24.11.17 21:07 Uhr
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Forschung: Aus Geflügelkot kann Kunstkohle hergestellt werden

 

Israelischen Wissenschaftlern ist es gelungen, mittels eines seit längerem bekannten Verfahrens, aus Geflügelkot einen Stoff herzustellen der als Ersatzkohle dienen kann. Bei dem Verfahren wird weniger Energie benötigt als man anschließend daraus gewinnen kann.

Laut den Forschern könnten durch den Einsatz bis zu 10 Prozent des aktuellen Verbrauches von fossiler Kohle bei der Stromherstellung ersetzt werden.

Ein weiterer Vorteil bestünde darin, dass die Umweltbelastung, die durch den Hühnerkot entsteht, neutralisiert würde. Der CO2-Ausstoß bei der Verbrennung entspricht der CO2-Aufnahme der Pflanzen beim Wachstum der Futterkörner, wäre also neutral.


WebReporter: det_var_icke_mig
Rubrik:   Wissenschaft
Quelle: dnn.de

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13 User-Kommentare Alle Kommentare öffnen

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24.11.2017 21:07 Uhr von det_var_icke_mig
 
+2 | -6
 
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könnte ein wichtiger Beitrag sein, wenn man nicht wie immer übertreibt und extra Abfall produziert um noch mehr zu gewinnen, wie man es bisher bei den umweltfreundlichen Ersatzstoffen für Diesel und Benzin gemacht hat, denn diese Übertreibungen heben den Gewinn für die Umwelt der durch die Abfallverwertung entsteht meist völlig wieder auf oder verursacht noch mehr Schaden, Stichworte Bio-Diesel und E10
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24.11.2017 21:16 Uhr von Tilt001
 
+15 | -1
 
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Wurde der nicht schon immer in deutschen Biomasskraftwerken verfeuert? Das ganze Geheimnis ist doch nur die Trocknung, was soll daran revolutionär sein?
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24.11.2017 21:17 Uhr von hostmaster
 
+2 | -1
 
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24.11.2017 21:22 Uhr von bingobanga
 
+6 | -1
 
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Es stellt sich nur die Frage ob dafür wieder extra Offen gebraucht wird, oder ob man das Zeug überall verbrennen kann. Sollte es überall verbrannt werden können, hat der Brennstoff gute Zukunft.
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24.11.2017 21:27 Uhr von det_var_icke_mig
 
+1 | -2
 
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@Tilt: also zumindest laut Verivox nicht

https://www.verivox.de/...

"[Biogas] wird beispielsweise aus Maissilage, Rindergülle, Bioabfällen, Futterrüben oder Grassilage gewonnen."

"Bei den festen Brennstoffen kommt vor allem Holz in verschiedensten Arten und Formen zum Einsatz."
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24.11.2017 22:50 Uhr von Obvi
 
+2 | -0
 
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@bingobanga

Also nach dem hier verlinkten Abstract ist das Verbrennungsverhalten gleich dem der echten Kohle. Technisch gesehen sollte dieser Ersatzstoff also überall da eingesetzt werden können, wo Holzkohle verbrannt wird. Zumal theoretisch auch gemischte Holz-/Scheißekohlebriketts denkbar sind, bei denen potentielle Unterschiede (Ruß-/Gasbelastung o.ä) ein Stück weit ausgeglichen werden können.
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24.11.2017 23:02 Uhr von TendenzRot
 
+7 | -0
 
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@Obvi

> Technisch gesehen sollte dieser Ersatzstoff also überall da
> eingesetzt werden können, wo Holzkohle verbrannt wird.

Danke. Da denke ich gleich mal an grillen. Wie werde ich bloß diese Bilder wieder los?
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24.11.2017 23:38 Uhr von Obvi
 
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@Tendenzrot

Indem du dir vor Augen führst, dass es draußen Arschkalt ist und konventionelles Grillen in der Wohnung zu einer Kohlenmonoxidvergiftung führen kann.

Ansonsten, Kerze raus und Miniwürstchen gegrillt. ^^

Achso, du meinst, dass du ein Problem damit hättest, dein Grillgut auf gut ausgedampfter Kacke zuzubereiten? :D

[ nachträglich editiert von Obvi ]
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25.11.2017 00:13 Uhr von TendenzRot
 
+3 | -0
 
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@Obvi

> Achso, du meinst, dass du ein Problem damit hättest, dein
> Grillgut auf gut ausgedampfter Kacke zuzubereiten?

Danke. Das beschreibt meine Bilder vortrefflich.
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25.11.2017 00:20 Uhr von doncazadore
 
+2 | -2
 
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@tendenzrot
ich hoffe, du denkst nicht daran, welchen weg dein grillgut schon hinter sich hat, bevor es dazu wurde.
die bilder könnten ekliger sein als dampfender kot.
einem hühnersche....brikett sieht man das sicher am ende genau so wenig an, wie dem schenkel.

[ nachträglich editiert von doncazadore ]
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25.11.2017 01:53 Uhr von Bycoiner
 
+2 | -6
 
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wollte schon schreiben ob man das nicht auch aus humanoiden
Abfallprodukten machen kann -

Na ja - wenigstens von den Körnerfressern äh Veganern? Wer im Knast sitzt bekommt nur noch Hühnerfutter - dafür wird die Strafe entsprechend verkürzt - was tut man nicht alles - für den Klimawandel und die Freiheit?
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25.11.2017 05:55 Uhr von bigpapa
 
+3 | -0
 
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Das Wissen ist fast so alt wie die Menschheit.

Es gab Jahrhundertelang des Beruf des "Pferdeäpfelsammler". Die haben den Kot der Pferde aufgesammelt, getrocknet und dann als günstigen Brennstoff genutzt. Besonders im Mittelalter wo das abholzen eines Baumes unter Strafe stand. Und die war heftig.

In der heutigen modernen Welt schmeißt man so was weg, und es landet meist in der Müllverbrennung.

Aber es ist schön das mal alten Techniken wieder neu entdeckt und mit moderner Technik kombiniert.

Gruß

BIGPAPA
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25.11.2017 09:39 Uhr von Bycoiner
 
+0 | -0
 
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Kameldung wird nicht nur für zum Kochen benutzt, auch Häuser werden daraus gebaut

Der weibliche Kameldung wird, noch als Droge verwendet

http://kamelopedia.net/...

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