlichen Leben bewusst werden, leider nicht umdenken.

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